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Domašov verbindet markierte Wege mit einer Baugeschichte, die sich an konkreten Gebäuden und Jahreszahlen orientiert. Die roten und blauen Routen unterscheiden sich sowohl im Verlauf als auch im Thema: Eine führt bis zur Brünner Talsperre, die andere durch den nördlichen Teil des Rosicko-Oslavany-Kohlereviers und widmet sich der Bergbau- und Energiegeschichte. Für die Wahl Domašovs als Unterkunftsziel ist das eine erste Orientierung: Soll Ihre Reise vor allem Wanderwege, Baukultur oder beides in den Mittelpunkt stellen?

Wanderrouten nach Verlauf und Thema

Die rot markierte Wanderroute „K pohádce máje“ führt vom Tal des Bílý potok durch Domašov, Říčany u Brna und Ostrovačice bis zur Brünner Talsperre. Ihr Verlauf durch Domašov liegt zwischen dem Tal des Bílý potok und dem Svratka-Tal. Damit lässt sich die Route anhand einer Folge benannter Orte und ihrer beiden Endpunkte einordnen.

Die blau markierte Route beginnt in Domašov und führt nach Oslavany durch das Chroustovské-Tal, Zastávka u Brna, Babice und Zbýšov. Sie verläuft durch den nördlichen Teil des Rosicko-Oslavany-Kohlereviers und ist auf die Geschichte des Bergbaus und der Energieversorgung ausgerichtet. Gegenüber dem Verlauf der roten Route gibt hier also auch das historische Thema eine klare Orientierung für die Auswahl.

Eine weitere Möglichkeit ist der Železná stezka: Sie führt von Domašov über eine rekonstruierte historische Brücke in Richtung Šmelcovna. Šmelcovna liegt nordöstlich von Domašov in der näheren Umgebung, im Tal des Bílý potok. Die Richtungsangabe und der Bezug zur Brücke bieten einen anderen konkreten Anhaltspunkt als die längeren, durch mehrere Orte führenden Routen.

Baugeschichte und St. Laurentius

Die Pfarrkirche von Domašov ist als Denkmalobjekt eingestuft; ihre heutige barocke Gestalt stammt aus dem Jahr 1765. Das heutige Pfarrhausgebäude datiert von 1782. Im Areal der St.-Laurentius-Kirche befindet sich die Fortna – domek ponocného.

Auch das als Zámeček bezeichnete Verwaltungs- und Wohngebäude des Grundherrschaftshofs der Benediktiner von Rajhrad gehört zur Baugeschichte des Ortes: Es stammt aus dem Jahr 1720. Im zeitlichen Vergleich liegt dieses Gebäude vor der heutigen barocken Gestalt der Pfarrkirche und dem heutigen Pfarrhaus. So lassen sich drei unterschiedliche Bauangaben zeitlich einordnen, ohne sie zu einem einzigen Baukomplex zusammenzufassen.

Mit St. Laurentius ist außerdem eine Wallfahrt verbunden, die auf den 10. August fällt. Wenn Sie Ihren Besuch darauf ausrichten möchten, prüfen Sie vorab lokal, ob und in welcher Form sie in Ihrem Besuchsjahr stattfindet.

Landschaft und Anreise

Domašov ist von malerischen Wäldern umgeben. Durch den Ort fließt der Domašovický potok; südöstlich von Domašov liegt an seinem Lauf ein kleiner Wasserspeicher. Zusammen mit den Routenbezügen zu den Tälern des Bílý potok und der Svratka ergibt sich ein Landschaftsbild, das sich mit der Routenwahl verbinden lässt.

Domašov wird von der IDS-JMK-Buslinie 401 zwischen Brno und Velká Bíteš bedient. Die lokale IDS-JMK-Linie 410 verbindet Domašov mit Javůrek, Rudka und Litostrov. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan.

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