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Im Powiat kępiński reichen die Entdeckungen von Ausstellungen und historischen Kirchen bis zu Arboretum, Wanderwegen und geschützten Naturflächen. Kępno, Bralin und weitere Orte bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise, die Kulturgeschichte und Landschaft nebeneinanderstellt. Die Ziele setzen eigene Schwerpunkte und lassen sich nach Ihren Interessen auswählen.

Ausstellungen und Baugeschichte

Das Muzeum Ziemi Kępińskiej zeigt die Dauerausstellung „Z historii Kępna“. Im ersten Obergeschoss kommen „Dziedzictwo Żydowskie w Kępnie“ und „Kolory Potworowskiego“ hinzu. Die Titel setzen unterschiedliche Akzente: auf die Geschichte Kępna, das jüdische Erbe der Stadt und die Kunst Potworowskis. Der Eintritt in das Museum ist kostenlos.

Auch die Kirchen erzählen von verschiedenen Bauzeiten. Die Kirche St. Martin in Kępno stammt aus dem Jahr 1685 und zählt zu den ältesten gemauerten Kirchen des Powiat kępiński. Die ehemalige evangelische Kirche St. Johannes des Evangelisten in Bralin entstand 1866–1867 an der Stelle einer früheren evangelischen Schule. Bei Bralin steht außerdem die 1711 errichtete Holzkirche „Na Pólku“. Sie steht in engem Zusammenhang mit der Pilgerreise der heiligen Hedwig von Schlesien nach Krakau im Jahr 1229. Am 25. Februar 1993 erhielt sie eine Europa-Nostra-Medaille für die herausragende Restaurierung ihrer hölzernen Architektur aus dem 18. Jahrhundert.

Eine andere Art historischer Spur sind die Enzle bralińskie: die Überreste eines befestigten Herrensitzes. Zu erkennen ist die Anlage als kegelförmiges Erdwerk mit Spuren eines Grabens. Damit unterscheidet sie sich deutlich von den Kirchenbauten und ihren überlieferten Bau- und Restaurierungsgeschichten.

Arboretum und geschützte Natur

Der Powiat kępiński liegt geomorphologisch im Bereich der Wysoczyzna Wieruszowska, deren Landschaft nur wenig gegliedert ist. Ein eigener Natur-Schwerpunkt ist das Arboretum Laski, ein dendrologischer Garten, dessen Anfänge auf das Jahr 1981 zurückgehen. Auf knapp sieben Hektar wachsen mehr als 220 Arten, Sorten und Formen von Zier- und Waldgehölzen.

Das Natura-2000-Gebiet Baranów ist ein 12,27 Hektar großes spezielles Schutzgebiet für Lebensräume mit Feuchtwiesen nahe der südlichen Stadtgrenze von Kępno. Einen anderen Maßstab des Naturerbes bilden die Dęby Bralińskie: Das Naturdenkmal besteht aus zwölf Eichen, deren Alter auf 600 bis 800 Jahre geschätzt wird. Hier stehen also ein klar umrissenes Schutzgebiet und eine kleine Gruppe sehr alter Bäume als unterschiedliche Naturziele nebeneinander.

Im Naturschutzgebiet Studnica in der Gemeinde Rychtal erreichen Fichten bis zu 40 Meter Höhe und mehr als 100 Zentimeter Durchmesser. Die Maße lenken den Blick auf einzelne Bäume, während Arboretum und Feuchtwiesen jeweils andere Aspekte von Gehölzen und Landschaft zeigen.

Wanderwege und Aktivitäten

Der gelb markierte Wanderweg WK–193y verläuft über 40,7 Kilometer innerhalb des Powiat kępiński. Unabhängig davon führt ein Wanderweg am Naturschutzgebiet Studnica und am Arboretum Laski vorbei. Für die Tourenplanung sind damit sowohl eine konkrete Streckenlänge als auch zwei benannte Naturziele relevant.

Im Erholungszentrum in Mikorzyn gibt es ein Badegebiet und einen Spielplatz; Angeln gehört ebenfalls zu den Aktivitäten dort. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Betriebsdetails. So bleibt die Planung an den tatsächlichen Angeboten vor Ort orientiert.

Für die räumliche Orientierung ist Kępno ein wichtiger Bezugspunkt: Es ist die einzige Stadt des Powiat kępiński. Durch Kępno verlaufen die wichtigen Verkehrsverbindungen Wrocław–Warszawa und Katowice–Poznań. Die Verbindungslinien geben eine Orientierung innerhalb des Gebiets, während die einzelnen Kultur- und Naturziele ihre jeweils eigenen Schwerpunkte behalten.

Weitere Reiseziele entdecken: Kępno, Bralin, Baranów, Powiat Słupecki, Gostyn, Pleschen, Wollstein, Konin.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Großpolen.

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