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Eine rot markierte Radtouristenroute führt von Chrasť nad Hornádom an der Šikľavá skala vorbei in Richtung der Bahnstation Matejovce nad Hornádom. Auf diesem Wegbezug trifft die Tourenplanung auf einen Wasserfall, der im Winter als Eisfall oder Eiswand erscheint. Die Natur- und Kulturmerkmale in Chrasť nad Hornádom setzen dazu eigene Akzente: Sie reichen von geologischen Aufschlüssen bis zu einer romanischen Pfarrkirche.

Radrouten und Wegpunkte

Eine weitere regionale Route führt vom Bahnhof Chrasť nad Hornádom über Farská skala und die Dorfkirche zu einer gelb markierten Radtouristenroute. Die beiden Wegbeschreibungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Bei der roten Markierung geht es an der Šikľavá skala vorbei in Richtung der Bahnstation Matejovce; bei der gelben Route sind Farská skala und die Kirche benannte Wegpunkte. So lassen sich die Routen anhand ihrer Markierungen und Orte unterscheiden. Da sich die Beschilderung ändern kann, prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Routenverlauf.

Šikľavá skala im Wandel der Jahreszeit

Der Wasserfall an der Šikľavá skala ist ungefähr 14 Meter hoch und 25 bis 30 Meter breit. Seine Breite übersteigt damit die Höhe deutlich: Die Maße vermitteln das Bild eines breiten Falls, ohne aus den ungefähren Angaben exakte Werte zu machen. Im Winter tritt der Wasserfall als Eisfall beziehungsweise Eiswand in Erscheinung. Wasserfall und Eiswand beschreiben somit zwei saisonale Erscheinungsformen desselben Naturpunkts.

Šikľavá skala liegt 1,2 Kilometer westlich von Chrasť nad Hornádom an einer rot markierten Radtouristenroute. Der Naturpunkt ist damit sowohl über seine Lage als auch über den Routenbezug einzuordnen. Die Richtung der Route führt von Chrasť nad Hornádom an der Felsformation vorbei weiter in Richtung der Bahnstation Matejovce nad Hornádom.

Felslandschaft und geologische Einordnung

Eine andere geologische Besonderheit ist Farská skala, ein geschütztes Naturdenkmal der vierten Schutzstufe. Dort treten Konglomerate und Sandsteine zutage. Ihre Schichtung und Struktur machen Merkmale von Sedimentgesteinen sichtbar; eine Tafel vor der Farská skala informiert über die Entstehung und die geologische Zusammensetzung des Felsgebildes. Der Besuchspunkt verbindet so eine konkrete Felsformation mit einer verständlichen geologischen Fragestellung.

Auch landschaftlich sind die Schutzgebiete mit unterschiedlichen Angaben verbunden. Das Gebiet von europäischer Bedeutung „Vápence v údolí Hornádu“ umfasst das Katastergebiet von Chrasť nad Hornádom. Chrasť ist außerdem in der Katasterliste des Natura-2000-Schutzgebiets Volovské vrchy enthalten. Für dieses Schutzgebiet werden Nadel-, Laub- und Mischwaldbestände genannt. Die Felsaufschlüsse bei Farská skala und die Waldbestände der Volovské vrchy stehen dabei für verschiedene Aspekte der Natur: hier die sichtbare Gesteinsstruktur, dort die Zusammensetzung der Wälder.

Kirche und Ortsgeschichte in Chrasť nad Hornádom

Die römisch-katholische Pfarrkirche Najsvätejšej Trojice steht in Chrasť nad Hornádom. Ursprünglich ist sie ein romanischer Bau mit einem byzantinischen Grundriss in Form eines gleicharmigen Kreuzes. An der nördlichen Innenwand des Kirchturms ist das Fresko „Vstávanie Krista z hrobu“ erhalten. Bauform und Fresko geben der Kirche sowohl eine architektonische als auch eine kunstgeschichtliche Dimension.

Auch die Ortsgeschichte lässt sich an konkreten Zeitangaben festmachen: Chrasť nad Hornádom ist seit der Zeit nach 1255 urkundlich belegt. Eine Urkunde von 1280 nennt die Siedlung Goroszt beziehungsweise Horoszt. Zur Kulturgeschichte des Ortes gehört außerdem der slowakische akademische Maler Jozef Hanula, der 18 Jahre lang in Chrasť nad Hornádom lebte und arbeitete. Damit umfasst der Blick auf den Ort sowohl frühe schriftliche Belege als auch eine spätere Verbindung zur bildenden Kunst.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Spišská Nová Ves.

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