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Ein Aufenthalt in Wädenswil kann sich auf ganz unterschiedliche Entdeckungen stützen: auf Gärten mit botanischen Sammlungen, eine Uferroute am Zürichsee, Rebberge und Kulturgeschichte. Besonders greifbar sind der Seeuferweg von Wädenswil nach Richterswil, dessen Holzstege teilweise direkt über dem Wasser verlaufen, und die Gärten im Grüental mit mehr als 4000 Pflanzenarten. Für Ihre Planung ist zunächst die Frage entscheidend, ob Sie Natur, Wasser oder Kultur stärker gewichten möchten.

Gärten, Ufer und Landschaft

Die Gärten im Grüental sind ganzjährig von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet und laden zur selbstständigen Erkundung ein. Der rund elf Hektaren große Campus umfasst vielfältige Naturräume und botanische Sammlungen von nationaler Bedeutung. Vorübergehende Schließungen sind möglich; prüfen Sie deshalb vor dem Besuch die aktuellen Hinweise.

Eine weitere Möglichkeit, die Pflanzenwelt kennenzulernen, bietet der Feldbotanikparcours. Mit einer App lernen Sie dort einheimische Pflanzen in der Natur kennen. Die Gärten setzen den Schwerpunkt auf ihre botanischen Sammlungen, während der Parcours einheimische Pflanzen im natürlichen Umfeld in den Blick nimmt. Da sich die Verfügbarkeit der App ändern kann, empfiehlt sich vorab ein Blick auf die aktuellen Informationen.

Der Seeuferweg von Wädenswil nach Richterswil führt am Zürichseeufer entlang und verläuft teilweise auf Holzstegen direkt über dem Wasser. Die Route ist für Rollstühle und Kinderwagen geeignet. Vorübergehende Arbeiten können die Wegbedingungen beeinflussen. Wenn die Zugänglichkeit für Ihre Planung ausschlaggebend ist, prüfen Sie vor dem Besuch die aktuelle Situation.

Die Halbinsel Au am Zürichsee verbindet Wiesen, Wälder und Rebberge mit dem kleinen Ausee. Sie eignet sich zum Spazierengehen, Baden und Entspannen. Konkrete Zugangsbedingungen können sich ändern; informieren Sie sich daher vorab, wenn Sie einen Besuch dort planen. Der Ausee gehört zugleich zu den Gewässern des Gemeindegebiets. Dazu zählen auch der Hüttnersee und mehrere Weiher, darunter der Reidbachweiher, der Sennweidweiher und der Schönenbergerweiher. Kleinere Tobel mit Wasserfällen sind ebenfalls Teil des Gemeindegebiets, darunter das Gulmentobel und das Reidbachtobel mit dem Giessbachfall.

Weinbau und Kultur

Für Weininteressierte bietet das Weinbaumuseum am Zürichsee ein Gruppenprogramm. Gruppenbesuche sind ganzjährig möglich; geführte Rundgänge führen durch das Museum und den Rebberg und umfassen eine begleitete Weinprobe oder einen Apéro. Für das Angebot ist eine Vorausbuchung vorgesehen. Da sich die Buchungsmodalitäten ändern können, klären Sie den Termin vorab.

Die Reformierte Kirche Wädenswil ist eine Barockkirche, die von 1764 bis 1767 erbaut wurde. Für den Bau verantwortlich war Hans-Ulrich Grubenmann aus Teufen, Architekt und Brückenbauer. In der Kulturgarage präsentiert die Historische Gesellschaft Wädenswil jährlich während etwa vier Monaten eine Ausstellung. Die konkreten Jahresdaten und Ausstellungszeiten können sich ändern; prüfen Sie daher die Termine, wenn Sie Ihren Besuch darauf abstimmen möchten.

Auch die ältere Geschichte des Gebiets bietet verschiedene zeitliche Anknüpfungspunkte. Archäologische Funde aus der Jungsteinzeit, der Bronzezeit und der Römerzeit weisen darauf hin, dass das Gebiet des heutigen Wädenswil seit mehr als 5000 Jahren bewohnt ist. Die Freiherren von Wädenswil wurden 1130 erstmals in einem Stiftungsbrief des Klosters Fahr erwähnt; die Echtheit dieser Urkunde ist nicht ganz sicher. Im 13. Jahrhundert errichteten sie die Burg Alt-Wädenswil.

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