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Chodzież erschließt sich über unterschiedliche Schwerpunkte: das Jezioro Miejskie mit seiner langen Promenade, Radrouten mit klar benannten Streckenlängen und eine Stadtgeschichte, die von einer alten Kirche bis zur Keramikindustrie reicht.

Seen und Wege am Wasser

Das Jezioro Miejskie ist der größte der drei Seen innerhalb der Stadtgrenzen von Chodzież. Seine Promenade ist über 3,1 km lang; der beleuchtete Geh- und Radweg ist zwischen 2,5 und 5 m breit. Am See befinden sich außerdem drei Segelstützpunkte, ein Angelstützpunkt und ein Stützpunkt des Wasserrettungsdienstes WOPR. So treffen an einem Uferweg eine längere Promenade und mehrere unterschiedliche Wasserstützpunkte zusammen.

Am Jezioro Karczewnik liegt Chodzież’ größter Strand. Er ist 60 m lang, hat einen bewachten Badebereich und grenzt an ein Beachvolleyballfeld. Im Vergleich zum Jezioro Miejskie stehen hier also Strand und Badebereich im Vordergrund; am größeren Stadtsee sind Promenade sowie Segel-, Angel- und WOPR-Stützpunkte die konkreten Orientierungspunkte. Wer beim Aufenthalt verschiedene Wasser-Themen berücksichtigen möchte, kann diese Unterschiede in die Planung einbeziehen.

Radwege und saisonale Möglichkeiten

Der Radweg R-1a „Gontyniec“ ist etwa 17,5 km lang. Von Chodzież führt er über Oleśnica, Trojanka und Papiernia bis zur Försterhütte Karczewnik; anschließend verläuft die Strecke über die Leśna-Straße zurück nach Chodzież. Der Radweg R-1 „Dolina Noteci“ ist etwa 20 km lang und führt von Chodzież über Studzieniec, Milczek und Nietuszkowo nach Trojanka sowie über Oleśnica zurück nach Chodzież. Im direkten Längenvergleich ist der R-1a die kürzere der beiden genannten Strecken; der R-1 ist mit etwa 20 km etwas länger. Auch die genannten Stationen unterscheiden sich, sodass neben der Streckenlänge der jeweilige Verlauf ein Auswahlkriterium sein kann.

Eine andere Routenart bietet der literarisch-touristische Tadeusz-Siejak-Weg. Er führt durch das Stadtzentrum, durch Spazier- und Erholungsgebiete sowie durch Wälder und die umliegenden Hügel. Damit stehen neben den Radwegen auch wechselnde städtische und landschaftliche Bereiche im Wegverlauf. Die Chodzieskie-Seenplatte, in der Chodzież liegt, ist von typischen eiszeitlichen Geländeformen, Kiefern- und Mischwäldern sowie Seen geprägt.

Auch die Skipiste Chodzieski stok narciarski lässt sich nach Jahreszeit unterscheiden: Sie ist 300 m lang und verfügt über einen 200 m langen Skilift; ihr Betrieb hängt von den Wetterbedingungen ab. Außerhalb der Wintersaison wird die Piste von Mountainbikern genutzt. Eine MTB-Strecke befindet sich in ihrer Nähe. Damit unterscheiden sich hier der wetterabhängige Winterbetrieb und die beschriebene Nutzung außerhalb der Wintersaison.

Kirche, Stadtgeschichte und Keramik

Die spätbarocke St.-Florian-Kirche bewahrt gotische Mauern. Sie gehört zu den ältesten Baudenkmälern von Chodzież und wurde errichtet, bevor die Stadt das Stadtrecht erhielt. Für die Stadtgeschichte bietet auch die Abteilung für Stadtgeschichte und Tradition der Stadtbibliothek einen eigenen Einblick: Sie umfasst drei Ausstellungsräume mit Exponaten zur lokalen Geschichte und Kultur, von den frühesten Zeiten bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.

Ein weiterer historischer Schwerpunkt ist die Keramikindustrie. Ihre Anfänge in Chodzież reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Die beiden in Chodzież betriebenen Porzellan- und Fayencefabriken machten die Stadt zu einem bedeutenden Zentrum dieser Industrie. Neben Kirche, Ausstellung und Industriegeschichte sind auch die Ruinen der Burg Chodzież bis heute erhalten. Diese Themen setzen unterschiedliche Akzente: Die Kirche steht für frühe Baugeschichte, die Bibliotheksräume umfassen eine längere Zeitspanne, und die Keramik verweist auf die industrielle Entwicklung der Stadt.

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