Für eine Reise nach Meiningen bieten Baugeschichte und Biotoplandschaften unterschiedliche Schwerpunkte. Zwei Wanderwege ergänzen die Möglichkeiten für Unternehmungen im Freien. Bei der Wahl einer Ferienwohnung können Sie überlegen, ob Sie Ihren Aufenthalt stärker auf Kulturgeschichte, Natur oder Wanderwege ausrichten möchten.
Kirchen, Häuser und ihre Baugeschichte
Die Pfarre St. Agatha umfasst eine 1477 erbaute Kapelle. 1724 wurde die Kapelle durch einen Anbau mit Empore zu einer Kirche erweitert. Der Kirchturm entstand 1823: Er wurde von Alois Weiss aus Rankweil und dem Zimmermeister Josef Allgäuer aus Gisingen erbaut. So reicht die Baugeschichte der Pfarre über mehrere Jahrhunderte und umfasst Kapelle, Erweiterung und Turm.
Auch Siebers Hus verbindet verschiedene Zeitbezüge. Das originale Rheintalhaus stammt aus dem 17. Jahrhundert, während seine Innenräume von der Zeit um 1900 geprägt sind. Hausalter und Innenraumgestaltung verweisen damit auf unterschiedliche Epochen. Der Pfarrhof steht wegen seiner architektonischen Einmaligkeit unter Denkmalschutz. Das Zollhaus, auch Dogana genannt, wurde in den 1820er Jahren errichtet und diente als Zollgebäude des k.k. Nebenzollamts.
Riedwiesen, Flachgewässer und Auwald
Die Biotope in Meiningen unterscheiden sich sowohl in ihrer Größe als auch in ihrer Vegetation. Petzlern umfasst 9,7 Hektar ausgedehnte Riedwiesen vom Typ der mitteleuropäischen und hohen Pfeifengraswiese. Einzelbäume und Feldgehölze strukturieren die Fläche. Oberried ist mit 3,1 Hektar kleiner und besteht aus drei isolierten Riedteilen. Dort wechseln die teilweise sehr artenreichen Pfeifengraswiesen kleinräumig je nach Standort.
Altenau umfasst 2,8 Hektar mit sechs isolierten Streuwiesenflächen am westlichen Siedlungsrand. Die artenreichen Pfeifengraswiesen weisen gute Bestände einiger stark bedrohter Arten auf. Ein anderer Landschaftstyp prägt die 3,1 Hektar große Lehmgrube Meiningen: Das ehemalige Abbaugelände umfasst heute ausgedehnte Flachgewässer, flächige Schilfröhrichte und eine Gehölzumrahmung. Das Biotop Oberau wiederum erstreckt sich über 57,5 Hektar Auwald innerhalb der Hochwasserdämme von Ill und Rhein, von der Altenau bis zur Grenze mit Feldkirch. Die Beispiele reichen somit von Streuwiesen und Pfeifengraswiesen bis zu Flachgewässern und Auwald.
Zwei Wanderwege mit unterschiedlichem Profil
Der Weg „Von See zu See – Meiningen–Paspels–Rüttenen“ ist durchgehend als gelb-weiß markierter Wanderweg ausgeschildert. Der grenzüberschreitende Dreiländerweg „Bewegung – Begegnung“ ist ein Rundweg, der im Rahmen einer Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden Altstätten, Feldkirch, Meiningen, Ruggell, Rüthi und Sennwald eingerichtet wurde. Er ist als Kulturweg ausgeschildert und verläuft über bereits bestehende Wege mit Asphalt-, Kies- und Wiesenwegabschnitten. Im Vergleich der beiden Wege sind damit sowohl die durchgehende gelb-weiße Markierung als auch das Kulturweg-Profil und die unterschiedlichen Wegbeläge konkrete Unterscheidungsmerkmale. Wenn Sie Ihre Unternehmungen planen, berücksichtigen Sie, dass beim Dreiländerweg nicht durchgehend derselbe Belag beschrieben ist.
Anreise und Unterkunft mitdenken
Meiningen liegt nicht unmittelbar an den wichtigsten Bahn- und Straßenverbindungen. Der öffentliche Personennahverkehr verbindet den Ort lückenlos mit den Zentren Feldkirch und Rankweil. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, beziehen Sie Ihre geplante Anreise in die Entscheidung ein und prüfen Sie vor der Fahrt den Fahrplan.
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