Dürnleis verbindet markante Baugeschichte mit Radwegen zwischen den Ortschaften. Wer einen Aufenthalt plant, kann den Schwerpunkt auf die Kellergassen und ihre Geschichte, auf die Ortskapelle Maria Schnee oder auf eine Radtour legen. Die folgenden Details helfen Ihnen, diese Interessen für Ihre Reise abzuwägen.
Mit dem Rad zwischen Dürnleis und Kleinweikersdorf
Zwischen Kleinweikersdorf und Dürnleis besteht eine Geh- und Radwegverbindung, die einen durchgehenden Weg zwischen den Ortschaften schafft. Der rund 1,5 Kilometer lange Lückenschluss verläuft nordseitig entlang des Haslacher Grabens und bindet an beiden Enden an das bestehende Gemeindestraßennetz an. Die Geh- und Radwegverbindung wurde am 5. September 2025 fertiggestellt. An der Verbindung wurden neue Radverkehrsanlagen als Fahrradstraßen verordnet.
Für die Planung ist damit nicht nur der Radverkehr ein Thema: Die Verbindung ist auch als Geh- und Radweg beschrieben. Wer eine Fahrradtour plant, kann diese Verbindung als konkrete Option zwischen den beiden Ortschaften berücksichtigen.
Kellergassen und ihre Geschichte
Das Kellerviertel zwischen Dürnleis und Kammersdorf entwickelte sich aus zehn Kellern, die 1751 verzeichnet waren, zu einem Ensemble von rund 29 Objekten. Die Königliche Kellergasse Dürnleis umfasst mehr als 40 Presshäuser und Kellerstöckeln.
Eine Führung durch die Königliche Kellergasse vermittelt Einblicke in ihre Geschichte und Architektur. Wenn Sie diese Möglichkeit in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten, bestätigen Sie das Führungsangebot vor der Anreise. Direkt in der Kellergasse befindet sich außerdem das kleine Museum KöllaKredenz. Führung und Museum sind konkrete Kulturbezüge, die beim Interesse an der Baugeschichte der Keller eine Rolle spielen können.
Kapelle und Brücken als historische Motive
Die Ortskapelle Maria Schnee in Dürnleis 12 ist per Verordnung denkmalgeschützt. Sie liegt am Anger und ist ein barocker Bau aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In den Rundbogennischen der Apsis stehen barocke Sandsteinfiguren des heiligen Florian und Johannes des Täufers. Bauzeit, Baustil und Figuren geben kulturhistorisch Interessierten mehrere konkrete Anknüpfungspunkte an diesem Bau.
Eine weitere historische Spur bilden die Brücken über den Dürnleisergraben. Italienische Kriegsgefangene errichteten sie 1914/15; drei stehen im Ort und zwei im Feld. Damit begegnen in den Ortsbeschreibungen unterschiedliche Zeitabschnitte: die barocke Kapelle aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und die Brücken aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.
Weinbau und Einkehr
Bio Weinbau Müllner bewirtschaftet 18 Hektar biologische Rebfläche. Seine Weinberge erstrecken sich von Dürnleis über Kleinweikersdorf bis Mailberg. In der Kellergasse Dürnleis betreibt der Betrieb ein hauseigenes Heurigenlokal, in dem Gäste mit hausgemachten Köstlichkeiten bewirtet werden. Wenn Sie eine Einkehr einplanen, prüfen Sie die Besuchsdetails vor Ihrer Reise.
Das Weingut ECKL ist ein Familienbetrieb in dritter Generation, spezialisiert auf Wein- und Ackerbau. Zum Sortiment gehören Weinviertel DAC sowie Welschriesling, Weißburgunder, Gemischter Satz, Sauvignon Blanc und Zweigelt. Da sich das Sortiment ändern kann, sollten Sie es vor einem Kauf oder Besuch überprüfen. Die Weinauswahl des Weinguts ECKL und das von Bio Weinbau Müllner betriebene Heurigenlokal bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise mit Interesse an Wein und regionaler Einkehr.
Weitere Reiseziele entdecken: Braunsdorf, Ravelsbach, Guntersdorf, Wullersdorf, Pulkau, Kammersdorf, Pernersdorf, Mailberg.
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