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Die Großglockner Hochalpenstraße beginnt in Fusch an der Glocknerstraße und führt bis Heiligenblut am Großglockner auf der Kärntner Seite. Für die Wahl des Reiseziels ist Fusch damit ein klarer Ausgangspunkt, wenn die Straße im Mittelpunkt Ihrer Reise stehen soll. Zugleich führt die Route über einen benannten Alpenübergang hinaus bis zu ihrem Endpunkt in Kärnten – sie lässt sich also als Verbindung zwischen zwei Seiten der Alpen einordnen.

Die Hochalpenstraße als Reise-Schwerpunkt

Die Straße ist 48 Kilometer lang und führt über 36 Kehren bergauf und bergab bis zum Hochtor auf 2.504 Metern Höhe. Entlang der Strecke gibt es zahlreiche Aussichtspunkte. Zusammen beschreiben diese Angaben sowohl den Verlauf als auch den Charakter der Route: Sie führt über viele Kehren bis zu einem hoch gelegenen Übergang und bietet unterwegs mehrere Aussichtspunkte. Wenn Sie Ihre Reise nach der Straße ausrichten, können Sie Fusch als Startpunkt und Heiligenblut als Ziel der Verbindung in Ihre Überlegungen einbeziehen.

Fuschertal und Ferleitental

Das Fuschertal ist 20 Kilometer lang. Sein innerer Abschnitt, das Ferleitental, gilt als das am tiefsten eingeschnittene Trogtal der Ostalpen. So stehen zwei unterschiedliche Maßstäbe nebeneinander: das Fuschertal als lang gestreckter Talraum und das Ferleitental als besonders tief eingeschnittener Teil davon. Das Ferleitental besitzt außerdem einen eindrucksvollen Talschluss, der von gletscherbedeckten Dreitausendern umrahmt wird. Diese Landschaftsmerkmale geben dem Tal eine eigene thematische Seite neben der bekannten Hochalpenstraße.

Erlebniswelt an der Straße

Die erste Erlebniswelt nach der Kassenstelle Ferleiten/Fusch an der Glocknerstraße umfasst einen Naturlehrweg durch das Sonderschutzgebiet mit den Lärchen-Wiesen und die Sonderschau „Die höchsten Salzburger: Teil 1 – Faszination Berg“. Damit stehen dort ein Weg durch ein ausgewiesenes Schutzgebiet und eine Ausstellung zum Thema Berg nebeneinander. Die Besucherinfrastruktur kann saisonal betreut werden; das Ausstellungsprogramm kann sich ändern. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Hinweise, wenn Sie diese Station in Ihre Planung aufnehmen möchten.

Zwei Wege mit unterschiedlichen Themen

Der Rundweg „Sagenweg der Hobagoas“ beginnt in Fusch beim Feriendorf Ponyhof und behandelt die Sage der Hobagoas. Nepomuks Weg der Sinne beginnt bei der Touristeninformation in Fusch und führt über eine Brücke direkt über einen Wasserfall. Die Startpunkte und Themen unterscheiden die beiden Wege deutlich: Beim Sagenweg steht eine örtliche Sage im Mittelpunkt, während Nepomuks Weg eine konkrete Querung über den Wasserfall einschließt. Wenn Sie zwischen den Angeboten wählen, können Sie sich also an der jeweiligen Weggeschichte und dem beschriebenen Verlauf orientieren.

Geschichte und Fuscher Ache

Auch die Geschichte ist in Fusch und seiner Umgebung mit einem konkreten Ort verbunden: Die Kirche des Heiligen Wolfgangs in Bad Fusch wurde um das Jahr 1400 erbaut. An der Fuscher Ache wiederum lässt sich die Bedeutung des Flusses anhand ihres Verlaufs einordnen. Die Fischereistrecke beginnt im Käfertal, führt durch das Ferleitental und durchquert anschließend Fusch und Bruck, bevor sie in die Salzach mündet. Die Ache ist vom Ursprung im Käfertal bis zur Mündung etwa 28 Kilometer lang.

Bad und Terrasse im Bärenbad Fusch

Bärenbad Fusch bietet ein Bad sowie Speisen und Getränke auf einer sonnigen Terrasse an. Betrieb und Angebot können saisonabhängig sein oder sich ändern. Wenn Sie diesen Halt einplanen, prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Bedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Rauris, Piesendorf, Sulzau, Sankt Georgen, Lofer, Aisdorf, Hütten, Bucheben.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zell Am See.

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