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Majere liegt am rechten Ufer des Dunajec nahe der polnischen Grenze. Nordöstlich von Spišská Stará Ves befindet sich der Ort an der Straße nach Červený Kláštor; außerdem liegt Majere in der Schutzzone des Pieniny-Nationalparks. Zwischen Majere und Červený Kláštor liegt der Jordanec, ein Zufluss des Dunajec. Für die Orientierung sind Fluss, Schutzzone und Straßenbezug konkrete Anhaltspunkte.

Floßfahrt auf dem Dunajec

Bei einer Floßfahrt ab Majere führt die Fahrt durch die Dunajec-Schlucht unterhalb der Drei Kronen. Die Floßfahrt von der Anlegestelle Majere-Kvašné lúky nach Lesnica ist 11 Kilometer lang. Die touristische Floßfahrt auf dem Dunajec hat ihre Anfänge im Jahr 1832. Auch die Flöße selbst haben eine besondere Bauweise: Sie bestehen aus fünf Holzelementen, die aus drei breiten Brettern gefertigt sind.

Saisonale Betriebsdetails können variieren. Prüfen Sie diese, wenn Sie eine Floßfahrt planen. So lässt sich die konkrete Durchführung bei der Planung berücksichtigen, ohne die Streckenlänge oder den Landschaftsbezug mit einer Fahrtdauer gleichzusetzen.

Lehrpfade und Radwege

Die Pieninská cesta zwischen Červený Kláštor und Szczawnica dient heute als Lehrpfad und Radroute. Eine Radroute durch das Zamagurie führt durch Majere; auch die weitere Umgebung lässt sich mit dem Fahrrad erkunden. Im Pieniny-Nationalpark und seiner Schutzzone ist Radfahren auf ausgewiesenen Radwegen erlaubt. Wenn Sie eine Radtour planen, prüfen Sie die örtlichen Wegbedingungen und bleiben Sie auf den ausgewiesenen Routen.

Für eine Wanderung führt durch den Prielom Dunajca ein Weg, der zugleich eine Lehrroute mit zehn Stationen ist. Damit unterscheiden sich die beschriebenen Möglichkeiten nach Aktivität: Die Pieninská cesta verbindet Radroute und Lehrpfad zwischen zwei Orten, während der Weg durch den Prielom Dunajca als Wanderweg mit zehn Stationen ausgewiesen ist. Prüfen Sie die Bedingungen für Wege in der Umgebung vor Ort.

Geschichte von Majere

Ein alter Meierhof ist für Majere aus dem Jahr 1568 urkundlich belegt. Zwischen 1786 und 1798 siedelten deutsche Siedler aus Wütenberg das Gebiet an; dabei entstand die Siedlung Vyšné Šváby. Die Jahreszahlen verweisen auf unterschiedliche historische Vorgänge: 1568 auf den Meierhof, die spätere Zeitspanne auf die Ansiedlung und die Entstehung von Vyšné Šváby.

Auch Grundstücke auf dem Gebiet des heutigen Majere wurden verwaltet, während eines Einsiedlerlebens in Lechnica und Červený Kláštor. Dieser historische Zusammenhang ergänzt die Angaben zum Meierhof und zur Besiedlung, ohne die beiden Datierungen miteinander gleichzusetzen.

Schafprodukte und Orientierung vor Ort

Im Salaš Pieniny in Majere werden nach den Traditionen der Vorfahren Schafprodukte angeboten, darunter Bryndza aus 100 Prozent Schafmilch. Besucher können dort eingelegten Schafkäse mit Kräutern in Olivenöl probieren. Der Bezug zu regionalen Schafprodukten ergänzt die Natur- und Wegethemen um eine kulinarische Möglichkeit.

Beim Floßanleger in Majere gibt es einen Parkplatz; ein weiterer befindet sich beim Salaš Pieniny. So lassen sich diese beiden benannten Anlaufpunkte auch bei der Orientierung vor Ort berücksichtigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Červený Kláštor, Spišské Hanušovce, Veľká Lomnica, Spišská Stará Ves, Zakovce, Stara Lesna, Veľká Franková, Matiašovce.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kežmarok.

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