Ein Bienenangebot, markierte Wege und Spuren des Kupferbergbaus geben Opátka unterschiedliche Seiten. Sie können Ihre Reise danach ausrichten, ob Sie eine Begegnung mit lebenden Bienen, Ziele für eine Wanderung oder die Ortsgeschichte interessieren. Die Themen ergänzen sich, ohne dass Sie daraus einen festen Ablauf machen müssen.
Bienen erleben auf der MIMI farma
Die MIMI farma bietet erlebnisorientiertes Lernen rund um die Imkerei: Dazu gehören die Begegnung mit einem Imker und die Möglichkeit, lebende Bienen aus der Nähe zu beobachten. Das Angebot richtet sich damit auf einen konkreten Einblick in die Arbeit mit Bienen. Wer lieber selbst tätig wird, kann praktisch Kerzen aus Bienenwachs herstellen. Auch die Verkostung slowakischen Honigs gehört zum Angebot.
Beobachten, Mitmachen und Probieren sind unterschiedliche Zugänge zu diesem Thema. So lässt sich der Besuch der MIMI farma als eigener Schwerpunkt neben den historischen Orten und den markierten Wegen betrachten.
Schutzgebiet und Wege mit klaren Zielen
Außerhalb des bebauten Siedlungsbereichs liegt das Katastergebiet von Opátka im Natura-2000-Schutzgebiet und Vogelschutzgebiet Volovské vrchy. Wenn Sie sich für die Landschaft interessieren, ist diese Abgrenzung wichtig: Die Schutzgebietsangabe bezieht sich auf das Gebiet außerhalb des bebauten Siedlungsbereichs.
Durch Opátka verläuft ein blau markierter Wanderweg. Nach Norden führt er über den Wegweiser ATC turistclub auf 330 m Höhe zum Erholungsgebiet Ružín–Košické Hámre am Ružín-Stausee. Nach Süden führt der Weg zum Wegweiser Idčianske sedlo auf 954 m Höhe. Die genannten Ziele unterscheiden die beiden Wanderrichtungen; außerdem beginnt in Opátka ein blau markierter Radwanderweg, der nach Košice führt.
Mit Opátka verbunden ist auch der Aussichtsgipfel Kojšovská hoľa, der zu den bedeutendsten touristischen Attraktionen zählt. Damit stehen neben den konkreten Wegzielen weitere Landschaftsbezüge, die Sie bei der Auswahl Ihrer Interessen berücksichtigen können.
Bergbau und die Entwicklung des Ortes
Opátka wurde 1324 erstmals unter dem Namen Apokapotoka erwähnt. Während einer Blütezeit des Bergbaus erreichte der Ort 1808 mit etwa 500 Einwohnern seine höchste Bevölkerungszahl. Die Entwicklung war auch von den Kupferhämmern geprägt: Nach dem Ende des Kupfererzabbaus wurden die Kupferhütte gegen Ende des 19. Jahrhunderts stillgelegt und aufgelöst, vermutlich wegen Unrentabilität. Danach begann Opátka allmählich wirtschaftlich und gesellschaftlich zu verfallen.
Über lange Zeit bestand Opátka aus zwei Teilen, die der moldauischen beziehungsweise der Zipser Gespanschaft zugeordnet waren. Jeder Teil hatte eine eigene Mühle, einen Friedhof und ein Wirtshaus. Diese historische Gliederung ergänzt die Bergbaugeschichte um die frühere Aufteilung des Ortes und die Einrichtungen, die zu beiden Teilen gehörten.
Kirche und Kupferhämmer
Die Kirche des heiligen Florian wurde 1784 erbaut und 1845 sowie Ende des 19. Jahrhunderts restauriert. An der Stirnseite ihres Triumphbogens befinden sich Halbfiguren zweier Bergleute. Die volkstümliche Malerei stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und verbindet ein örtliches Motiv mit der Bergbaugeschichte Opátkas.
Das Verwaltungsgebäude der Kupferhämmer ist ein eingeschossiger spätbarocker Bau mit zwei Trakten und Mansarddach aus den 1770er Jahren. Das Gebäude ist derzeit bewohnt und in Privatbesitz. Wenn Sie sich für seine Architektur interessieren, klären Sie vor einem möglichen Besuch, ob eine Besichtigung möglich ist.
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