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Goldach ist Teil der Tourismusregion St. Gallen Bodensee. Für die Wahl eines Aufenthalts prägen mehrere konkrete Themen den Ort: die Hängebrücke über die Goldach, das Freibad am See, Wassersport im Hafen Rietli und die Geschichte der Kirche St. Mauritius. So können Sie bei der Reiseplanung zwischen Zeit am Wasser, einer Brückenverbindung zu Fuss und kulturhistorischen Entdeckungen unterscheiden.

Über die Goldach und Richtung Rantelwald

Die Hängebrücke Goldach ist 85 Meter lang und überquert den Fluss zehn Meter über dem Wasser. Sie verbindet Goldach zunächst mit Mörschwil; zu Fuss ist anschliessend auch Untereggen erreichbar. Die Hängebrücke ist zu Fuss gut erreichbar, und der Grillplatz Rantelwald liegt in unmittelbarer Nähe. Eröffnet wurde die Brücke im März 2023; sie zieht Besucherinnen und Besucher in den Rantelwald.

Für die Orientierung ist die Verbindung über den Fluss besonders konkret: Goldach ist zunächst mit Mörschwil verbunden, danach lässt sich zu Fuss auch Untereggen erreichen. Die Masse der Brücke geben dem Übergang einen eigenen Charakter, während der nahe Grillplatz einen weiteren örtlichen Bezugspunkt bildet.

See, Spiel und Freizeit

Beim Goldachdelta liegt das Freibad Seegarten direkt am See; es bietet Erholung und Badespass für Jung und Alt. Einen anderen Freizeitschwerpunkt setzt der Begegnungsplatz Kellen. Dort gehören zehn Spielinseln, eine Boccia-Bahn und zwei öffentliche Grillstellen zur Ausstattung. Seit seiner Eröffnung 2011 ist Kellen über die Gemeindegrenzen hinaus als Attraktion für Kinder und Familien bekannt.

Der Vergleich zeigt zwei unterschiedliche Schwerpunkte: Beim Seegarten stehen Baden und Erholung am See im Vordergrund, in Kellen Spiel, Boccia und die öffentlichen Grillstellen. Damit lässt sich Goldach je nach Interesse mit Zeit am Wasser oder einem Besuch des vielseitigen Begegnungsplatzes verbinden.

Wassersport im Hafen Rietli

Der Hafen Rietli bietet Wasser-, Bojen- und Trockenplätze für den Wassersport. Auch der Goldacher Segelclub hat sein Vereinshaus im Hafen und vermittelt Jugendlichen Freude am Segelsport. Die drei Platzarten beschreiben die Nutzung des Hafens; der Segelclub ergänzt diesen Wassersportbezug um einen konkreten Einblick in den Jugendsegelsport. Für Reisende mit Interesse am Segeln stehen so sowohl die verschiedenen Hafenplätze als auch die örtliche Vereinsaktivität im Blick.

Kirchengeschichte in Goldach

Die Kirche St. Mauritius wurde erstmals 1259 schriftlich erwähnt. Bei Ausgrabungen im Chorraum fanden sich ältere Spuren aus der Karolingerzeit. Zudem wurden bei Ausgrabungen im Jahr 1979 Spuren von fünf Vorgängerbauten der Kirche gesichert. Von den archäologischen Spuren aus der Karolingerzeit bis zur ersten schriftlichen Erwähnung führt damit ein weiter historischer Bogen; die fünf Vorgängerbauten ergänzen den Blick auf die Geschichte des Kirchengebäudes.

Auch die Pauluskapelle gehört zum kulturellen Angebot Goldachs. Nach ihrer Renovierung 2023/2024 kann sie heute für kirchliche und profane Veranstaltungen wie Lesungen und Konzerte genutzt werden. So stehen mit St. Mauritius und der Pauluskapelle zwei unterschiedliche kirchliche Orte im Zusammenhang mit der Geschichte und dem heutigen Veranstaltungsleben Goldachs.

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