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Ein Rundweg zum Teich, eine Höhle mit engem Eingang und Spuren der Uhrmachergeschichte geben La Côte-Aux-Fées mehrere konkrete Entdeckungsrichtungen. Für Ihre Planung lohnt sich der Blick auf die unterschiedlichen Strecken: vom kurzen Rundweg am Étang des Sagnes bis zur längeren Nordschleife der Circuits des Fées. Auch Dorfgeschichte und eine winterliche Runde setzen eigene Akzente.

Routen zwischen Teich, Feldern und Hochplateau

Der 3,2 Kilometer lange Rundweg am Étang des Sagnes eignet sich zum Gehen oder Laufen. Er führt durch das Dorf und über Felder, folgt einem Bach und erreicht den Teich. Am Weg stehen ein Picknicktisch und ein Grillplatz. Da Routendetails saisonal aktualisiert werden können, empfiehlt sich vor dem Aufbruch ein Blick auf die aktuellen Angaben.

Eine Startmöglichkeit für den Weg liegt bei Les Bolles-du-Vent. Dort gibt es Parkplätze für drei bis vier Autos und eine Bushaltestelle. Weil sich Park- und Busarrangements ändern können, prüfen Sie die entsprechenden Angaben vor der Anreise.

Die Circuits des Fées umfassen fast 25 Kilometer weiß markierter Wege und bieten drei Routen für Wanderer und Mountainbiker. Die Nordschleife ist 11,9 Kilometer lang und weist 332 Höhenmeter auf. Zusammen mit dem 3,2 Kilometer langen Rundweg am Teich ergeben sich zwei klar unterschiedliche Streckenlängen für die Auswahl Ihrer Tour.

Eine weitere Möglichkeit ist die Wanderung „À la découverte du Jura neuchâtelois“. Sie führt auf halber Strecke durch La Côte-Aux-Fées und wird für Familien sowie für Personen empfohlen, die nicht unter Höhenangst leiden. Als saisonaler Kontrast verläuft eine Winterrunde ab La Côte-Aux-Fées über ein mit Tannen bestandenes Hochplateau zum Étang de Sagne. Dieses kleine Gewässer ist im Winter häufig gefroren.

Zur Grotte-aux-Fées und ihrem Aussichtspunkt

Der Hin- und Rückweg von Saint-Olivier zur Grotte-aux-Fées führt über Weiden und durch den Wald und dauert etwa 45 Minuten. Der Eingang der Grotte ist eng, aber begehbar. Empfohlen werden eine Taschenlampe, festes Schuhwerk und alte Kleidung. Wegverhältnisse können variieren; berücksichtigen Sie das bei der Planung. Wer die Grotte vollständig durchquert, erhält einen Panoramablick auf die Schluchten von Noirvaux. Der Aussichtspunkt gehört damit zu dieser vollständigen Durchquerung.

Dorfgeschichte und Uhrmacherei

Die erste urkundliche Erwähnung von La Côte-Aux-Fées stammt aus dem Jahr 1337. Am 27. November 1826 wurde der Ort eine eigenständige Gemeinde. Im Zentrum des Dorfes beherbergt die reformierte Kirche eine Orgel der Firma Orgelbau-Felsberg, die 1983 eingeweiht wurde.

Auch die Geschichte von Piaget ist mit dem Ort verbunden: Sie begann 1874, als Georges-Édouard Piaget in einer Werkstatt in La Côte-Aux-Fées seine ersten Uhrwerke fertigte. Die Piaget-Manufaktur gilt als Geburtsstätte der ultraflachen Uhrwerke der Marke. Damit stehen in der Ortsgeschichte sowohl ein konkreter Anfang der Uhrwerkfertigung als auch die besondere Rolle der Manufaktur für diese Bauart.

Ein weiteres historisches Detail ist an einem Haus ablesbar: Am Türsturz befindet sich ein geviertelter Wappenschild mit der Jahreszahl 1642. Der Schild zeigt zwei Lilien sowie die Initialen B und M von Moïse Bourquin. Unter der Darstellung eines Kindes steht die lückenhafte und stark verblasste Inschrift „crédit et mort“.

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