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Über Jahrtausende formten wiederkehrende Überschwemmungen am Unteren Dalälven die Mosaiklandschaft besonderer Lebensräume im Nationalpark Färnebofjärden. Mehr als 100 Vogelarten brüten dort regelmäßig. Von Weitblicken und der Möglichkeit, unter anderem Seeadler und Fischadler zu beobachten, lebt auch der 20 Meter hohe Aussichtsturm Skekarsbotornet.

Die Skekarsboslingan führt durch den Wald und am Fluss entlang. Nach etwa 300 Metern erreichen Sie den Aussichtsturm; einen Kilometer später liegt der Windschutz bei Brattnäset. So verbindet die Route Flussufer und Wald mit zwei markanten Orientierungspunkten, ohne dass dafür eine Gesamtstrecke angegeben werden muss.

Eine andere Vogelwelt erwartet Sie am Tämnaren. Der See gehört zu den vogelreichsten Seen Upplands: Viele schützenswerte Arten brüten dort, und im Frühjahr sowie Herbst rasten zahlreiche Zugvögel. In unmittelbarer Nähe des Sees umfasst das Naturreservat Aspnäs beweidete Kulturlandschaften und blühende Wiesen. Auch die alte Gutskirche von Aspnäs erzählt von Geschichte: Sie steht an einem Ort mit mittelalterlichen Ursprüngen und kann besichtigt werden.

Wege durch unterschiedliche Landschaften

Das Naturreservat Östa liegt auf einer Halbinsel im Dalälven. Sandstrände, knorrige Kiefern, Waldwanderwege und weitläufige Moore prägen die Landschaft. Zur Ausstattung gehören ein Campingplatz, Windschutzhütten, Feuerstellen, ein Vogelturm, Parkplätze, Informationstafeln, Trockentoiletten und Badeplätze. Der Zustand der Einrichtungen kann sich durch örtliche Instandhaltung ändern; auch Wegbedingungen können wechseln. Prüfen Sie beides vor Ihrer Tour.

Die drei genannten Wege unterscheiden sich vor allem in der Länge und ihrem Verlauf: Der Röda stigen ist 2,5 Kilometer lang, leicht begehbar und führt an den Stränden von Östa vorbei. Der Gula stigen misst ungefähr 5 Kilometer. Der 10 Kilometer lange Gröna stigen führt zum Stormossens fågeltorn und zu den Ingbo-Källorna. Damit stehen in Östa eine kurze Strandroute und zwei längere Strecken mit unterschiedlichen Zielen zur Auswahl.

Im Naturreservat Hårsbäcksdalen trifft eine 20 Meter tiefe Schlucht auf üppige Vegetation. Dort gibt es leicht begehbare Wege, Rastplätze und Feuerstellen; eine vollständige Rundwanderung ist ungefähr 3,7 Kilometer lang. Im Naturreservat Ingbokällorna wiederum fällt das kristallklare Wasser auf: Seine blaugrüne Färbung verändert sich je nach Licht und Jahreszeit. Die größte Quelle gibt täglich 4,3 Millionen Liter Wasser ab.

Fünf Etappen des Upplandsleden verlaufen durch die Gemeinde Heby. Zwei davon sind jeweils 9,5 Kilometer lang, führen aber durch unterschiedliche historische Zusammenhänge: Die in Tärnsjö Kyrkstigen genannte Etappe 19 verläuft durch eine seit sehr langer Zeit von Menschen genutzte Landschaft. Etappe 22 beginnt am Badeplatz Tenasjön in Vittinge. Für diese Etappe gibt es einen Parkplatz; die Bushaltestelle Rosenbacka liegt ungefähr 2,5 Kilometer vom Startpunkt entfernt. Prüfen Sie die Verkehrsverbindungen vor Ihrer Anreise. Auch bei den Wegen können sich die Bedingungen ändern.

Im Naturreservat Skattmansödalen führen mehrere markierte Wege entlang des Upplandsleden über 1,6 Kilometer vom Skihang zum historisch interessanten Ort Ytterkvarn. Wer Naturerlebnisse mit Wissen über Wildtiere verbinden möchte, findet im Gårdsjö Älgpark eine saisonale Elchtour: Sie vermittelt Wissen über das Leben der Elche in freier Wildbahn und im Park und bietet Gelegenheit, während der Tour Fragen zu stellen. Die etwa einstündige Safari findet vollständig im Freien statt; dabei kommen authentische Traktoren vom Typ „Grålle“ von Massey Ferguson aus den 1950er- und 1960er-Jahren zum Einsatz. Prüfen Sie vorab die aktuellen Buchungsinformationen.

Kultur, Handwerk und saisonale Einblicke

Im Heby Tegelbruksmuseum wird Industriegeschichte anschaulich. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Brauereigebäude aus handgefertigten Ziegeln der Ziegelei Juhlins tegelbruk. Pressen, Geräte, Werkzeuge, Ziegel und Fotografien vermitteln die Geschichte der Ziegeleien und das Leben ihrer Arbeiter. Zur Dauerausstellung gehören außerdem Skulpturen von Sonja Petterson und Gemälde von ÅC Danell. In der Gemeinde Heby gibt es auch ein besuchbares Runensteinmuseum sowie mehrere Runensteine.

Östervåla verbindet verschiedene Einblicke in Kunst und Handwerk: Ein Museum zeigt eine Tischlerwerkstatt aus den 1920er-Jahren und eine große Sammlung verschiedener Östervålastühle. Studio Kapellet ist ein Ort für gemeinschaftliche Kunst in einer ehemaligen Baptistenkapelle von 1890 in Staffansbo. Zu den dortigen Formaten gehören Performances, Workshops und soziale Zusammenkünfte; außerdem gibt es einen Skulpturengarten. Das Programm einzelner Veranstaltungen kann sich ändern. Tant Fridas stig ergänzt diese Entdeckungen als Skulpturenpark mit Spazierweg neben einem ehemaligen Brauereigebäude beiderseits des Flusses Örsundaån.

Auch saisonale und kulinarische Erlebnisse gehören zum Bild der Gemeinde. Während der Erdbeersaison ist Selbstpflücken möglich; dazu gibt es eine Fika im Garten und Kleintiere für Kinder zu sehen. In der Gemeinde werden zudem Chilis angebaut und zu Saucen, Marmeladen und Gewürzen verarbeitet. Weitere lokale Einblicke bieten Verkostungsmenüs in ländlicher Umgebung, Lebensmittelhandwerk und würziges Gebäck. Die Erdbeerernte ist an ihre Saison gebunden; prüfen Sie für saisonale Angebote die aktuellen Termine.

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