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Die geschützte Kirche Nejsvětější Trojice, die Wallfahrtskirche P. Marie, Menhire und eine 25 Kilometer lange Radrundtour setzen in Zdoňov unterschiedliche Schwerpunkte. Eine Wanderung führt außerdem zu den Ruinen der Kirche Panny Marie auf dem Kopeček. So lässt sich ein Aufenthalt je nach Interesse kulturhistorisch, zu Fuß oder auf dem Rad ausrichten.

Kirchen und Ortsgeschichte

Die Kirche Nejsvětější Trojice ist gemeinsam mit ihrem Friedhofsensemble als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik geschützt. Erstmals 1384 wurde sie als Pfarrkirche erwähnt. Ende des 16. Jahrhunderts erfolgte ein umfassender Umbau im Renaissancestil, wahrscheinlich nach Entwürfen des Baumeisters Carlo Valmadi. Die Kirche verbindet damit eine frühe Erwähnung als Pfarrkirche mit einer späteren, umfassenden Bauphase. Unterhalb der Kirche steht bei einer Brücke der restaurierte Pranger von Zdoňov.

Am nordwestlichen Rand Zdoňovs liegt auf einem Hügel die barocke Wallfahrtskirche P. Marie, umgeben von einem Friedhof. Zum Wallfahrtskomplex gehört die Kapelle sv. Jana Nepomuckého an der Begrenzungsmauer. Die Kirche Panny Marie auf dem Kopeček ersetzte 1667 eine kleine Holzkapelle und wurde 1786 während der josefinischen Reformen geschlossen. Eine Wanderung von Zdoňov führt über den Druidský háj zu den Ruinen der Kirche Panny Marie auf dem Kopeček.

Steine, Menhire und Wanderziele

Oberhalb von Zdoňov steht der Kamenný kříž s druidským hájem, eine steinerne Anlage aus 13 Steinen. Die höchsten sind 4 bis 4,5 Meter hoch. Direkt angrenzend besteht der Druidenhain aus zwölf Eichen und acht Birken. Der Pfad vom Křížový vrch zum Kamenný kříž führt an der Kapelle und am Svatý kopeček vorbei. Beachten Sie dabei aktuelle örtliche Wegbeschränkungen und Hinweise zu Weidetieren.

Eine Wanderroute durch Zdoňov führt im Hrnčířské údolí an den Zdoňovské menhiry vorbei. Das Kunstprojekt ist der Tierwelt gewidmet: Jeder Stein steht für ein anderes Tier und zugleich für eine andere Kraft oder ein anderes Element. So erschließt sich der Ort auf dem Weg nicht nur als Landschaftsziel, sondern auch über die symbolische Bedeutung der einzelnen Steine.

In der Umgebung ist der Aussichtspunkt Křížový vrch ganzjährig zugänglich und liegt außerhalb des kostenpflichtigen Rundgangs durch die Adršpašské skály. Prüfen Sie die örtlichen Zugangsbedingungen vor der Anreise. Ebenfalls nahe liegt das Naturschutzgebiet Křížová cesta: eine Felsenstadt auf dem Křížový vrch, in der geschützte Vögel, darunter Wanderfalken, brüten.

Radrunde und Grenzübergang

Die 25 Kilometer lange Radrundtour Teplice nad Metují–Zdoňov/Loděnice–Mieroszów–Meziměstí–Vernéřovice–Teplice nad Metují hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad. Von Teplice nad Metují führt sie über den roten Radweg 4036 nach Zdoňov und anschließend über Route 4020 nach Meziměstí. Prüfen Sie Streckenführung und Nummerierung vor der Tour noch einmal.

Ein weiterer Routenverlauf führt von der Buková hora über einen Radweg zum Grenzübergang und weiter durch das Grenzdorf Zdoňov bis ins Ortszentrum zur Kirche. Der Übergang Zdoňov–Łączna kann für Besuche in Polen genutzt werden; prüfen Sie vor der Reise den aktuellen Betriebsstatus.

Besuche vor Ort planen

Das Restaurant Kovářova kobyla in Zdoňov serviert saisonale Gerichte aus regionalen Zutaten. Prüfen Sie den Öffnungsstatus vor einem geplanten Besuch. Die Biofarma Zdoňov veranstaltet Agrarwochenenden, Arbeitswochen und pädagogische Exkursionen für Kindergärten; stimmen Sie die Arrangements im Voraus ab. Diese Angebote unterscheiden sich deutlich von den Wegen und Kulturzielen und geben Anlass, Termine vor der Reiseplanung gesondert zu klären.

Weitere Reiseziele entdecken: Broumov, Mezilesí, Bukovice, Starkov, Dolany U Jaromere, Česká Čermná, Bozanov, Velký Třebešov.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Náchod.

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