Hohenberg verbindet Ortsgeschichte, Bauwerke aus mehreren Jahrhunderten und Wege mit unterschiedlichen Längen und Zeitangaben. Für die Planung können Sie zuerst Ihren Schwerpunkt setzen: Möchten Sie mehr über die Geschichte des Ortes erfahren, wandern oder mit dem Mountainbike unterwegs sein? Die Hohenberger Angebote reichen von Familienwanderungen bis zu Höhenwegen und einer Mountainbikestrecke.
Herrschaftsgeschichte und Bauwerke
Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert gründete Dietrich der Erste aus dem Geschlecht der Hohenstaufen die Herrschaft Hohenberg. Auf dem heutigen Schloßberg ließ er eine Burg als seinen Sitz erbauen. Die hoch über dem Tal der Traisen gelegene Burg ermöglichte die weiträumige Überwachung und Beherrschung des Tals. An der Talenge am Fuß des Schloßbergs kontrollierte der jeweilige Schlossherr die Reisenden. Die Burggeschichte erzählt damit auch von der früheren Kontrolle über das Tal.
Die Pfarre Hohenberg wurde 1325 gegründet; im selben Jahr besaß Hohenberg bereits Marktrecht. Die Pfarrkirche hl. Jakobus der Ältere ist eine frühbarocke Saalkirche aus der Zeit um 1630. Am Haus „Zum schwarzen Bären“ an der Adresse Markt 20 befindet sich ein Portal aus dem Jahr 1604. Die Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Kapelle stammt aus dem Jahr 1898. Zusammen bieten diese Bauwerke unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte für einen Blick auf Hohenbergs Geschichte.
Auch die Kreativschule setzt einen kulturellen Schwerpunkt: Sie bietet das ganze Jahr über Kurse in Holzschnitzen, Töpfern, Malen und Schreibwerkstätten an. Der Kerbholz-Kulturpfad erzählt die Geschichte Hohenbergs. Wer sich für Ortsgeschichte interessiert, kann so zwischen Baugeschichte, Kulturpfad und kreativem Kursangebot unterscheiden.
Wandern nach Zeit und Wegart
Der Hohenberger Kreativwanderweg führt rund um das Kreativdorf Hohenberg. Er ist etwa 8 Kilometer lang und dauert ungefähr 3,5 Stunden. Die Route verläuft teilweise auf Asphalt, größtenteils aber auf Wald- und Wiesenwegen. Sie eignet sich besonders für Familien mit Kindern.
Die Route „Natur als Kunst“ ist mit etwa 5,5 Kilometern und ungefähr 2,5 Stunden die kürzere der beiden beschriebenen Wanderungen. Sie führt über leichte Wanderwege zur Ruine, zum Seebach und zu den Wasserfällen und eignet sich ebenfalls besonders für Familien. Die ungefähren Längen und Zeitangaben helfen dabei, die Touren nach dem gewünschten Zeitrahmen zu unterscheiden. Prüfen Sie vor Ihrer Wanderung die Wegbedingungen vor Ort.
Höhenwege, Mountainbike und Wasserfälle
Die Mountainbikestrecke Hinterberg ist 11 Kilometer lang. Zu ihrer Beschreibung gehören schöne Aussichten, starke Steigungen und rasante Gefälle; die Bedingungen können jahreszeitlich variieren. Das Hohenberger Gschwendt liegt an der Höhenwanderung Traisenberg–Paulmauer–Hohenberger Gschwendt. Die Schutzhütte Hohenberger Gschwendt befindet sich auf 1.072 Metern Seehöhe. Im Winter wird das Gebiet auch für Skitouren genutzt; prüfen Sie winterliche Bedingungen vor Ort. Für die Reisalpe gibt es außerdem eine Aufstiegsmöglichkeit ab Hohenberg im Tal.
Am Fuß des Ochsensattels befinden sich zwei Wasserfälle. Der kleine Schleierwasserfall ist von der Straße aus sichtbar. Zum größeren Wasserfall führt ein kurzer Weg ins Tal hinein; dort laden schattige Rastplätze und seichtes Wasser zum Verweilen ein. Nach Wetterereignissen können sich die Bedingungen ändern.
Das Voralpenbad ist ein beheiztes, von Wald umgebenes Schwimmbad mit Buffet, Liegewiese, Kinderrutsche, Hoppepuder-Hüpfkissen und Tischtennis. Da sich die Ausstattung ändern kann, prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Angebote.
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