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In Alkoven kommen verschiedene Entdeckungen zusammen: das Gedenken in Schloss Hartheim, Themenwege mit konkreten Streckenlängen und die Geschichte des Emlinger Holzes. Für Ihre Planung lohnt es sich, die Wege nach ihrem jeweiligen Schwerpunkt zu unterscheiden. Manche führen ein bestimmtes Thema anhand von Informationstafeln aus, andere verbinden Orte oder beschreiben eine Runde an Innbach und Donau.

Schloss Hartheim: Gedenken und Renaissance

Der Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim wurde 2003 eröffnet. Er umfasst eine Gedenkstätte für die Opfer der NS-Euthanasie sowie die Ausstellung „Wert des Lebens“ und ist ein Ort des Gedenkens und Lernens. Schloss Hartheim gilt als eines der bedeutendsten Renaissancebauwerke Oberösterreichs. Damit prägen sowohl die historische Architektur als auch die Gedenk- und Bildungsfunktion den kulturellen Schwerpunkt Alkovens.

Themenwege und Strecken zur Auswahl

In Alkoven gibt es insgesamt 155 Kilometer Wanderwege, die sich teilweise auch zum Walken oder Radfahren eignen. Eine konkrete kürzere Strecke ist der 3,5 Kilometer lange Themenweg Mensch-Wald-Klima mit Zwergerlweg. Dort gibt es zehn Informationstafeln für Erwachsene und 26 für Kinder. Von Claudia Schlagnitweit gestaltete Zwergenhäuser und Holzzwerge laden Kinder zum Entdecken ein. Die Tafeln und Figuren setzen neben der Weglänge eigene inhaltliche Akzente.

Eine andere Art von Stationen bietet das Wandergolfen: Die Attraktion umfasst elf Stationen aus Natur- und Holzelementen sowie alten landwirtschaftlichen Geräten. Die Bewegungsarena Alkoven wiederum ist ein markiertes Wegenetz mit zehn Runden zwischen 5,5 und 11,5 Kilometern. Die Runden eignen sich zum Laufen, Walken und Wandern. So können Sie nach konkreter Streckenlänge und Aktivität unterscheiden: Der Themenweg misst 3,5 Kilometer, während die Runden der Bewegungsarena einen größeren Längenbereich abdecken.

Weg der Vielfalt und Donau-Runde

Der Weg der Vielfalt verbindet den Donauradweg mit Schloss und Institut Hartheim. Unterwegs können Sie Stationen mit interaktiven Aufgaben entdecken; auch Auwälder der Donau-Auen lassen sich entlang des Weges entdecken. Für den Einstieg ist eine konkrete Orientierung angegeben: Von der Haltestelle Alkoven der Linzer Lokalbahn queren Sie die Bundesstraße B129 und biegen in die Bahnhofstraße ein. Nach etwa 210 Metern erreichen Sie an einer T-Kreuzung die Berghamerstraße, die bereits zum Weg der Vielfalt gehört. Prüfen Sie vor der Anreise die aktuellen Verbindungen der Linzer Lokalbahn.

Die Donau-Runde ist 6,7 Kilometer lang und verläuft größtenteils auf nicht asphaltierten Wegen. Sie beginnt und endet an den Radkovsky-Teichen. Auf 1,2 Kilometern verläuft sie direkt neben dem Innbach und erreicht über die Auwaldbrücke die Donau. Damit unterscheidet sich ihre Beschreibung sowohl durch den Verlauf am Wasser als auch durch Start- und Zielpunkt von der Alkovener Donausteig-Rundroute: Diese beginnt und endet in der Teichlandschaft in Alkoven.

Weitere Spuren der Geschichte

Im Emlinger Holz trafen am 9. November 1626 kaiserliche Truppen und Söldner unter General Pappenheim mit zusammen 8.000 Mann auf 8.500 Bauern. Dabei kamen etwa 3.000 Bauern und 3.000 Soldaten ums Leben. Das Datum, die beteiligten Gruppen und die ungefähren Opferzahlen geben dem Ort einen konkreten historischen Bezug.

Auch die Pfarrkirche Alkoven setzt einen zeitlichen und architektonischen Akzent. Sie wurde um 1470 im gotischen Stil erbaut. Die spätgotische Kirche liegt mitten im Friedhof, an erhöhter Stelle im Zentrum von Alkoven. Beim Römerrastplatz steht eine Sichtbetonsäule, die an einen römischen Meilenstein erinnert und einen von Miguel Horn geschaffenen Römerkopf trägt. Dort finden Sie Informationen über Alkoven, den Donauradweg und die Römer. Eine fünf Meter lange Rastbank aus Beton und Stein lädt zum Verweilen ein.

Weitere Reiseziele entdecken: Eferding, Sankt Marienkirchen An Der Polsenz, Scharten, Haibach Ob Der Donau, Stroheim, Pupping, Fraham, Prambachkirchen.

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