Sankt Agatha verbindet kulturhistorische Themen mit Wegen durch eine von sanften Hügeln und grünen Wiesen geprägte Landschaft. Der Ort wird als Geburtsort des Bauernführers Stefan Fadinger bezeichnet; Museum und Fadinger-Linde greifen seine Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf. Für Ihre Planung stehen damit kulturelle Entdeckungen und Landschaftserlebnisse nebeneinander. Ein wiederkehrender Schmiedetag, historische Erinnerungsorte und Wege mit Aussichtspunkten setzen verschiedene Akzente.
Geschichte und Termine
Die Pfarrkirche St. Agatha soll laut einer Inschrift in einem alten Stein im Jahr 1213 erbaut und im späten Mittelalter gotisch umgebaut worden sein. Die Baugeschichte setzt damit zwei zeitliche Akzente: die vermutete frühe Errichtung und den gotischen Umbau im späten Mittelalter.
Das Stefan Fadinger-Museum behandelt das Leben Stefan Fadingers, das Leben im 17. Jahrhundert zur Zeit des Bauernkrieges, seinen Schwager Christoph Zeller sowie das spätere Nachleben Fadingers. Das Themenspektrum reicht damit von seiner Lebenszeit und ihrem Umfeld bis zur späteren Erinnerung. Die Fadinger-Linde soll 1626 zur Erinnerung an den Bauernführer Stefan Fadinger gepflanzt worden sein.
Jeden ersten Sonntag im Monat findet ab 13:00 Uhr der „Hammerschmiedetag“ mit Schauschmieden statt. Prüfen Sie den Termin vor der Anreise, wenn Sie diesen Programmpunkt einplanen. Die historischen Themen bieten verschiedene Anknüpfungspunkte: Die Kirche steht für mittelalterliche Baugeschichte, Museum und Linde für Stefan Fadinger und seine Erinnerung; der Schmiedetag ergänzt sie um einen wiederkehrenden Vorführtermin.
Wege, Ausblicke und Landschaft
In der malerischen Landschaft der Umgebung von Sankt Agatha verlaufen Wander- und Radwege. Der „Es muaß sein – Weg“ bietet großartige Ausblicke auf die Donau und die Schlögener Schlinge, führt am Fadingerdenkmal vorbei und kehrt anschließend nach Sankt Agatha zurück. So lässt sich ein landschaftlicher Schwerpunkt mit einem ausdrücklich benannten historischen Bezug im selben Wegverlauf verbinden.
Ein weiteres Naturziel ist der Steinhügel in Sankt Agatha. Der Steinhügel war früher ein Steinbruch und bietet heute eine idyllische Teichanlage sowie Sitzgelegenheiten unter schattenspendenden Bäumen. Vom Rabensteinerblick aus reicht der Blick über das romantische Aschachtal.
Zur Pyramide am Etzinger Hügel führt ein 3 Kilometer langer Weg mit interaktiven Stationen und NATURESPONSE®-Natur-Feedback-Übungen. Die Aussichtspyramide bietet einen Rundblick über Oberösterreich, Bayern und Tschechien. Im Vergleich zum „Es muaß sein – Weg“ ist hier die Länge mit 3 Kilometern benannt; beim anderen Weg stehen die Ausblicke auf Donau und Schlögener Schlinge sowie der Rückweg nach Sankt Agatha im Vordergrund.
Auch die Aussichtspunkte unterscheiden sich in ihrem Motiv: Von der Pyramide reicht der Rundblick über Oberösterreich, Bayern und Tschechien, während sich vom Rabensteinerblick das Aschachtal überblicken lässt. So stehen ein weitreichendes Panorama und ein klar benannter Talblick als unterschiedliche Landschaftsakzente nebeneinander.
Die Gemeinde führt Sternenland als Mountainbike-Sportanlage in Sankt Agatha. Klären Sie vor der Anreise, ob die Anlage an Ihrem Wunschtermin genutzt werden kann. Wegbedingungen können variieren; prüfen Sie diese vor der Wanderung.
Anreise und Aufenthalt planen
Der nächste Bahnhof für Sankt Agatha befindet sich im 7 km entfernten Waizenkirchen. Prüfen Sie Fahrplan und Anschlüsse vor der Reise. Wenn Sie eine Unterkunft in Sankt Agatha suchen und mit der Bahn anreisen möchten, beziehen Sie die Entfernung zum Bahnhof in Ihre Planung ein.
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