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Gschwandt ist hügelig und waldreich. Eine spätgotische Pfarrkirche, der Wanderweg am Wasserlosen Bach und die Traunseetram geben dem Ort verschiedene Orientierungspunkte für einen Aufenthalt. Wer nach einem Hotel sucht, kann zunächst überlegen, ob Ortsgeschichte, Bewegung zu Fuß oder eine besondere Flugerfahrung den eigenen Reiseplan prägen soll. Die Themen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Für die Bahn zählt der Fahrplan des Reisetags, für einen Mitflug die Anmeldung beim Verein.

Mit der Tram im Ortsgebiet

Die von Stern & Hafferl betriebene Traunseetram verbindet Gmunden und Vorchdorf; Gschwandt liegt direkt an der Strecke. Zu den Haltestellen im Ortsgebiet gehören Neuhub, Gschwandt Schule, Gschwandt-Rabesberg, Unterm Wald und Baumgarten-Waldbach. Wenn Sie mit der Tram anreisen oder Fahrten einplanen, prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Reisetag. Die genannten Stationen bieten dabei konkrete Ortsnamen für die Orientierung, während der Fahrplan zeigt, welche Verbindung zu Ihrem Termin passt.

Spätgotische Baukunst und Ortsgeschichte

Die Pfarrkirche Gschwandt ist eine einschiffige spätgotische Landkirche, die in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut wurde. Erhalten sind eine Westempore mit Netzrippengewölbe, ein gotisches Südportal mit Vorhalle und ein Nordportal aus der Bauzeit. Einschiffig bezeichnet die Bauform mit einem Hauptschiff; ein Netzrippengewölbe ist durch seine netzartig angeordneten Rippen geprägt. So lässt sich die bauliche Beschreibung in einzelne Elemente gliedern, statt die Kirche nur pauschal als spätgotisch einzuordnen. Zu den weiteren spätgotischen Elementen zählen eine Skulptur des Heiligen Sebastian und einige Tafelbilder mit Darstellungen verschiedener Heiliger, jeweils um 1500.

Die Ortsgeschichte reicht weiter zurück als die Kirche: Am Wasserlosen Bach bestand etwa von 80 bis 250 n. Chr. eine römerzeitliche Siedlung. Derselbe Bach ist auch ein Orientierungspunkt für den Wanderweg 2. Ein Pfarrbericht aus dem Mai 2026 berichtet außerdem von einer Traditionsmaiandacht mit Marienliedern beim ehemaligen Baumgartenwirt. Zusammen zeigen diese Themen unterschiedliche historische und religiöse Bezüge in Gschwandt.

Am Wasserlosen Bach und Richtung Flachberg

Der Wanderweg 2 verläuft entlang des Wasserlosen Baches und verbindet sich in Richtung Flachberg mit dem Wanderweg 1. Der Flachberg selbst ist ein 781 m hoher Voralpenberg in unmittelbarer Nähe von Gschwandt; zu Fuß ist er von Gschwandt ungefähr eine Stunde entfernt. Für die Planung sind das zwei verschiedene Orientierungshilfen: Der Weg 2 beschreibt den Verlauf am Bach und die Verbindung Richtung Flachberg, während die ungefähre Stunde die Gehzeit von Gschwandt zum Berg bezeichnet. Prüfen Sie vor der Tour die örtlichen Bedingungen.

Ein Mitflug als andere Zeitplanung

Der Flugplatz Gmunden-Laakirchen befindet sich in Gschwandt, östlich von Gmunden und des Traunsees. Bei einem Mitflug am Flugplatz Gmunden steuern Sie etwa 20 Minuten lang eine Katana oder einen Falken (Motorsegler) und machen dabei zwei Landungen. Dafür ist eine Anmeldung bei den Fluglehrern des Vereins erforderlich. Die Zeitangaben setzen unterschiedliche Maßstäbe für die Tagesplanung: Der Mitflug dauert ungefähr 20 Minuten, die Gehzeit zum Flachberg etwa eine Stunde. So lässt sich ein kurzer Flugtermin mit einer längeren Gehoption vergleichen, ohne beides zu einer gemeinsamen Route zu verbinden.

Weitere Reiseziele entdecken: Gmunden, Sankt Konrad, Scharnstein, Bad Goisern Am Hallstättersee, Bad Ischl, Moosham, Rußbach, Laakirchen.

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