Colmar zählt zu den überlieferten historischen Namen von Chodzież. Die Stadt liegt in der Chodzieżer Seenplatte und bietet verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: Seen und bewaldete Hügel, Wege durch die Umgebung sowie ein vielschichtiges Keramik- und Porzellanerbe.
Seen zwischen Stadt und Wald
Das Jezioro Miejskie, auch Jezioro Chodzieskie genannt, ist der größte der drei Seen innerhalb der Stadtgrenzen. Es liegt wenige hundert Meter vom Marktplatz entfernt und bietet damit einen konkreten Orientierungspunkt im Stadtgebiet. Das Jezioro Strzeleckie ist der kleinste der Chodzieżer Seen: Es umfasst 18 Hektar und ist vollständig von Wald umgeben. Am Jezioro Karczewnik befindet sich Chodzież’ größter Strand. Der 60 Meter lange Strand hat einen bewachten Badebereich, direkt an den ein Beachvolleyballplatz grenzt. Ein Pkw-Parkplatz liegt wenige Dutzend Meter vom Badebereich entfernt. Badebetrieb und Strandangebote können saisonal sein; prüfen Sie die aktuelle Situation vor Ihrem Besuch. Auch die Parkplatzregelungen können sich ändern.
Wege, Hügel und Aussicht
Der etwa 15 Kilometer lange Tadeusz-Siejak-Weg führt durch die Innenstadt, Spazier- und Erholungsbereiche, Wälder und die umliegenden Hügel in Chodzież und der näheren Umgebung. Eine weitere Option für Radfahrende ist der etwa 20 Kilometer lange Radweg R-1 „Dolina Noteci“: Er führt von Chodzież über Studzieniec, Milczek, Nietuszkowo, Trojanka und Oleśnica zurück nach Chodzież. Prüfen Sie vor der Fahrt die örtlichen Bedingungen für Wegbelag und Beschilderung.
Der 192 Meter hohe Gontyniec ist ein Endmoränenhügel mit reicher Vegetation und alten, stattlichen Buchen. Auf seinem Gipfel steht ein Aussichtsturm; den letzten Anstieg bewältigen Sie besser zu Fuß als mit dem Fahrrad. Auf dem roten Wanderweg liegt die Siedlung Papiernia. In ihrem Gebiet wachsen 150 Jahre alte Buchen, die als Naturdenkmale ausgewiesen sind. Ein weiterer Aussichtspunkt befindet sich auf dem Gelände des Skilifts: Von dort reicht der Blick über Chodzież mit dem Jezioro Miejskie und auf einen Abschnitt des Noteć-Urstromtals, der im Norden von einer Moränenhügelkette begrenzt wird.
Porzellan, Stadtgeschichte und Winterausflug
Die Anfänge der Keramikindustrie in Chodzież reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Sie sind mit dem deutschen Unternehmer Herman Heim verbunden, dem Eigentümer der Fayencefabrik in Chodzież. Zu Beginn ihres Bestehens beschäftigte die Porzellanfabrik etwa 600 Mitarbeiter und gehörte im damaligen Deutschen Staat zu den modernsten und größten Porzellanmanufakturen. Die Fabrik lädt zum Besuch ihrer Manufaktur ein; klären Sie die Besuchsmodalitäten vorab mit dem Betreiber.
Auch ein literarisch-touristischer Weg führt durch Chodzież und die nähere Umgebung: Er folgt den Spuren des Schriftstellers Tadeusz Siejak. Entlang der Route stehen sechs Tafeln mit Auszügen aus seinen Werken; drei weitere Punkte sind auf der Karte markiert, haben aber keine Tafeln im Gelände. Der Szlak Chodzieskich Karzełków Płomienistych verbindet Geschichte, lokales Erbe und Spiel und lädt zu einem Familienabenteuer und aktiver Erholung in der Stadt ein.
Für einen Winterausflug liegt die Skipiste auf dem Hügel Talerz. Sie befindet sich auf 132 Metern Höhe, ist 300 Meter lang und gilt als längste Anlage ihrer Art in Nordpolen. Der Betrieb ist saisonal. So stehen bei der Aufenthaltsplanung unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl: Stadt- und Industriegeschichte, Wege durch die bewaldete Umgebung oder – in der Wintersaison – die Piste.
Anreise und Orientierung
Der Bahnhof Chodzież liegt im Stadtzentrum. Als direkte Zugverbindungen werden Poznań, Wrocław, Kraków und Kołobrzeg genannt; prüfen Sie vor der Reise den aktuellen Fahrplan. Chodzież liegt außerdem an der Landesstraße 11. Diese Angaben helfen bei der Wahl der Anreise, ersetzen aber nicht die Prüfung aktueller Verbindungen.
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