Zum Inhalt

Focul Viu bei Terca, die „Valurile de piatră“ am Ortseingang und das Museum „7 Locuri de Poveste“ geben Lopătari unterschiedliche Schwerpunkte zwischen Natur und Kultur. Für die Planung sind die Ortsbezüge wichtig: Das Naturdenkmal Focul Viu liegt auf dem Gebiet des Dorfes Terca, während die Valurile de piatră und das Museum in Lopătari liegen.

Feuer und Felsformen

Focul Viu ist ein Naturdenkmal auf dem Gebiet des Dorfes Terca in der Gemeinde Lopătari. Kontinuierlich aus dem Boden austretende Gase erzeugen dort eine etwa 0,5 Meter hohe Flamme. Nachts kann das gelb-rötliche Feuer aus mehreren hundert Metern Entfernung betrachtet werden.

Am Ortseingang von Lopătari liegen die „Valurile de piatră“: wellenförmige Felsränder mit Spuren von Wellen, die auf etwa 16 Millionen Jahre datiert werden. Anders als beim gasbedingten Feuer steht hier die Form der Felsen im Vordergrund. Bei Lopătari liegt außerdem das Naturschutzgebiet Malul Roșu.

Wege durch die Landschaft

Auf der Culmea Ivănețu verlaufen Wege und Straßen über beide Hänge. Sie verbinden die touristischen Interessengebiete Lopătari und Aluniș direkt mit den Massiven Siriu, Penteleu und Podul Calului. Anders als ein einzelner Naturpunkt wie Focul Viu steht hier ein Netz zwischen mehreren Gebieten und Massiven im Mittelpunkt.

Erzählungen und Handwerk

Das Museum „7 Locuri de Poveste“ in Lopătari wurde 2016 eröffnet und erkundet Geschichten und Legenden aus dem Ținutul Buzăului. Zu den Motiven gehören Drachen, Riesen und Menschenfresser ebenso wie schützende Geister, magische Steine und ungewöhnliche Heilmittel. Inhaltlich reicht der Bogen damit von fantastischen Gestalten bis zu Vorstellungen von Schutz und Heilung; das Museum widmet sich einem vielfältigen Erzählstoff statt einer einzelnen Legende.

In Lopătari fertigen Handwerker Musikinstrumente wie Flöten und Dudelsäcke nach alten Methoden, die von Generation zu Generation überliefert wurden. Gegenüber den Erzählstoffen des Museums rückt damit eine andere Form kultureller Weitergabe in den Vordergrund: das Wissen um die Herstellung von Instrumenten. Der Ortsname Lopătari wird außerdem mit hölzernen Schaufeln in Verbindung gebracht, die örtliche Handwerker für den Fürstenhof und das Kloster Vintilă Vodă nahe dem Ort anfertigten. Diese historische Handwerksspur ergänzt die überlieferten Instrumentenmethoden um einen anderen Bezug zur Ortsgeschichte.

Anreise und Orientierung

Die lokale Entwicklungsstrategie für 2014–2020 bezeichnet die Kreisstraße DJ 203 K als wichtigste Verkehrsverbindung der Gemeinde Lopătari. Sie führt ost- und südwärts entlang des Flusses Slănic über Mânzălești und Cernătești weiter nach Mărăcineni nahe der Stadt Buzău. Westwärts beschreibt die Strategie eine schwierige und wenig praktikable Strecke nach Gura Teghii. Die Straßenverbindung und die Wege auf der Culmea Ivănețu geben unterschiedliche Orientierung: Die erste führt entlang des Slănic weiter Richtung Buzău, die zweiten verbinden touristische Gebiete mit den Massiven.

Weitere Reiseziele entdecken: Ciuta, Poşta Câlnău, Sarata-Monteoru, Fântânele, Măgura, Cozieni, Mierea, Berca

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Buzau.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.