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In Sommeri treffen Kirchen- und Dorfgeschichte auf eine Landschaft mit grünen Wiesen und Hochstammobstbäumen. Wanderangebote führen in Richtung des Ortes oder geben beim Verlassen des Güttingerwalds den Blick auf Sommeri frei. Die Gemeinde liegt im Bezirk Arbon des Kantons Thurgau, an den Ausläufern des Seerückens nördlich von Amriswil.

Kirche und Dorfgeschichte

St. Mauritius ist dem heiligen Mauritius geweiht und stammt aus der Zeit um 700. Die heutige Anlage umfasst mehrere Bauphasen: Das Kirchenschiff wird auf 1414 (?) datiert, die Altarweihe erfolgte 1439, die Sakristei stammt von 1442 und der Chor vom Ende des 15. Jahrhunderts. Die Kirche ist rechtskräftig geschützt, als besonders wertvoll eingestuft und im ISOS als schützenswertes Einzelelement verzeichnet. Die verschiedenen Daten helfen, den frühen Ursprung der Kirche von den späteren Teilen ihrer heutigen Anlage zu unterscheiden.

Sommeri wurde erstmals 905 erwähnt. Auch die Ortsteile Nieder- und Obersommeri zeigen eine prägende bauliche Tradition: Beide sind durch markante Riegelhäuser gekennzeichnet. Eine andere Seite der Ortsgeschichte erzählt die ehemalige «Strickstube». Dort schufen Anna Schmid und Isa Stähelin 1924 Arbeits- und Beschäftigungsplätze für junge Frauen mit Behinderungen. Sommeri ist außerdem wiederholt Schauplatz in mehr als dreißig veröffentlichten Büchern von Maria Dutli-Rutishauser. Architektur, Sozialgeschichte und Literatur eröffnen damit unterschiedliche Zugänge zur Geschichte des Ortes.

Landschaft, Wege und Mariahüsli

Grüne Wiesen und Hochstammobstbäume prägen die Landschaft von Sommeri. Wer sich für Wanderungen interessiert, findet zwei unterschiedliche Routenbezüge: Die Etappe E01 der Via Francisca durchquert den Güttingerwald; beim Verlassen des Waldes wird Sommeri mit seinem markant farbigen Kirchturm sichtbar. Ein weiterer Wandervorschlag führt auf markierten Wegen in Richtung Sommeri, sieht eine kurze Rast beim Mariahüsli vor und setzt sich anschließend in Richtung Kesswil und Bodensee fort. Vor dem Aufbruch sollten Sie die aktuellen Wegverhältnisse prüfen.

Zum Mariahüsli gehören eine Feuerstelle und ein Unterstand; beide sind Eigentum der Waldkorporation Niedersommeri. Im Wald gibt es beim Mariahüsli auch Spielmöglichkeiten. Reservierungen für das Mariahüsli nimmt die Gemeindeverwaltung Sommeri entgegen. Wenn Sie einen Aufenthalt dort einplanen, stimmen Sie die Reservierungsarrangements vor der Anreise ab und prüfen Sie die Bedingungen für die Nutzung.

Essen und Unterkunft planen

Das Restaurant Linde Sommeri bietet portugiesische und Schweizer Küche. Die Löwen Genossenschaft in Sommeri bietet kreative, regionale und saisonale Bioprodukte an. Die genannten Angebote setzen unterschiedliche kulinarische Akzente. Prüfen Sie vor einer Einkehr, ob die Betriebe aktuell geöffnet sind.

Bei der Suche nach einem Hotel für einen Aufenthalt in Sommeri hilft es, zuerst den Schwerpunkt festzulegen: Möchten Sie vor allem Kirchen- und Dorfgeschichte, Wanderangebote oder die Gastronomie in Ihre Planung einbeziehen?

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