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Wandern und Waldnatur

Seit 2003 haben die Aiguilles de Baulmes den Status eines natürlichen Waldreservats und eines besonderen Waldreservats. Das Reservat gilt als Lebensraum für Gämsen. Erreichbar ist es mit dem Zug ab dem Bahnhof Baulmes und über Les Mouilles. Im Umfeld von Baulmes bilden Panoramablicke bei den Aiguilles de Baulmes und die Kaskaden des Dard-Wasserfalls zwei unterschiedliche Landschaftsthemen.

Der Tour des Aiguilles ist ein sorgfältig markierter Wander-Rundweg. Der Trail 7K Baulmes beginnt am Bahnhof Baulmes und führt durch die Natur rund um das Dorf; er ist sieben Kilometer lang und umfasst 649 Höhenmeter. Für die Routenwahl sind damit unterschiedliche Merkmale hilfreich: Beim Tour des Aiguilles stehen Rundwegform und Markierung im Vordergrund, beim Trail 7K die bezifferte Distanz, die Höhenmeter und der Startpunkt am Bahnhof.

Die Gemeinde Baulmes hat den Sentier des Géants angelegt, der drei monumentale Bäume hervorhebt. Im Wanderumfeld von Baulmes gehören außerdem Wege bei den Aiguilles de Baulmes und eine aussichtsreiche Route durch die Gorges de Covatannaz dazu; die Gorges sind mit einer Wanderung entlang des Flusses Arnon verbunden. Geeignete alte Bäume werden in Baulmes seit 1966 gekennzeichnet und dürfen ihren biologischen Kreislauf bis zum Absterben und Verrotten vollenden.

Ortsgeschichte und Kultur

Das Musée de Baulmes liegt im Ortszentrum, etwa fünf Minuten vom Bahnhof entfernt. Es befindet sich in der ehemaligen Maison de la Dîme, deren Bau auf etwa 1500 datiert wird. Die Sammlung umfasst häusliche, handwerkliche, historische und prähistorische Objekte aus Baulmes und seiner Region. Ein freier Rundgang führt über drei Ausstellungsebenen. Für den Besuch liegen damit zwei Ebenen nebeneinander: die breite Sammlung und das frühere Gebäude mit seiner eigenen Baugeschichte.

Die Eglise de Baulmes gehört zum europäischen Netzwerk der Cluniazenserstätten und wurde 1228 erstmals unter dem Namen «Saint-Pierre» erwähnt. Besichtigungen sind nach vorheriger Anfrage möglich. Der Temple de Baulmes soll Ursprünge im 4. Jahrhundert n. Chr. haben. Die Tour de l’Horloge wurde 1750 errichtet und ist als historisches Denkmal klassifiziert; besichtigt werden kann sie ausschließlich nach vorheriger Anfrage. Planen Sie für beide Besichtigungen eine vorherige Anfrage ein.

Der Abri de la Cure ist eine prähistorische Felsunterkunft und gilt als nationales Kulturerbe. Dort gibt es Hinweise auf menschliche Besiedlung aus der Zeit um 13.000 v. Chr. Der zeitliche Bogen reicht damit von Besiedlungshinweisen um 13.000 v. Chr. über die vermuteten Ursprünge des Temple im 4. Jahrhundert bis zur Maison de la Dîme um 1500 und zur Tour de l’Horloge von 1750.

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