Zum Inhalt

Avrig verbindet zwei unterschiedliche Reiseinteressen: Kulturgeschichte im Ort und Bergwege, die hier beginnen. Die DN1–E68, an der Avrig liegt, verbindet Sibiu mit Făgăraș, Brașov und Bukarest. Damit lässt sich der Ort entlang einer Straßenverbindung mit klar benannten Bezugspunkten einordnen. Für den Aufenthalt ergeben sich zwei verschiedene Akzente: die örtliche Architektur und Geschichte einerseits, die in Avrig beginnenden Bergwege andererseits.

Bergwege und Flusslandschaft

Valea Avrigului ist ein touristisches Gebiet entlang des Flusses Avrig, der durch das Gebiet fließt. Zwei Bergwege beginnen in Avrig. Die erste Route führt über Izvorul Florii, Suru, den Avrig-See, Negoiu und Bâlea. Eine weitere verbindet Avrig mit Poiana Neamțului, der Cabana Bârcaciu, dem Avrig-See und Suru. Beide Routen nennen den Avrig-See und Suru; die übrigen aufgeführten Stationen unterscheiden sich. Das ist ein konkreter Vergleichspunkt, wenn Sie die genannten Wegpunkte der beiden Routen gegenüberstellen möchten.

Museen und Ortsgeschichte

Im Muzeul Avrig widmet sich eine Ausstellung dem rumänischen Aufklärer Gheorghe Lazăr, der als Begründer des Schulwesens in rumänischer Sprache gilt. Das Gedenkhaus „Casa memorială Gheorghe Lazăr“ enthält Exponate, die dem siebenbürgischen Aufklärer gehörten. So begegnet Ihnen derselbe Name in zwei Zusammenhängen: als Thema einer Ausstellung und durch Gegenstände aus seinem Besitz. Diese Perspektiven machen Gheorghe Lazăr zu einem greifbaren Schwerpunkt der Avriger Kulturgeschichte.

Das Glasmuseum im Palatul Brukenthal umfasst mehr als 1.100 Exponate, die in früheren Jahren von der Glasfabrik in Avrig hergestellt wurden. Besucher erhalten dort Einblicke in die Kunst des Glasblasens und in die Geschichte der Avriger Glasfabrik. Die Sammlung verbindet damit die Glasobjekte mit der Geschichte ihrer Herstellung vor Ort – ein eigener Zugang zur Kulturgeschichte Avrigs neben den Ausstellungen zu Gheorghe Lazăr.

Barocke Gartenkunst und Kirchenbau

Die Brukenthal-Sommerresidenz wurde im Stil des späten Wiener Barocks erbaut. Ihr Park wurde nach dem Vorbild barocker Wiener Gärten gestaltet und mit Elementen eines englischen Gartens ergänzt. Alleen, ein barocker Brunnen sowie mediterrane Bäume und Sträucher prägen die Anlage. Der Park lädt jederzeit zum Spazierengehen ein und setzt damit neben der Architektur der Residenz einen eigenen Akzent für den Aufenthalt.

Die befestigte Kirche von Avrig erzählt eine andere Baugeschichte: Im 15. Jahrhundert wurde sie mit Befestigungsmauern verstärkt und in eine Saalkirche umgewandelt. Ein romanisches Portal, gotische Skulpturen und barocke Elemente im Innenraum vereinen unterschiedliche architektonische Merkmale. Für die Kirche gibt es keinen festen Besuchsplan. Kontaktieren Sie den Verwalter daher rechtzeitig, damit sie für Ihren Besuch geöffnet wird.

Die Fresken in der orthodoxen Kirche von Avrig wurden ab 1762 von den Meistern Ionașcu und Pană geschaffen. Zur örtlichen Tradition gehört außerdem Meteleaua, die als einer der ältesten Bräuche gilt, die in Avrig noch gepflegt werden. So reichen die kulturellen Themen von Malerei und Kirchenbau bis zu einer weiterhin gepflegten Tradition.

Weitere Reiseziele entdecken: Altana, Apoldu de Sus, Dealu Frumos, Sadu, Șura Mare, Slimnic, Gura Raului, Hohe Rinne

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hermannstadt.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.