Zum Inhalt

Eine geknickte Kirchenachse, historische Donau-Schifffahrt und ein Weg über Steinterrassen geben Spitz klare Anknüpfungspunkte für eine Kultur- und Landschaftsreise. Pfarrkirche und Ruine setzen historische Akzente, während Weinwanderweg und Marillenanbau den Blick auf Landschaft und lokale Landwirtschaft erweitern. So können Sie überlegen, ob Baugeschichte, Flussverkehr oder Weinlandschaft den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll.

Kirchen, Schifffahrt und Ortsgeschichte

Die Pfarrkirche Spitz hat eine geknickte Längsachse – eine Besonderheit, die in Österreich nur bei sieben Kirchen vorkommt. Auch ihr Turm bietet einen eigenen historischen Bezugspunkt: Er entstand bereits im frühen 14. Jahrhundert. Wer sich für Baugeschichte interessiert, findet hier sowohl ein seltenes architektonisches Merkmal als auch ein klar datiertes Bauteil.

Das Schifffahrtsmuseum Spitz befindet sich im Barockschloss Erlahof und widmet sich der historischen Holz- und Floßschifffahrt auf der Donau. Beide Formen des Schiffsverkehrs gehören zum thematischen Schwerpunkt des Museums. Damit steht neben Kirchenbau und Befestigungsgeschichte auch die historische Nutzung des Flusses im Blick.

Die Ruine Hinterhaus wurde erstmals 1243 erwähnt. Beim Roten Tor liegt der Akzent auf der Befestigungsgeschichte: Es ist das letzte der sieben Befestigungstore und bietet einen schönen Blick auf Spitz. Vom Ortskern aus liegt das Rote Tor etwa 20 Gehminuten entfernt. Diese Zeitangabe gibt einen konkreten Orientierungswert, wenn Sie einen Spaziergang zum Aussichtspunkt in Ihre Planung aufnehmen möchten.

Weinlandschaft rund um Spitz

Um Spitz erheben sich terrassenförmig angelegte Weingärten. Der Spitzer Weinwanderweg führt über Steinterrassen und durch berühmte Weinlagen; von dort bieten sich Ausblicke auf Spitz, die Donau und die Wachau. Damit verbindet der Weg die gebaute Form der Kulturlandschaft mit weiten Ansichten auf Ort und Region. Wenn Sie sich für Weinlandschaft interessieren, sind Terrassen, Weinlagen und Aussicht die konkreten Themen dieses Weges.

Eine andere geografische Perspektive eröffnet der Spitzer Graben. Er ist ein Seitental des Donautals im Weinbaugebiet und Weltkulturerbe Wachau. Bei Spitz führt er nach Norden in Richtung Waldviertel, über Elsarn am Jauerling bis Mühldorf. So lässt sich Spitz auch im Zusammenhang mit einem Talraum betrachten, der sich von der Donau aus in Richtung Waldviertel erstreckt.

Donau-Erlebnis und Marille

Auf der Rollfähre Spitz–Arnsdorf projiziert die Camera Obscura ein bewegtes Abbild der umgebenden Landschaft auf eine Innenwand der Fähre. Gezeigt wird sie während der Verkehrszeiten der Rollfähre von April bis Oktober; Wasserstand und Wetter beeinflussen, ob die Vorführung möglich ist. Wenn Sie die Projektion als Programmpunkt einplanen, prüfen Sie die Bedingungen vor Ihrem Besuch. Die jahreszeitliche Einordnung und die Abhängigkeit von den Bedingungen sind dabei wichtig für die Planung.

Auch die Marille gehört zum Ortsbild: Wachauer Marillen wachsen mitten in Spitz. Der Marillenkirtag wird seit Jahrzehnten am Spitzer Kirchenplatz abgehalten. Wenn Sie die Veranstaltung in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten, prüfen Sie die Termine des jeweiligen Jahres. So können Sie den Aufenthalt nach den tatsächlichen Veranstaltungstagen ausrichten, statt einen Termin vorauszusetzen.

Wenn Sie Spitz als Übernachtungsort wählen, kommen unterschiedliche Schwerpunkte für den Aufenthalt infrage: Kirchen- und Ortsgeschichte, die historische Schifffahrt auf der Donau oder Wege durch die Weinlandschaft. Überlegen Sie, welcher davon für Sie den Aufenthalt prägen soll; saisonale Vorführungen und Veranstaltungstermine lassen sich anschließend gezielt in die Planung einbeziehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Rohrendorf Bei Krems, Krems An Der Donau, Schwallenbach, Sankt Michael, Gedersdorf, Lengenfeld, Dürnstein, Wösendorf In Der Wachau

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Krems-Land.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.