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In Moosbach treffen der Naturraum Moosbachtal, Wege durch Wald und Flur und Spuren der Ortsgeschichte aufeinander. Das Gemeindegebiet ist größtenteils hügelig; archäologische Zeugnisse reichen wahrscheinlich bis in die Latènezeit zurück. Für die Planung stehen damit verschiedene Schwerpunkte zur Wahl: Natur und Bewegung oder die Geschichte von Orten und Bauwerken. Die Moosbachtalrunde beginnt und endet in 5271 Moosbach. Auch der Regionalbus 861 führt durch den Ort.

Naturraum und Wege in Moosbach

Die imposante Linde am Pfarrhofberg gilt als Wahrzeichen von Moosbach. Der Naturraum Moosbachtal ist ein etwa sieben Hektar großes Ökosystem. Seine Feuchtgebiete und Biotope beherbergen zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. Ein etwa zwei Kilometer langer Lehrpfad führt durch den Naturraum. Seine ungefähre Länge bietet einen konkreten Anhaltspunkt bei der Wahl eines Weges. Außerdem gibt es in Moosbach Wege durch Wald und Flur für Wanderungen.

Eine weitere Option ist die Moosbachtalrunde – Bewegungsarena: Sie startet in 5271 Moosbach, führt durch das Moosbachtal hinauf zu einem Panoramablick und endet wieder dort. So unterscheiden sich die beiden Wegangebote in ihrer Ausrichtung: Beim Lehrpfad ist die ungefähre Streckenlänge ein greifbarer Planungswert; die Runde zeichnet sich durch ihren Start und ihr Ende im Ort sowie den Anstieg zum Panoramablick aus. Wer Radwege in die Planung einbeziehen möchte, findet Wege, die sich durch das größtenteils hügelige Gemeindegebiet schlängeln. Die Routenbedingungen können sich ändern; prüfen Sie vor einer Tour die aktuelle Beschreibung.

Wege und Anreise

Der Regionalbus 861 verkehrt auf der Strecke Braunau – Mauerkirchen – Mattighofen – Moosbach – Höhnhart. Wenn Sie mit dem Bus anreisen möchten, gleichen Sie den Fahrplan mit Ihrem Reisetag ab. Für den Aufenthalt können Sie so zwischen unterschiedlichen Schwerpunkten abwägen: dem Naturraum und seinen Wegen, einer Tour mit Panoramablick oder den Themen der Moosbacher Ortsgeschichte.

Archäologie und Ortsgeschichte

Die Keltenschanze im Schachawald ist wahrscheinlich latènezeitlich und stammt damit aus der jüngeren Eisenzeit, die etwa von 450 v. Chr. bis um Christi Geburt reicht. Ein weiterer geschichtlicher Zugang ist der Moosbacher Geschichtspfad. Er behandelt unter anderem die frühere Hofmarkstaverne, das Wasserschloss Waasen und den alten Pfarrhof. Die genannten Themen geben Einblick in verschiedene Aspekte der Ortsgeschichte, von einer archäologischen Anlage bis zu Bauwerken und früheren Orten des Gemeindelebens.

Der Erdstall wurde 1995 bei Bauarbeiten im Ortsgebiet von Moosbach entdeckt. In Zeiten, die von vielen Gefahren für Leib und Leben geprägt waren, diente er der Bevölkerung als Schutzeinrichtung. Schloss Waasen wurde im Sommer 1878 gesprengt und bis Mitte der 1880er Jahre vollständig abgetragen. Ein maßstabgetreues Modell der Schlossanlage entstand 2008. Es befindet sich im Foyer des Hofmarksaales Moosbach und ist von außen zu besichtigen. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die Zugangssituation.

Auch Denkmäler gehören zu den historischen Themen Moosbachs: Die Viereckschanze bei Hufnagl steht aufgrund eines Bescheids nach § 3 unter Denkmalschutz. Die katholische Pfarrkirche hl. Petrus und der Friedhof in Moosbach sind per Verordnung geschützt. Die entsprechenden Einträge des Bundesdenkmalamts sind auf den 23. Juni 2026 datiert. Zusammen mit dem Geschichtspfad und dem Modell des Schlosses Waasen ergänzen diese Denkmäler die archäologischen Spuren um weitere Kapitel der Ortsgeschichte.

Weitere Reiseziele entdecken: Kirchberg Bei Mattighofen, Maria Schmolln, Weng im Innkreis, Moosdorf, Mattighofen, Schwand Im Innkreis, Sankt Pantaleon, Munderfing.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Braunau Am Inn.

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