Der Naturpark NÖ Eisenwurzen liegt vollständig in der Gemeinde Hollenstein an der Ybbs. Seine Wanderwege und Naturerlebnisrouten sind ganzjährig frei und kostenlos zugänglich. Damit verbindet der Ort Naturerlebnisse mit Wanderoptionen für unterschiedliche Ansprüche – von einem kurzen, leichten Weg bis zu einer Tour mittlerer Schwierigkeit.
Wanderwege nach Strecke und Charakter auswählen
Die Schaueck-Wanderung, auch Spitzhiatl-Challenge genannt, ist ein familienfreundlicher Wanderweg im Naturpark Eisenwurzen. Eine weitere kurze Tour ist der 1000 Schritte-Weg: Er ist als leicht eingestuft, 2,51 Kilometer lang und dauert 45 Minuten. Startpunkt ist der Gemeindeparkplatz. Da sich die Routenangaben ändern können, prüfen Sie die Maße und die Gehzeit am besten vor Ihrer Tour vor Ort.
Auch mehrere Wege lassen sich anhand ihrer ausgewiesenen Länge und ihres Charakters unterscheiden. Der Willi-Gruber Weg ist mit 2,24 Kilometern leicht und bietet Blicke auf den Ort und die Kirche. Der ebenfalls leichte Kalchauersteig führt 3,62 Kilometer vom Ort hinaus und wieder zurück. Salcher-Unterkirchen ist ein leichter, 5,21 Kilometer langer Spazierweg, der für Kinderwagen geeignet ist. Wer eine längere Strecke in ruhiger, waldiger Lage sucht, findet im 5,85 Kilometer langen Naturfreundesteig eine Tour mittlerer Schwierigkeit.
Für einen Panoramablick auf Hollenstein bietet sich die Wanderung Zur Schaumauer an. Die Panorama-Strecke KURZ eröffnet Ausblicke ins Ybbstal. Diese Wege setzen unterschiedliche Schwerpunkte: die Aussicht auf den Ort, den Blick ins Tal oder eine waldige Route. Prüfen Sie die örtlichen Wegbedingungen vor dem Aufbruch.
Naturpark und Ybbstalradweg
Trockenstandorte und Flachmoore machen den Naturpark Eisenwurzen zu einem Refugium für eine besonders große Vielfalt an Orchideen. Auch Dreizehenspechte und Schwarzstörche kommen dort vor. Die beschriebenen Lebensräume und Tierarten geben dem Naturpark neben dem Wegenetz einen eigenen Natur- und Beobachtungsschwerpunkt.
Auch der Ybbstalradweg führt durch Hollenstein an der Ybbs: Auf seiner Strecke zwischen Waidhofen an der Ybbs und Lunz am See verläuft der Radweg durch den Ort. Insgesamt verbindet er auf 111 Kilometern die Donau mit dem Lunzer See. Wenn Sie den Radweg für Ihre Planung berücksichtigen, informieren Sie sich vorab über aktuelle Routenhinweise.
Kulturgeschichte und besondere Orte
Das eigentliche Dorf Hollenstein an der Ybbs entwickelte sich im 15. Jahrhundert mit dem Aufschwung der Eisenindustrie zu einer kleinen, wachsenden Siedlung. Eine weitere historische Spur ist die Felsenkrippe am Fuß des Königsbergs. Sie entstand nach einem Felssturz im Frühjahr 2006 in einer großen Höhle. Dort befinden sich handgemalte, lebensgroße Figuren; später wurde die Felsenkrippe um einen Kripperlweg erweitert.
Im Treffenguthammer ist die Schauschmiede in den Sommermonaten Juli und August mittwochs von 18:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Da es sich um ein saisonales Angebot handelt, prüfen Sie vor einem Besuch den Zeitplan für das aktuelle Jahr. Der Kräuter- und Erlebnisgarten Hollenstein am Königsberg verbindet die Natur des Waldes mit einem gepflegten Erlebnisgarten und ergänzt die Wander- und Naturthemen um einen eigenen Gartenbesuch.
Eine Winteroption am Königsberg
Zum Angebot in der kalten Jahreszeit gehört das Skigebiet Königsberg bei Hollenstein. Es verfügt über vier Schlepplifte, einen Kinderlift und insgesamt 14 Pistenkilometer. Wenn Sie einen Winterbesuch planen, prüfen Sie die aktuellen Angaben zu Liften und Pisten. So lässt sich Hollenstein je nach Interesse mit Wanderwegen, Naturpark, Kulturgeschichte oder einem Skitag verbinden.
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