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Mehrere kleine Teiche, die für die örtliche Landschaft typisch sind, prägen die Umgebung von Doňov. Der Lickov ist der größte der alten Teiche rund um den Ort und umfasst knapp 30 Hektar. Feuchtvegetation und Schilf am Zulauf, Ufervegetation am Doňovský potok und ein Waldgürtel in der näheren Umgebung setzen unterschiedliche Akzente. Dazu kommen Kapellen, historische Verbindungen und archäologische Funde. Doňov verbindet damit Naturthemen mit einer über Jahrhunderte zurückreichenden Ortsgeschichte.

Teiche, Tal und Wald

Der Teich Lickov liegt im örtlich als V Sedlicích bezeichneten Tal. Im 15. Jahrhundert trug er den Namen Sedlečko. Im Zulaufbereich des Lickov gibt es Feuchtvegetation und Schilfbestände; der Doňovský potok weist Ufervegetation auf. Auch jenseits dieser Gewässer prägen mehrere kleine Teiche die Umgebung. Der Lickov sticht durch seine Größe hervor, während die Feucht- und Ufervegetation andere Elemente dieser Landschaft sichtbar macht.

In der näheren Umgebung von Doňov beginnt ein dichter Waldgürtel, der bis zum Schloss Jemčina und weiter bis Třeboň reicht. Er ist als pilz- und blaubeerreich beschrieben; Pilze und Blaubeeren sind dabei saisonale Themen. Wenn Sie sich dafür interessieren, beziehen Sie die Jahreszeit in Ihre Planung ein. Die Landschaft von Doňov eignet sich außerdem für aktive Erholung, darunter Wandern und Radfahren.

Kapellen und Ortsgeschichte

Auf dem Dorfanger steht die Kapelle der Jungfrau Maria, die um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert erbaut wurde. Westlich von Doňov befindet sich an der ehemaligen Kaiserstraße eine Wegkapelle aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Auch die Straßenverbindungen erzählen von unterschiedlichen Zeiten: Die Staatsstraße I/23 verläuft durch Doňov. Die frühere Kaiserstraße verband den Ort in den Jahren 1827 bis 1833 im Osten mit Kardašova Řečice und Jindřichův Hradec sowie im Westen mit Veselí nad Lužnicí und Soběslav.

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1397 und betrifft die Verpflichtung der Untertanen, den Dráchover Kirchenzehnt zu entrichten. Mehr als drei Jahrhunderte lang gehörte Doňov zum Kloster Třeboň. Diese Angaben geben der Ortsgeschichte einen konkreten zeitlichen Rahmen, von der mittelalterlichen Erwähnung bis zu einer langen Klosterzugehörigkeit.

In der Nähe des Tals V Sedlicích wurden Artefakte aus der römischen Kaiserzeit und der Latènezeit entdeckt. Mit dem Tal ist auch eine lokale Sage verbunden: Sie erzählt von einem Dorf, das dort einst existiert haben soll. Funde und Sage stehen für unterschiedliche Arten, sich mit der Vergangenheit des Ortes zu beschäftigen; das Dorf bleibt dabei Teil der Überlieferung.

Aktive Erholung und Anreise

Der Bahnhof Doňov liegt weniger als zwei Kilometer vom Ort entfernt an der Strecke 225 von Veselí nad Lužnicí nach Havlíčkův Brod. Saisonale Besucher nutzen ihn als Ausgangspunkt für Ausflüge und zum Pilzesammeln. Wenn Sie mit der Bahn anreisen möchten, prüfen Sie vor der Abfahrt den Fahrplan.

Eine saisonale Ergänzung ist das Erdbeer-Selbstpflücken bei der Farma Doňov, das nach telefonischer Reservierung angeboten wird. Erkundigen Sie sich vor einem Besuch telefonisch nach der Verfügbarkeit. So lässt sich diese Aktivität bei der Reiseplanung an ihre saisonalen Bedingungen anpassen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jindřichův Hradec.

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