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Sunava bietet Kulturgeschichte, Folklore und Naturthemen, die unterschiedliche Interessen ansprechen. In Vyšná Šuňava gehören die klassizistische Kirche St. Nikolaus, die Folkloregruppe Šumiháj und ein Denkmal zur mitteleuropäischen Wasserscheide zu den prägenden Themen. Für Bewegung gibt es außerdem einen Fußweg, der im Sommer und Winter genutzt werden kann, sowie die Route D7. Ihre Strecken unterscheiden sich deutlich in der Länge. So lässt sich ein Aufenthalt nach Kultur, Brauchtum oder einer konkreten Wegstrecke ausrichten.

Kirche St. Nikolaus und ihre Ausstattung

Die Kirche St. Nikolaus in Vyšná Šuňava wurde 1832 als klassizistischer Bau errichtet. Ihr Innenraum ist einschiffig, der Chorraum gerade geschlossen. An der Nordseite ist die Sakristei angebaut; an der Westseite liegt der vorgelagerte Turm. Die architektonische Beschreibung umfasst damit den Innenraum und die Anordnung der Bauteile am Kirchengebäude.

Auch die Ausstattung bringt unterschiedliche Zeitangaben zusammen. Der Hauptaltar ist spätbarock und stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts. Er umfasst eine Statue des heiligen Nikolaus aus dem 19. Jahrhundert. 1887 wurde der Altar restauriert und durch Akanthusornamentik ergänzt. Diese Blattornamente sind ein eigenes Detail der Ausstattung neben der Heiligenstatue. Bauwerk, Altar, Statue und Restaurierung stehen für verschiedene historische Schichten, ohne dieselbe Entstehungszeit zu haben.

Folklore und örtliche Bräuche

Die Folkloregruppe Šumiháj pflegt örtliche Bräuche und tritt regelmäßig bei den Zamagurské folklórne slávnosti sowie bei verschiedenen Feiern und Veranstaltungen in der Gemeinde und ihrer näheren Umgebung auf. Offiziell gegründet wurde die Gruppe in Vyšná Šuňava auf Initiative des Ethnografen PhDr. Ján Olejník, CSc. Ihr Bühnenrepertoire umfasst „Regrútska odobierka“, „Svadba“, „Za chlebom“, „Fašiangy sa krátia“, „Ide jar“, „Na Ondreja“ und „Nôty, moje nôty“. Wenn Sie einen Auftritt in Ihre Planung einbeziehen möchten, prüfen Sie die jeweiligen Veranstaltungstermine: Regelmäßige Aufführungen legen keinen einzelnen Termin fest.

Park dvoch morí und die Wasserscheide

Der Park dvoch morí in Vyšná Šuňava ist ein lokales Denkmal, das mit der mitteleuropäischen Wasserscheide verbunden ist. Diese teilt den Abfluss zum Schwarzen Meer und zur Ostsee. Neben der Kirche St. Nikolaus steht in einem kleinen Park das Obelisk-Monument „Strecha dvoch morí“; der Park heißt Park dvoch morí. Das 2007 errichtete Monument zeigt ein symbolisches, in zwei Teile geteiltes Dach. Dargestellte Quellen und Flüsse veranschaulichen den Wasserlauf. So stehen die hydrologische Teilung und ihre symbolische Darstellung als zwei unterscheidbare Aspekte des Ortes nebeneinander.

Fußweg und Route D7

Der Lehrpfad „Náučný chodník 2“ ist ein Fußweg durch leichtes Gelände und kann im Sommer wie im Winter genutzt werden. Für den Weg sind 9,00 km, etwa drei Stunden und sechs Stationen angegeben. Die ungefähre Dauer und die Zahl der Stationen ergänzen die Streckenlänge bei der Planung einer Wanderung.

Die Route D7 verläuft über 2,4 km zwischen Štrba und Vyšná Šuňava und ist als „CESTNÁ REKREA“ ausgewiesen. Im direkten Längenvergleich ist sie kürzer als der Lehrpfad. Wer die Strecken nach den angegebenen Kilometern gegenüberstellt, findet damit zwei klar unterschiedliche Optionen: einen längeren Fußweg mit ungefährer Dauerangabe und sechs Stationen sowie die kürzere D7 zwischen den beiden genannten Orten.

Eine weitere historische Zeitstellung

Die Kapelle der Allerheiligsten Dreifaltigkeit gilt als das älteste Bauwerk Šuňavas. Nach Angaben des Bürgermeisters wurde sie von Jesuiten im 16. oder 17. Jahrhundert an der Grenze der früheren Gemeindefluren von Nižná Šuňava und Vyšná Šuňava errichtet. Die zeitliche Einordnung bleibt dabei ausdrücklich dem Bürgermeister zugeschrieben.

Weitere Reiseziele entdecken: Batizovce, Velký Slavkov, Hôrka, Strba, Spišské Bystré, Stola, Vernár, Gánovce.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Poprad.

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