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Musikgeschichte, ein Markt mit international geprägtem Angebot und eine künstlich geschaffene Seenlandschaft geben Pyeongtaek-Si unterschiedliche Seiten. Bei der Reiseplanung können Sie kulturelle Schwerpunkte setzen oder Spaziergänge und Wasserfreizeit in den Blick nehmen. Die Orte und Themen bieten verschiedene Zugänge zur Stadt und ihrem Verwaltungsgebiet.

Musikgeschichte und traditionelle Kultur

Die Korean Modern Music Hall im Pyeongtaekho Tourist Complex verbindet Museum, Bibliothek und Archiv rund um moderne koreanische Musik. Zu ihren Sammlungsgebieten zählen Musik aus der japanischen Kolonialzeit, auch von Befürwortern der Kolonialherrschaft, sowie die Unabhängigkeitsbewegung. Hinzu kommen Musikpädagogik, Musik aus Nordkorea und Japan sowie moderne Popmusik. Die Spannweite reicht damit von historischen und gesellschaftlichen Themen bis zu jüngeren musikalischen Entwicklungen.

Für die Besuchsplanung wichtig: Die Korean Modern Music Hall ist montags, an gesetzlichen Feiertagen sowie am Tag vor und am Tag von Seollal und Chuseok geschlossen. Prüfen Sie die Besuchszeiten vor Ihrer Reise. Im Korea Soriter Arts Center gehören eine Bibliothek für traditionelle koreanische Musik und eine Freiluftbühne zu den Einrichtungen. Außerdem umfasst das Zentrum die Ji Young-hee Hall, die Freiluftbühne Pyeongtaek Nongak Village sowie die Gebäude Eoullim-dong und Dodeurim-dong.

Im Pyeongtaekho Art Park erinnern das Ji Young-hee Gugak Center und die Haegum Bench an Ji Young-hee (1909–1980). Sie trug als nationale Trägerin des immateriellen Kulturerbes zur Popularisierung und internationalen Verbreitung traditioneller koreanischer Musik bei. Skulpturen im Art Park lassen sich beim Spazierengehen betrachten. Ein weiterer kultureller Ort ist der Tempel Simboksa in Deokmok-ri, Hyeondeok-myeon. Seine Gründung soll in die späte Silla- oder frühe Goryeo-Zeit fallen. Im Daejeokgwangjeon befindet sich eine Vairocana-Buddha-Statue im Stil der späten Silla- und frühen Goryeo-Zeit, die Schatz Nr. 565 ist.

Marktgeschichte und Esskultur

Der Pyeongtaek Central Market entstand 1958: Nach der Einrichtung eines nahe gelegenen US-Militärstützpunkts kamen Händler und Kunden zusammen, um landwirtschaftliche Erzeugnisse direkt auszutauschen. Heute gibt es am Markt Restaurants und Gemischtwarenläden mit Angeboten aus Mexiko, Brasilien, Thailand, Japan und weiteren Ländern. Das konkrete Angebot einzelner Geschäfte kann sich ändern.

Mit dem Markt werden Budaejjigae, handgefertigte Burger und Chicago-Pizza als bekannte Spezialitäten verbunden. Budaejjigae entstand während der Kriegszeit aus Lebensmitteln von US-Stützpunkten in Korea. Die Entstehungsgeschichte des Gerichts und das heutige internationale Angebot am Markt sind zwei unterschiedliche Facetten der Esskultur in Pyeongtaek-Si; die genannten Speisen sind nicht alle dort entstanden.

Pyeongtaekho und Spaziergänge

Pyeongtaekho ist ein künstlicher See mit einer Fläche von 24 km². Er entstand 1973 durch den Bau eines 2,5 Kilometer langen Deichs an der Mündung des Anseongcheon. Im Pyeongtaekho Tourist Complex gibt es Veranstaltungsorte, Einrichtungen für Wassersport und andere Wasserfreizeitaktivitäten sowie Spazierwege. Wer den Aufenthalt stärker auf Aktivitäten im Freien ausrichten möchte, findet dort mehrere unterschiedliche Möglichkeiten; die Wege und Wasserangebote sind dabei nicht dasselbe wie ein festgelegtes Programm.

Der Pyeongtaekho Art Park bietet eine weitere Möglichkeit, Kunst im Freien beim Spazierengehen zu betrachten. So können Sie je nach Interesse kulturelle Orte, Marktgeschichte oder die durch den Deich geprägte Seenlandschaft in den Mittelpunkt stellen. Auch die Stadt selbst verbindet koreanische Kultur mit US-amerikanischer Militärkultur; diese Verbindung steht im Zusammenhang mit dem in Pyeongtaek stationierten US-Militärstützpunkt Camp Humphreys. Für einen Aufenthalt lässt sich damit zwischen Musik- und Kulturthemen, Esskultur und Wasserlandschaft abwägen, ohne dass daraus eine bestimmte Reihenfolge oder gemeinsame Route folgt.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gyeonggi-Do.

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