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Ein spätbarockes Hochaltarbild von 1745 und ein Kulturhaus mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm geben Sankt Martin im Sulmtal einen klaren kulturellen Akzent. Dazu kommen Sagen- und Themenwege, Radfahren und regionale Genussangebote. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, den persönlichen Schwerpunkt zu setzen: Interessieren Sie sich besonders für Kunst und Ortsgeschichte, für archäologische Spuren oder für regionale Produkte?

Kunst, Kultur und Ortsgeschichte

Im Greith-Haus finden Ausstellungen, Konzerte und Lesungen sowie Film- und Theateraufführungen statt. Das Programm ändert sich über die Zeit. Wenn Sie eine bestimmte Veranstaltung erleben möchten, prüfen Sie daher die Termine für Ihren Reisezeitraum. Das Haus bietet Platz für 400 Besucher.

Die Pfarrkirche von Sankt Martin im Sulmtal ist ein schlichter barocker Kirchenbau; von der gotischen Kirche sind nur wenige Reste erhalten. Im Zentrum des spätbarocken Hochaltars hängt ein Bild des heiligen Martin von Carl Laubmann aus dem Jahr 1745. So lassen sich verschiedene historische Ebenen unterscheiden: der barocke Bau, die verbliebenen gotischen Spuren und die spätbarocke Ausstattung des Altars.

Der Sagenwanderweg verbindet Erzählungen mit den Orten, an denen sie entstanden, und mit der Ortsgeschichte. Für Interessierte an Überlieferungen ist das ein anderer Zugang zur Vergangenheit als der Blick auf Baukunst oder ein einzelnes Kunstwerk: Geschichten und ihre örtliche Verankerung bilden hier den roten Faden.

Archäologie, Weggestaltung und Radfahren

Am Archäologischen Weg 1 liegen archäologische Punkte. Auf einem Hügel sind darüber hinaus die noch sichtbaren Ringwälle einer ehemaligen Festungsanlage erhalten. Wie deutlich sie zu erkennen sind, kann von Bewuchs und den jeweiligen Bedingungen abhängen.

Entlang des Archäologischen Wegs 2 liegen zwischen den Orten archäologische Punkte inmitten einer reizvollen Wald- und Wiesenlandschaft. Der Weg verbindet damit archäologische Themen mit einer Landschaft aus Wald und Wiesen. So können Sie bei der Planung unterscheiden, ob Sie vor allem historische Spuren oder auch den Landschaftscharakter in den Mittelpunkt stellen möchten.

Eine andere Gestaltungsidee zeigen die Greith-Wege. Das von Anne und Peter Knoll entworfene Wegleitsystem führt Gäste auf dem richtigen „Greith-Pfad“. Zum Verweilen dienen Steinbänke und „Landschaftssofas“ aus Findlingen von Röthelstein verschiedener Größen, die brückenartig mit Holzbohlen verbunden wurden. Hier stehen also Wegorientierung und gestaltete Sitzgelegenheiten im Vordergrund.

Der Sulmtalradweg führt durch die Gemeinde Sankt Martin im Sulmtal. Wenn Sie auf dieser Route fahren möchten, prüfen Sie vorab Streckenbedingungen und Beschilderung; beides kann sich ändern.

Regionale Produkte und weitere Interessen

In der Kernölmühle Lorenz können Besucher echtes steirisches Kernöl und Kernölprodukte verkosten. Die Mühle zeigt nach Terminvereinbarung den Weg vom Kern zum Öl. Da sich Verkostungsangebote und Terminregelungen ändern können, bestätigen Sie die aktuellen Möglichkeiten vor der Reise.

Die Destillerie Krauss bietet Whisky, Rum, Wermut, feine Brände und Gin an; Gin steht besonders im Mittelpunkt. Das Angebot kann sich mit der Zeit ändern. Wenn Sie sich für eine bestimmte Sorte interessieren, prüfen Sie deshalb die aktuelle Produktpalette.

Das Freibad Martinhof eignet sich für Familien mit kleinen Kindern. Wenn Sie einen Besuch einplanen, prüfen Sie die geltenden Saisonzeiten.

Die Unterkunft nach den eigenen Plänen auswählen

So lässt sich der Reisezeitraum an den Erlebnissen ausrichten, die Sie tatsächlich einplanen möchten.

Weitere Reiseziele entdecken: Wetzelsdorf in der Weststeiermark, Wies, Eibiswald, Lannach, Furth, Wielfresen, Freidorf An Der Laßnitz, Schwanberg

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Deutschlandsberg.

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