Die Berner Altstadt in der Inneren Stadt von Bern liegt auf einem Hügel und ist von der Aare umgeben. Ihr historisches Stadtbild gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe: Mittelalterliche Stadtstruktur, Sandsteinbauten, Arkaden und Brunnen prägen den Charakter des Viertels. Dabei blieb das ursprüngliche städtebauliche Konzept trotz kontinuierlicher Erneuerung der Bausubstanz erhalten. Die Altstadt erschliesst sich deshalb nicht nur über einzelne Bauwerke, sondern auch über ihre Struktur als Ganzes.
Altstadt zwischen Geschichte und Erneuerung
Die sechs Kilometer Lauben geben der Besichtigung auch einen praktischen Rahmen: Sie ermöglichen es, die UNESCO-Altstadt selbst bei Regen trockenen Fusses zu durchqueren. Wer sich für Stadtgeschichte interessiert, kann so mittelalterliche Stadtstruktur, Sandsteinbauten und Brunnen gemeinsam mit dem überlieferten städtebaulichen Konzept betrachten. Die fortlaufende Erneuerung der Bausubstanz gehört ebenfalls zu dieser Geschichte, ohne dass das ursprüngliche Konzept verloren ging.
Führungen, Uhrwerk und Münster
Beim Bundeshaus ist die Besuchsform wichtig. Ausserhalb der Sessionen ist der Zutritt nur mit Führung möglich. In der sessionsfreien Zeit werden regelmässig kostenlose Führungen angeboten; ihre Verfügbarkeit kann je nach Parlamentssessionen und geplanten Arbeiten variieren. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Führungsbedingungen und die Verfügbarkeit.
Familienführungen im Bundeshaus eignen sich für Kinder zwischen 7 und 13 Jahren. Informieren Sie sich vorab über Reservierung und Verfügbarkeit. So können Sie den Besuch passend planen, ohne eine Führung oder einen Termin als selbstverständlich anzunehmen.
Der Zytglogge, auch Zeitglockenturm genannt, war einst ein Stadttor. Bekannt ist er für ein Astrolabium, eine astronomische Kalenderuhr, und ein Spielwerk aus dem Jahr 1530. Zur vollen Stunde zeigt der Turm ein Figurenspiel: Dazu gehören ein Bärenzug, ein Narr, ein goldener Hahn und Chronos. Hier stehen also frühere Stadtfunktion, Uhr und Figurenspiel in einem Bauwerk nebeneinander.
Das Berner Münster besitzt den höchsten Kirchturm der Schweiz. Am Hauptportal stellen insgesamt 294 Figuren das Jüngste Gericht dar. Führungen ermöglichen es Gästen, die grossen Kirchenglocken aus der Nähe zu erleben. Prüfen Sie vorab die Tourbedingungen, wenn die Glocken Teil Ihres Besuchs sein sollen.
Eine Pause auf der Münsterplattform
Die Münsterplattform bietet eine andere Art von Aufenthalt als die historischen Bauwerke: Ihre Grünflächen eignen sich zum Picknicken, Spielen und Ausruhen. Von der Plattform bietet sich ein Blick auf die Aare und die Alpen. Damit lassen sich ein Besuch der historischen Altstadt und eine Pause im Grünen mit einem Landschaftsblick verbinden.
Einstein-Haus
Die Wohnung im Einstein-Haus steht Besucherinnen und Besuchern offen und ist im Stil der damaligen Zeit eingerichtet. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Besuchsbedingungen. Die Einrichtung im Stil der damaligen Zeit gibt dem Besuch einen konkreten Schwerpunkt, während die anderen Sehenswürdigkeiten der Inneren Stadt vor allem Stadtbild, Uhrwerk, Architektur oder Aussicht in den Mittelpunkt stellen.
Bern ohne Auto erkunden
Bern und die Innere Stadt lassen sich ohne Auto gut erkunden. Die Wege sind kurz, und ein dichtes Tram- und Busnetz verbindet wichtige Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele. Für die Planung ergeben sich damit zwei verschiedene Möglichkeiten: kurze Wege innerhalb des Stadtgebiets und Verbindungen mit Tram oder Bus zu wichtigen Zielen. Welche Führungen Sie einplanen möchten, kann dabei ebenfalls eine Rolle spielen; für das Bundeshaus und die Münster-Glocken sollten Sie die jeweiligen Besuchsbedingungen vorab prüfen.
Einsteins Jahre in Bern
Albert Einstein lebte von 1903 bis 1905 in Bern.
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