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Wendlings kirchliche Baugeschichte reicht von einem für die Zeit um 1200 bis 1220 überlieferten Kirchenbau bis zu einem 2025 gesegneten Kircherl. Dazwischen liegen Bauwerke und Wegzeichen mit eigenen Geschichten: eine gotische Pfarrkirche mit hohem Spitzturm, Kapellen unterschiedlicher Bauweise und eine Pestsäule mit Hinterglasbildern. Wer Wendling als Reiseziel auswählt, kann sich an diesen konkreten Spuren orientieren und sie mit den sportlichen Angeboten des Ortes vergleichen.

Kirchen und Kapellen mit unterschiedlichen Geschichten

Für Wendling ist ein Kirchenbau zum heiligen Ulrich aus der Zeit um 1200 bis 1220 überliefert. Die ursprünglich gotische Pfarrkirche zum Hl. Ulrich wurde 1508 umgebaut und vergrößert. Ihr Spitzturm ragt 48 Meter hoch auf und war Vorbild für den Kirchturm in Schwanenstadt. Die Baugeschichte verbindet so eine frühe Überlieferung mit einer konkreten Umbauzeit und einem Merkmal, das sich auch im Vergleich mit einem anderen Ort einordnen lässt.

Eine weitere Kirche ist die katholische Filialkirche zum heiligen Georg in Zupfing 3a, 4741 Wendling. Im Denkmalregister mit Stand vom 23. Juni 2026 wird sie als per Verordnung denkmalgeschützt geführt. Die Fellmaierkapelle erzählt eine jüngere Baugeschichte: 1996 wurde sie als Ersatz für eine alte, verfallene Kapelle in Fellhof errichtet. Eingeweiht wurde sie am 25. Mai 1997 von Msgr. Johann Kaltseis. Errichtung und Einweihung markieren dabei zwei verschiedene Daten.

Beim Pauraleitner-Kircherl gehört auch die Ausstattung zur Geschichte des Bauwerks. Nach zweijähriger Bauzeit wurde es am 23. Mai 2025 gesegnet und der heiligen Gottesmutter Maria geweiht. Das Altarbild zeigt eine Marienerscheinung. Im Turm befindet sich eine Bronzeglocke, die dem heiligen Leonhard gewidmet ist, dem Schutzpatron der Tiere und der Landwirtschaft. Bauzeit, Weihe, Bildmotiv und Glocke geben verschiedene Anhaltspunkte, um dieses Kircherl in Wendling einzuordnen.

Am Ortsanfang von Wendling steht die Pestsäule. Ihre drei Hinterglasbilder zeigen den heiligen Wendelin, den Erzengel Gabriel und den heiligen Florian. Die Holzkapelle Rappoltsberg bildet dazu einen anderen baulichen Kontrast: Sie ist schätzungsweise 300 Jahre alt, in Holzblockbauweise errichtet und mit Holzschindeln verkleidet. 1984 wurde sie von ihrem früheren Standort hinter dem Bauernhof der Familie Öhlschuster an ihren heutigen Standort neben der Straße versetzt und restauriert.

Auch Wegzeichen erzählen von älteren Verbindungen. Das „Hohe Kreuz“, auch „Rotenkreuz“ genannt, steht zwischen Kubing und Zupfing an der Erlacher Landesstraße. Es steht in Verbindung mit dem historischen „Schinterweg“ von Wendling nach Erlach. Die Ortsgeschichte lässt sich damit nicht nur an Kirchen und Kapellen, sondern auch an einem Kreuz und seiner überlieferten Beziehung zu diesem Weg nachvollziehen.

Sportliche Angebote und Anreise

Wenn Sie neben Kultur auch sportliche Themen berücksichtigen möchten, gibt es in Wendling zwei Tennisplätze mit einem Kinderspielplatz sowie einen Beach-Volleyballplatz. Dazu kommen Eisstock- und Asphaltstockbahnen. Eine großzügige Reitanlage umfasst einen Turnierplatz und eine große Reithalle. Der UTC Pram-Wendling bietet Einzel- oder Gruppentraining im Tennis für Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene. Damit stehen der Ortsgeschichte mehrere klar benannte Sportarten gegenüber, die Sie bei der Wahl Ihres Reiseziels nach Ihren Interessen gewichten können.

Mit dem Auto erreichen Sie Wendling über die A8-Ausfahrt Haag am Hausruck, die B141 Rieder Straße und die Pramtal Bezirksstraße. So lässt sich Wendling als Reiseziel anhand seiner konkreten Themen einschätzen, bevor Sie Ferienwohnungen für Ihren Aufenthalt suchen.

Weitere Reiseziele entdecken: Peuerbach, Bad Schallerbach, Tollet, Schlüßlberg, Aistersheim, Sankt Agatha, Taufkirchen an der Trattnach, Pram.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Grieskirchen.

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