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Molinis verbindet eine Landschaft im Wandel mit Wanderwegen und historischen Dorfdetails. Die Erdpyramiden, die weitgehend erhaltenen verwitterten Holzhäuser und die dem heiligen Bartholomäus geweihte Kirche setzen unterschiedliche Akzente; dazu kommen Routen mit eigenen Bedingungen. Wenn Sie Naturformen und Kultur in einem Aufenthalt verbinden möchten, lohnt es sich, die Wege nach Saison und Charakter zu unterscheiden. Besonders bei teilweise alpinen Abschnitten und steilen Anstiegen gehören die konkreten Wegverhältnisse zur Planung.

Erdpyramiden und Landschaft

Die Erdpyramiden Molinis sind ein Naturdenkmal im Gebiet Arosa Lenzerheide. Ihr Erscheinungsbild verändert sich ständig: Ältere Erdpyramiden stürzen ein, während neue entstehen. Bei Molinis an der Plessur prägen unberührte Natur und imposante Berge die Landschaft. So stehen die wechselnden Formen des Naturdenkmals neben einer Landschaft, die auch durch Berge und die Plessur charakterisiert ist.

Wanderungen mit unterschiedlichen Bedingungen

Für Wanderungen gibt es verschiedene Routenprofile. Die Kulturwanderung zwischen Tschiertschen und Molinis kann in Molinis begonnen werden; unterwegs wechseln sich Wiesen- und Waldwege ab. Molinis ist außerdem Kreuzungspunkt für Wanderungen von Litzirüti nach Tschiertschen und St. Peter, und idyllische Wanderwege laden zum Verweilen ein. Der teilweise alpine Pilgerweg Via Son Giachen ist nur in warmen Jahreszeiten durchgehend begehbar. Wetter und Wegzustand beeinflussen die Bedingungen, daher sollten Sie beides bei der Planung berücksichtigen.

Die Route Hochwang–Peisteralp führt von Arosa über den Stausee und Litzirüti nach Molinis. Von Molinis beginnt auf dieser Route ein steiler Anstieg über Pagig und Triemal zum Skihaus Hochwang; die Aufstiegsbedingungen können variieren. Auf der Route Tschiertschen–Uf Wald–Erdpyramiden–Molinis steigt man zum Bahnhof St. Peter/Molinis auf, der auf 1.157 m ü. M. liegt. Diese Angaben zeigen unterschiedliche Wegcharaktere: von wechselnden Wiesen- und Waldwegen bis zu einem ausdrücklich steilen Anstieg.

Dorfgeschichte und Dreschen

Der Bau der dem heiligen Bartholomäus geweihten Kirche in Molinis erstreckte sich von 1440 bis 1509. Im Sommer 1980 wurde sie durch einen Murgang zerstört und 1982 wieder aufgebaut. Bauzeit und Wiederaufbau bilden zwei markante Stationen ihrer Geschichte. Zum Dorfbild gehören außerdem weitgehend erhaltene, verwitterte Holzhäuser.

In Molinis befindet sich die Klanginstallation «'Dräscht». Besucher können dort mit Dreschflegeln Getreide im rhythmischen Takt dreschen. Konzipiert wurde die Installation von Carla Gabrí, umgesetzt von Hans Scherrer. Da sich ihr Status nach 2026 ändern kann, prüfen Sie vor dem Besuch den aktuellen Stand der Installation.

Ankunft in Molinis

Am Bahnhof St. Peter-Molinis können Fahrkarten an Automaten der Rhätischen Bahn gekauft werden. Da sich Stationsangebote ändern können, prüfen Sie die Möglichkeit vor der Abfahrt, wenn Sie für den Fahrkartenkauf auf diese Automaten angewiesen sind. Der Bahnhof der Arosabahn wurde 1914 errichtet und ergänzt die jüngeren Reisehinweise um einen historischen Bezug.

Weitere Reiseziele entdecken: Sankt Peter, Castiel, Litzirüti, Peist, Churwalden, Parpan, Pagig, Malix.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Plessur.

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