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Ciuta vereint Kulturgeschichte mit einem markanten Landschaftsraum am Buzău-Tal. Die Fântâna lui Mihai Viteazul steht an einer Straßenkreuzung und einem Aussichtspunkt; zugleich enden dort zwei touristische Routen. Zusammen mit der Kirche und dem Gipfel Cetățuia ergeben sich unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt: historische Bauwerke, Talblick oder Routenbezug.

Kirche, Denkmal und Bildhauerei

Die Kirche „Intrarea în Biserică a Maicii Domnului“ wurde in Ciuta am 2. August 1762 gestiftet beziehungsweise errichtet. Auf dem Friedhof von Ciuta steht vor der Kirche „Intrarea Maicii Domnului în Biserică“ ein kreuzförmiges Monument mit der Statue eines in sich gekehrten Soldaten.

Für Reisende, die sich für Architektur und Skulptur interessieren, sind das zwei unterschiedliche Blickwinkel auf Ciuta: ein datiertes Kirchengebäude und ein figürlich gestaltetes Monument.

Das Denkmal Fântâna lui Mihai Viteazul erinnert an den 375. Jahrestag des Zuges Mihai Viteazuls durch das Buzău-Tal in Richtung Siebenbürgen. Es ist ein etwa 15 Meter langes Betonmonument mit einer Verkleidung aus Muschelkalk.

Auch die Biografie des Bildhauers Vasile Ștefănoiu führt nach Ciuta: Er wurde hier geboren und wuchs unter Steinhandwerkern auf, die Künstler der Bildhauerwerkstatt Măgura unterstützten. Für die Skulpturen des Freilichtmuseums Măgura, das administrativ in Tisău liegt, wurde Stein aus dem Steinbruchgebiet Ciuta–Măgura verwendet. In der Gemeinde Măgura gehörten neben der Landwirtschaft auch Steinmetzarbeiten und Töpferei zu den handwerklichen Tätigkeiten der Einwohner. So begegnen Stein und Bildhauerei in mehreren regionalen Zusammenhängen, von Ștefănoius Biografie bis zur Materialwahl für die Skulpturen des Museums.

Tal, Gipfel und Routen

Der Gipfel Cetățuia des Dealul Ciolanu erhebt sich mit 631,7 Metern über Ciuta. Bei Ciuta beginnt der Buzău-Tal- beziehungsweise Buzău-Fluss-Depressionskorridor als eine schluchtartige Talenge von 300 bis 500 Metern Breite. An einem Aussichtspunkt bei der Fântâna lui Mihai Viteazul reicht der Blick weit über das Buzău-Tal.

Die touristische Route durch das Valea Nișcovului führt bis zur Fântâna lui Mihai Viteazul in Ciuta. Ihr Verlauf führt über die DJ 203G von Haleș in Richtung Ciuta bis zur Kreuzung mit der DN10 Buzău–Brașov, an der auch das Denkmal steht. Prüfen Sie den Verlauf vor der Fahrt, da sich die Straßenverhältnisse durch Bauarbeiten ändern können.

Ein weiterer Routenbezug ist der touristische Weinstraßenweg Drumul turistic al Cramelor. Die Fântâna bildet einen seiner Endpunkte; der andere liegt in Pietroasele. Damit unterscheiden sich die beiden Routen in ihrer Orientierung: Die Route durch das Valea Nișcovului führt bis zu einem konkreten Ziel in Ciuta, während der Weinstraßenweg zwei Endpunkte benennt, darunter Pietroasele.

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