Riedholz bringt im Attisholz-Areal Industriegeschichte und unterschiedliche Aktivitäten zusammen: eine Führung, Urban Golf mit neun Bahnen und einen Graffiti-Workshop. Dazu kommen geschützte Bauwerke, eine Wanderroute, die den Ort erreicht, und eine Landschaft, die von der Aare bis zum bewaldeten Kamm der Verenakette reicht. Für Ihren Aufenthalt ergibt sich damit kein einheitliches Programm, sondern eine Wahl nach Interesse: Möchten Sie mehr über das Areal erfahren, selbst aktiv werden oder Riedholz über seine Landschaft und Wege kennenlernen?
Attisholz-Areal: Führung, Urban Golf und Graffiti
Die Führung durch das Attisholz-Areal behandelt die industrielle Vergangenheit des Areals, die aktuelle Zwischennutzung und die Planungen zur Vision 2045 der Besitzerfirma Halter AG. Zudem bietet sie Einblicke in verschiedene sonst geschlossene Industrieräume. Geschichte, gegenwärtige Nutzung und Zukunftsplanung bilden hier einen gemeinsamen Themenbogen.
Der Urban-Golf-Parcours bietet einen anderen Zugang: Seine neun Bahnen führen mit Stationen vom Boulevard hinunter an die Aare. Die Bahnen liegen auf öffentlich zugänglichem Grund, und jedes Team wird von einem Guide von UP! Event begleitet. So stehen bei der Führung Entwicklung und Nutzung des Areals im Vordergrund, beim Golf die neun Stationen und die Guide-Begleitung.
Der Graffiti-Workshop setzt einen dritten Schwerpunkt. Auf eine kurze Einführung in den Umgang mit Sprühdosen folgt die Gruppenarbeit: Die Teilnehmenden gestalten entweder ein eigenes Bild oder ein vorgegebenes Sujet. Wenn Sie zwischen den Angeboten wählen, unterscheiden sich damit die Formate klar: geführte Einblicke, ein Parcours mit Begleitung oder gemeinsames Gestalten.
Geschützte Bauwerke in Riedholz
Zum baulichen Erbe zählen zwei geschützte Objekte: das Verwaltungsgebäude an der Attisholzstrasse 10 und der Säureturm auf dem Fabrikareal. Das Verwaltungsgebäude lässt sich über seine Adresse bestimmen, der Säureturm über seine Lage auf dem Fabrikareal. So bleiben die beiden Bauwerke als einzelne Bezugspunkte neben der Führung durch das Attisholz-Areal unterscheidbar. Zusammen geben sie dem Kulturthema in Riedholz auch eine bauliche Dimension.
Lage zwischen Aare und Verenakette
Riedholz ist eine Einwohnergemeinde im Kanton Solothurn und gehört zum Bezirk Lebern. Die Gemeinde liegt in der Region Unterleberberg, im Solothurner Mittelland und am Jurasüdfuss. Ihr Gebiet erstreckt sich von der Aare über einen bewaldeten Moränenzug bis zur Riedholzer Terrasse und zum bewaldeten Kamm der Verenakette. Damit umfasst die geografische Beschreibung mehrere Landschaftsformen innerhalb der Gemeinde: Fluss, Moränenzug, Terrasse und bewaldeter Kamm.
Auch die Landnutzungszahlen bieten einen zeitlich eingeordneten Blick auf die Gemeinde. Für 1997 entfielen 40 Prozent der Fläche auf Wald und Gehölze und 38 Prozent auf Landwirtschaft. In diesen damaligen Angaben lagen Wald und Gehölze knapp vor der Landwirtschaft. Zusammen mit der geografischen Spannweite lässt sich Riedholz so sowohl regional am Jurasüdfuss als auch in seiner kleinteiligeren Landschaft einordnen.
Wanderroute und Feuerstellen
Die Wanderroute Solothurn-Niederwil-Runde führt nach der Überquerung der Gumme bei der alten Oele in Niederwil und einem kurzen Aufstieg nach Riedholz. Für die Planung ist damit eine konkrete Abfolge benannt; prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Routenbedingungen. Die Route und die Feuerstellen stehen für unterschiedliche Möglichkeiten, Zeit im Freien einzuplanen: unterwegs auf einer Wanderung oder an einem festen Ort zum Grillieren.
Im Aussenbereich des Waldhauses können zwei Feuerstellen frei zum Grillieren benutzt werden. Das ist eine konkrete Option neben den geführten und gestaltenden Aktivitäten am Attisholz-Areal. Für Ihren Aufenthalt können Sie daher zunächst entscheiden, ob Ihr Schwerpunkt auf dem Arealprogramm, der Wanderroute oder dem Grillieren liegt; diese Angebote setzen jeweils einen anderen Akzent, ohne dass sie ein gemeinsames Tagesprogramm vorgeben.
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