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Eggenburg lässt sich über seine Sammlungen, die mittelalterliche Stadtgeschichte und die Landschaft entdecken. Im Krahuletz-Museum reichen die Themen von Geologie und Paläontologie bis zur Archäologie; draußen führen Wege an Stadtmauern, Kellern und Gesteinsformationen vorbei. So stehen Kultur und Bewegung als unterschiedliche Zugänge zum Ort nebeneinander.

Museum und Sammlungen

Das Krahuletz-Museum zeigt umfangreiche geologische, paläontologische und archäologische Sammlungen zur Natur- und Kulturgeschichte im nordwestlichen Niederösterreich. Damit reicht der Blick vom Aufbau der Landschaft bis zu menschlichen Spuren in der Region. Geöffnet ist das Museum vom 1. April bis 30. November, dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 16 Uhr. Prüfen Sie die Besuchszeiten vor der Anreise.

Im kleinen Park vor dem Museum stehen 22 Gesteinsstelen, die die Steine des Waldviertels repräsentieren. So taucht das Thema Gestein auch im unmittelbaren Umfeld des Museums auf. Einen anderen Akzent setzt die Nostalgiewelt: Ihre Sammlung umfasst historische Musikboxen, von denen einige bespielbar sind, dazu Flipper und alte Spielgeräte.

Stadtmauer und Stadtgeschichte

Der Stadtmauernrundweg ist ein Spazierweg um und durch die mittelalterliche Stadt und führt zu ihren wichtigsten Sehenswürdigkeiten. An zwei Stellen kann die Stadtmauer bestiegen werden: bei der Klosterkirche und beim Kanzlerturm. Außerhalb der Hauptsaison sollten Sie die Zugänge vor Ort prüfen. Auch Wegzustand und Beschilderung können sich ändern; berücksichtigen Sie das bei Ihrer Planung.

Bei begleiteten Stadtrundgängen führen mittelalterlich gewandete Stadtführerinnen und Stadtführer die Gäste durch Eggenburg. Der 600 Jahre alte Kanzlerturm beherbergt die Sammlung des Priv. unif. Bürgerkorps. Die 460 Jahre alte Gilli-Mühle wurde von einer Getreidemühle zu einer Ölmühle umgebaut. Damit treten zwei unterschiedliche Seiten der Stadtgeschichte hervor: eine Mühlennutzung im Wandel und eine Sammlung im historischen Turm.

Hohlweg und Gesteinsformationen

Der Weg „Stein & Wein“ führt durch einen Hohlweg, an dessen Seiten Keller aus dem 19. Jahrhundert liegen. Sie sind in eiszeitlichen Löss eingegraben, den der Wind an die Ostseite der Hügelkuppe verfrachtet hat. So lässt sich das bauliche Erbe der Keller zugleich mit der Entstehung des Lössbodens betrachten.

Die Kogelsteine bei Grafenberg nahe Eggenburg zeigen für Granit typische Verwitterungsformen, sogenannte Wollsackverwitterungen. Nahe Stoitzendorf liegt außerdem die Fehhaube, eine besonders schöne Gesteinsformation. Bei den Kogelsteinen steht eine benannte Verwitterungsform im Mittelpunkt, bei der Fehhaube die Gesteinsformation selbst.

Radtouren nach Verlauf und Anspruch

Der Weinradweg „Riesling“ ist eine mittelschwere Tagestour von etwa 45 Kilometern. Er beginnt im mittelalterlichen Eggenburg und führt als Rundtour durch zahlreiche Dörfer mit einzigartigen historischen Sehenswürdigkeiten. Die anspruchsvolle Radroute 7 startet am Bahnhof Eggenburg und durchquert das Weinviertel von West nach Ost. Der Unterschied ist konkret: eine mittelschwere Rundtour von etwa 45 Kilometern durch Dörfer oder eine anspruchsvolle Querung des Weinviertels.

Wenn Sie eine Radtour auswählen, können Sie so Verlauf und Schwierigkeitsgrad gegenüberstellen. Auch der Tourcharakter unterscheidet sich: Beim „Riesling“ gehören der Rundkurs und die Dörfer mit ihren historischen Sehenswürdigkeiten zum Profil; Route 7 ist als West-Ost-Querung des Weinviertels beschrieben. Die genannten Merkmale geben Ihnen eine sachliche Grundlage, die beiden Strecken als unterschiedliche Möglichkeiten für eine Entdeckung Eggenburgs einzuordnen.

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