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Waldegg an der Piesting bietet verschiedene Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung: gelb markierte Wanderwege mit ausgewiesener Länge und Dauer, eine Wanderung zum Waldeggerhaus, ein Klettersteig und Radwege.

Wanderwege nach Strecke und Zeit auswählen

Der Weg 02 „Auf ´s Zimmermannplatzl“ ist gelb markiert, etwa 6 km lang und mit rund 1 Stunde und 50 Minuten angegeben; er ist als leicht eingestuft. Auch der Dürnbacher Wasserfallweg ist gelb markiert und gilt als leicht. Für ihn sind etwa 4,7 km und rund 1 Stunde und 10 Minuten angegeben. Der Wasserfallweg ist etwa 1,3 km kürzer; seine angegebene Dauer liegt rund 40 Minuten unter der von Weg 02.

Vom Zimmermannplatzl führen gut markierte Wege weiter zur Einhornhöhle in Dreistetten und auf die Hohe Wand.

Eine eigene Tour ist der Waldegger Steig durch die Große Klause: Er ist ein gesicherter Klettersteig der Schwierigkeit A und erfordert Trittsicherheit. Die Einstufung und diese Voraussetzung sind für die Planung wichtig.

Zum Waldeggerhaus und auf die Hohe Wand

Die Wanderung von Waldegg zum Waldeggerhaus führt über Dürnberg, Bockleiten und die Große Klause auf die Hohe Wand. Der Aufstieg verläuft über Bergwanderwege durch angenehm ruhige Wälder. Der Startpunkt ist der Bahnhof Waldegg/Piesting; dort sind Parkplätze vorhanden.

Die Große Klause kommt auch beim Waldegger Steig vor. Der Steig ist ein Klettersteig der Schwierigkeit A; die Tour zum Waldeggerhaus ist eine Wanderung.

Radwege und Schwarzviertel

Auch für Radfahrende gibt es einen konkreten Bezug zum Ort: Eine lange und äußerst attraktive Strecke des Piestingtal-Radwegs führt durch das Gemeindegebiet von Waldegg. Im Ortsgebiet verläuft der Radweg über den Kirchenriegl in das Schwarzviertel und weiter zum Naturdenkmal Kalksinterader.

Die moderne Elisabethkapelle liegt direkt am Biedermeier-Radweg und neben der Kalksinterader. Beide befinden sich im sogenannten Schwarzviertel, dem ältesten Teil der Gemeinde Waldegg.

Schwarzföhren, Pecherei und Kulturtage

Auf dem Gemeindegebiet steht eine über 845 Jahre alte Schwarzföhre, die älteste in Österreich, deren Alter bestimmt wurde. Die Schwarzföhre ist zugleich Teil einer regionalen Geschichte: Im südlichen Niederösterreich prägten Schwarzföhren die Region. Die über Generationen auf ihnen beruhende Pecherei sicherte mehr als 7.000 Familien in der Region den Lebensunterhalt.

Die Pecherei in Niederösterreich wurde 2011 von der Österreichischen UNESCO-Kommission zum nationalen immateriellen Kulturerbe erklärt.

Ein weiterer wiederkehrender Kulturtermin sind die „Waldegger Kulturtage“, die die Gemeinde alljährlich im Oktober veranstaltet. Die genauen Termine können variieren. Wenn Sie Ihren Aufenthalt an diesem Ereignis ausrichten möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Veranstaltungstage.

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