In Knivsta treffen offene Weiden, schilfreiche Seen und alte Wälder auf Wege durch ganz unterschiedliche Landschaften. Gredelby hagar und Trunsta träsk verbinden ein Feuchtgebiet mit einer Naturweide, die durch Weidevieh offen gehalten wird. Am Ekoln, einer Bucht des Mälarsees, umfasst das Naturschutzgebiet Kungshamn-Morga beweidete Wiesen, Uferwiesen und Wald. Die Natur zeigt sich hier nicht in einem einzigen Bild, sondern in wechselnden Lebensräumen.
Wiesen, Schilf und alter Wald
Der flache, schilfreiche Säbysjön eignet sich zur Vogelbeobachtung. Einen anderen Eindruck vermittelt Moralundsskiftet: Das Naturschutzgebiet umfasst alten, unberührten Mischwald aus Nadelbäumen. Zwischen zahlreichen starken Kiefern und Fichten stehen Bäume, die bis zu 250 Jahre alt sind. Wer sich für Landschaft interessiert, findet in diesen Orten verschiedene Schwerpunkte: Schilf und Vogelbeobachtung am See, beweidete Flächen am Ekoln und einen Wald, dessen alte Bäume das Bild prägen.
Zu Fuß durch wechselnde Landschaften
Zwei Abschnitte des Upplandsleden führen durch unterschiedliche Umgebungen. Der Abschnitt von Lunsentorpet nach Knivsta verläuft durch Felsenwald, Weideland und siedlungsnahe Natur. Der Abschnitt von Knivsta nach Forsbyån beginnt an der Ostseite des Bahnhofs und endet am Forsbyån. Unterwegs wechseln sich offene Agrarlandschaft, Fichtenwald, Laubwald und Uferlandschaft ab. Damit unterscheiden sich die beschriebenen Routen vor allem durch die Landschaften, die sie durchqueren.
Auch ein Spazierweg entlang des Knivstaån führt vom Bahnhof durch das Zentrum bis zu den Gredelby-Hainen. Er ist größtenteils barrierearm; auf beiden Seiten des Bachs verlaufen über weite Strecken zugängliche Fußwege. Der Bahnhof Knivsta ist mit Zug und Bus erreichbar. In Broborg führt ein Weg vom Parkplatz hinauf auf den Hügel. Die Wegverhältnisse können sich saisonal ändern; oben bietet sich ein Ausblick über das Tal der Långhundraleden.
Bewegung auf Wegen und am Wasser
Für Trailcycling umfasst die MTB-Strecke in Knivsta etwa fünf Kilometer und bietet sowohl leicht befahrbare als auch anspruchsvolle Abschnitte. Im Bikepark können Sie Sprünge und Drops trainieren. Hittaut Knivsta ist eine kostenlose Gesundheits- und Freizeitaktivität: Mit Karte oder App suchen Sie Kontrollpunkte in vier Schwierigkeitsstufen. Sie liegen in Stadtgebieten, Parks, Wohnvierteln und siedlungsnahen Wäldern.
Wer eine weitere Bewegungsmöglichkeit sucht, findet auf dem Außengelände des CIK einen kostenlosen Discgolfplatz mit neun Bahnen, der ohne Reservierung genutzt werden kann. Auf dem Valloxen werden jeden Winter bei geeigneter Witterung Runden zum Schlittschuhlaufen geräumt. Särstabadet verfügt über Stege, einen Sprungturm und einen Grillplatz sowie über einen barrierearmen Badesteg und einen Badrollstuhl. Saisonale Einrichtungen können variieren.
Spuren der Geschichte und Kultur
Mora Stenar erinnert an einen seit dem Mittelalter in Knivsta belegten Treffpunkt für Königswahlen. Der erste dort dokumentiert gewählte König war Magnus Ladulås im Jahr 1275. Mehrere Mora Stenar sind in einem Museumsgebäude ausgestellt, das 1770 auf Initiative von Gustav III. an der heutigen Gedenkstätte errichtet wurde. Auch die Husby-Långhundra-Kirche verbindet mehrere Zeitschichten: Ihr westlicher Teil entstand im 12. Jahrhundert; die mittelalterlichen Kalkmalereien werden stilistisch der Tierpschule zugerechnet. Anfang Juni findet dort jedes Jahr ein mittelalterlich geprägter Markt statt.
Broborg gilt als größte Wallburg in Uppland. Hönsgärde ist ein eisenzeitliches Gräberfeld mit markierten Wegen. Auf dem Vallbyåsen sind mehr als 300 Gräber sichtbar; mehrere Bautasteine auf dem Gipfel markieren heute die Kirchspielgrenze zwischen Husby-Långhundra und Östuna. Ein weiteres Zeugnis der Vergangenheit ist der gut erhaltene Runenstein U463 bei Alasjön, der nahe seinem ursprünglichen Standort steht. Am Säbysjön gehört Noors träslott zu den wenigen erhaltenen karolinischen Holzschlössern Schwedens aus dem 17. Jahrhundert.
Auch Naturformen und Kunst ergänzen diese Entdeckungen. Laggagrottan ist ein größeres Hohlraumgebilde zwischen eiszeitlichen Findlingen in einem kleinen Waldgebiet bei Lagga. Sie gilt als abenteuerlicher Ort für Kinder, an dem man zwischen den Felsen klettern kann. Im Knivsta Centrum för idrott och kultur gibt es vier große künstlerische Gestaltungen; dort ist außerdem eine Kollektion mit 26 Werken aus der kommunalen Kunstsammlung zu sehen.
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