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In Sankt Magdalena treffen an konkreten Wegen Natur- und Kulturthemen aufeinander: Die Pferdebahnpromenade folgt einer historischen Bahntrasse und führt durch Mischwald. Zwei benannte Routen bieten weitere Orientierung über Kirche und Linde. Für Ihre Wegwahl können Sie überlegen, ob Sie vor allem die Pferdebahngeschichte, den Wald oder markante Bau- und Naturmerkmale in den Mittelpunkt stellen möchten.

Pferdebahnpromenade und Naturpfad

Die Pferdebahnpromenade verläuft auf der historischen Trasse der Pferdeeisenbahn Linz–Budweis, die 1832 eröffnet wurde. Zugleich führt sie durch einen naturnahen Mischwald: Alte Bäume, Totholz und vielfältige Strukturen bieten zahlreichen Tierarten Lebensraum. So gehören die Geschichte der Bahn und der Wald mit seinen Lebensräumen zu den prägenden Themen am selben Weg.

Entlang der Promenade erstreckt sich auch der Naturpfad St. Magdalena. Seine Informationstafeln wurden 2025 neu gestaltet und geben praktische Tipps, wie Sie die Natur im eigenen Garten fördern können. Damit ergänzen die Tafeln den Blick auf den Wald um Anregungen, die über den Ausflug hinausreichen. Wer sich für Natur und ihre Förderung interessiert, findet hier also neben dem Weg durch den Mischwald auch Hinweise zum eigenen Garten.

Kirche St. Magdalena: Baugeschichte in mehreren Phasen

Die Kirche St. Magdalena wurde um 1110 als Kapelle errichtet. Von der spätgotischen Kirche ist heute noch das Mittelschiff mit Netzrippengewölbe erhalten. Bei einem solchen Gewölbe bilden die Rippen ein netzartiges Muster – ein konkretes architektonisches Detail, das den Blick auf die erhaltene spätgotische Bausubstanz lenkt.

Eine weitere Veränderung folgte 1768: Damals wurde der Kirchturm zu einem barocken Fassadenturm mit Zwiebelhelm umgestaltet. An der Kirche lassen sich damit verschiedene Bauphasen unterscheiden: der frühe Kapellenbau, das erhaltene spätgotische Mittelschiff und die barocke Umgestaltung des Turms. Für alle, die sich für Architektur interessieren, verbindet die Kirche so eine lange Geschichte mit klar benennbaren Baumerkmalen.

Zwei Routen, unterschiedliche Orientierungspunkte

Die Route „Idylle an der Pferdeeisenbahn“ beginnt bei der Kirche St. Magdalena und verläuft anschließend entlang der Pferdebahnpromenade. Als Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nennt sie die Straßenbahnlinien 1 und 2 der Linz AG über die Haltestelle Harbachsiedlung. Prüfen Sie den Fahrplan vor der Anreise, damit Sie die angegebene Verbindung in Ihre Planung einbeziehen können.

„Auf alten Pfaden – Stadtwanderung von Linz nach Oberbairing“ setzt einen anderen Schwerpunkt: Diese Wanderung beginnt im Stadtteil Sankt Magdalena und führt an der Pfarrkirche sowie an der tausendjährigen Linde vorbei. Die Kirche kommt somit in beiden Routenbeschreibungen vor, aber mit unterschiedlicher Rolle: Bei der „Idylle an der Pferdeeisenbahn“ markiert sie den Start; auf „Auf alten Pfaden“ ist sie neben der Linde ein Wegpunkt. Diese Unterscheidung hilft, die beiden Wege auseinanderzuhalten und den für Ihre Interessen passenden Verlauf auszuwählen.

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