Poppenforst erschließt sich vor allem über konkrete Wegpunkte einer Wanderung. Beim Weinbau Plank führt ein asphaltierter Stichweg zu einer Geländekuppe mit Laube; auf der Kuppe liegt ein Rastplatz, und am höchsten Punkt des Weinbergs befindet sich ein Aussichtspunkt. Kapellen und der geschichtsträchtige Taborkogel ergänzen die Wegfolge. Der St. Martiner Höhenweg verbindet Poppenforst mit zwei benannten Bahnhöfen.
Wandern und Anreise
Der 2024 aktualisierte offizielle Wanderfolder beschreibt die durch Poppenforst führende Wanderstrecke als ausgeschildert und markiert; betreut wird sie von der Alpenvereinssektion Deutschlandsberg. Der St. Martiner Höhenweg führt vom Bahnhof Deutschlandsberg über Kogelbauer-Kapelle, Riemerberg, Poppenforst, Fröhlichberg, Aigneregg und Sulberegg zum Bahnhof St. Martin im Sulmtal. Von Graz aus erreichen Züge der Linien S6 oder S61 den Bahnhof Deutschlandsberg, den Ausgangspunkt des Höhenwegs. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan. Die Markierung hilft, die örtliche Wegführung einzuordnen; die Bahnhofspunkte klären dagegen, wo der Höhenweg beginnt und endet. Für die Planung können Sie zunächst entscheiden, ob Ihre Aufmerksamkeit auf den Wegverlauf durch Poppenforst oder auf Start und Ziel der längeren Verbindung gerichtet ist.
Weinbau Plank: Abzweig, Rastplatz und Aussichtspunkt
Beim Weinbau Plank, auch als „Zwinger Poppenforst“ bekannt, führt ein asphaltierter Stichweg zu einer Geländekuppe. Dort ist eine Laube eingerichtet, die zur Routenausstattung gehört; auf der Kuppe liegt außerdem ein Rastplatz. Der Aussichtspunkt der Route befindet sich am höchsten Punkt des Weinbergs beim Weinbau Plank. Für Ihre Orientierung lassen sich diese Wegpunkte nach ihrer Lage unterscheiden: Die Laube liegt am Ziel des Stichwegs, der Rastplatz auf der Kuppe und der Aussichtspunkt am höchsten Weinbergspunkt. Wer Zwischenstopps plant, kann Abzweig, Rast und Aussicht als unterschiedliche Stationen berücksichtigen.
Kapellen entlang der Route
Vom Weinbau Plank führt der Weg weiter zu einer kleinen Marienkapelle. Nahe dieser steht die Hohl-Kapelle auf 412 Metern Höhe. Auf dem St. Martiner Höhenweg ist nach Poppenforst die größere von zwei blauen Kapellen in Fröhlichberg als Hohl-Kapelle bezeichnet. Höhe, Nachbarschaft zur Marienkapelle und Position in der Route sind unterschiedliche Hinweise zur Einordnung dieses Orts. Vor der jüngsten Neufärbelung waren an der Hohl-Kapelle die Jahreszahl 1847 und im Torbereich eine Inschrift zur Renovierung im Jahr 1986 angebracht. Diese Angaben ergänzen die Wegorientierung um historische Beschriftungen an der Kapelle. Für die Orientierung erfüllt die Routenbezeichnung eine andere Aufgabe als die Inschriften: Die Bezeichnung ordnet die Kapelle in Fröhlichberg ein, während die früher angebrachten Jahreszahlen auf ihre historische Beschriftung verweisen.
Weiterer Verlauf
Der St. Martiner Höhenweg führt am geschichtsträchtigen Taborkogel vorbei. Wer bei einer Tour historische Wegpunkte berücksichtigen möchte, kann diesen Abschnitt als Ergänzung zu den beschriebenen Kapellen einordnen.
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