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Schloss Wolkersdorf verbindet Baugeschichte mit einem kulturellen Nutzungsprofil. Dazu kommen Kirchenbau aus verschiedenen Epochen, eine Kellergasse mit Weinbaugeschichte und Wege durch Weingärten. Wenn Sie Kultur und Landschaft während eines Aufenthalts verbinden möchten, finden Sie unterschiedliche Anknüpfungspunkte – von historischen Gebäuden bis zu einer Wanderung mit Blick über das Wiener Becken.

Schloss und Kirchenbau

Im 13. Jahrhundert wurde Schloss Wolkersdorf als repräsentatives Vierturmkastell errichtet; ein weiter Wassergraben-Wallring umgab die Anlage. Seit der Teilsanierung in den Jahren 2011 bis 2013 dient das Schloss als Veranstaltungsort für Ausstellungen, Kino- und Theatervorführungen sowie Konzerte. Einzelne Programme können wechseln. Baugeschichte und kulturelle Nutzung geben Ihnen zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung.

Die Pfarrkirche St. Margareta verbindet eine gotische Apsis mit einem barocken Langhaus und Turm. 1727 wurde sie barock umgestaltet und vergrößert; der Kirchturm wurde 1754 vollendet. Die Apsis ist der abschließende Bauteil des Kirchenraums, während das Langhaus dessen Hauptraum bezeichnet. Die Stilangaben beziehen sich hier auf unterschiedliche Bauteile. Eine weitere barocke Besonderheit ist die Kirchenstiege: Sie stammt aus 1727 und ist mit insgesamt sechs barocken Statuen geschmückt.

Kellergasse und Weinbaugeschichte

Die Wolkersdorfer Kellergasse lässt sich auf eigene Faust oder im Rahmen einer geführten Kellergassentour erkunden. Presshäuser und Weinkultur stehen dabei im Mittelpunkt. Wenn Sie eine geführte Tour erwägen, prüfen Sie deren Verfügbarkeit vor der Reise. Im restaurierten Gemeindekeller in der Wolkersdorfer Kellergasse wurde ein kleines Weinbau- und Ziegelmuseum eingerichtet. Es vereint zwei Themen – Weinbau und Ziegelherstellung – und erweitert damit den kulturellen Blick über die Presshäuser hinaus.

Wege durch Weingärten und Landschaft

Der Wein- und Kulturwanderweg verbindet Schloss und Kellergasse mit der Landschaft: Vom Schloss führt er zur Wolkersdorfer Kellergasse, steigt zu höher gelegenen Aussichtspunkten mit Blick über das Wiener Becken an und verläuft anschließend durch die Weingärten zurück zum Schloss. So ergibt sich eine Runde, in der kulturelle Stationen und Landschaftsblick aufeinander folgen. Wenn Sie beides in einer Wanderung verbinden möchten, ist dieser beschriebene Verlauf ein konkreter Anhaltspunkt.

Für Radfahrende sind zwei Routen benannt. Der Hochleithenradweg beginnt in der Holzfeldgasse. Bei der Weinradroute Zweigelt liegt der Startpunkt etwa 500 Meter von einem Bahnhof entfernt. Die Startinformationen unterscheiden sich damit: Bei der einen Route ist eine Straße als Beginn genannt, bei der anderen eine ungefähre Entfernung zu einem Bahnhof.

Schlosspark und Sommerbad

Der Wolkersdorfer Schlosspark bietet einen großzügigen Kinder- und Kleinkinderspielplatz, schattenspendende Bäume und einen Schlossteich, der als Rest des früheren Wassergrabens erhalten ist. Der Teich verbindet die Parkanlage mit der Geschichte des Schlosses. Im Sommerbad Wolkersdorf gibt es einen eigenen Kleinkinderbereich mit flachem Becken und kleiner Rutsche. Die Schwerpunkte unterscheiden sich: Im Park kommen Spielplatz, Schatten und Teich zusammen, im Sommerbad prägen Becken und Rutsche den Kleinkinderbereich.

Weitere Reiseziele entdecken: Traunfeld, Großharras, Diepolz, Poysdorf, Gemeinde Ulrichskirchen-Schleinbach, Eibesbrunn, Schrattenberg Bei Poysdorf, Pillichsdorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mistelbach.

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