Zwei Wanderverläufe führen durch Ibafa, und das Pipamúzeum setzt einen eigenen Kulturakzent. Für die Ortswahl ergeben sich damit zwei konkrete Themen: eine Route durch den südlichen Zselic und eine Sammlung mit der originalen „ibafai fapipa“.
Wanderrouten durch Ibafa
Der südliche Zselic-Abschnitt der Dél-Dunántúli Piros Túra ist 21,68 km lang. Er verläuft über Kisibafa und Ibafa zum Szentmártoni halastó und anschließend weiter nach Terecseny, Antalszállás und zur Staatsstraße 67 an der Komitatsgrenze. Die Kilometerzahl bezieht sich auf den beschriebenen Abschnitt; die Folge der Orte zeigt zugleich, wie Ibafa in den längeren Tourenverlauf eingebunden ist.
Eine weitere Route ist 19,01 km lang. Sie führt von Szigetvár über Zsibóti-szőlőhegy, Sebesi-erdő und Almáskeresztúr durch Ibafa und Horváthertelend bis nach Szabás. Ibafas Abschnitt lässt sich hier anhand einer anderen Folge von Start-, Zwischen- und Zielorten einordnen.
Der beschriebene Zselic-Abschnitt ist damit 2,67 km länger als die Route von Szigetvár nach Szabás. Es handelt sich jedoch um unterschiedliche Verläufe, nicht um zwei Längenangaben für dieselbe Strecke. Für den Vergleich zählen neben den Kilometern also auch die genannten Orte und die jeweilige Einordnung in den Routenverlauf.
Das Pipamúzeum
Das Pipamúzeum in Ibafa ist seit den 1960er-Jahren in Betrieb. Zu sehen sind die originale „ibafai fapipa“ sowie Pfeifen von Mihály Károlyi und Ferenc Deák.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Branau
Im übergeordneten Reiseziel Branau kommen weitere Kultur- und Naturthemen hinzu. In Pécs umfasst die frühchristliche Nekropole von Sopianae verzierte Gräber aus dem 4. Jahrhundert. Sie wurden als unterirdische Grabkammern mit oberirdischen Gedenkkapellen errichtet und mit reich ausgestalteten christlichen Wandmalereien versehen. Das Zsolnay-Kulturviertel in Pécs umfasst die Ausstellungen „Golden Age of Zsolnay“ und „Pink Exhibition“ sowie eine Ausstellung zur Familien- und Fabrikgeschichte. So stehen in Pécs frühchristliche Grabarchitektur und Wandmalerei neben Ausstellungen zur Zsolnay-Familien- und Fabrikgeschichte.
Das Ős-Dráva-Besucherzentrum nahe Szaporca bietet eine interaktive Ausstellung, einen landwirtschaftlichen Vorführbereich mit praktischer Bewirtschaftung und drei thematische Lehrpfade. Sie vermitteln Wissen über traditionelle Landwirtschaft, das Ős-Dráva-Programm und die Tierwelt entlang der Drau. Im Landwirtschaftsbereich werden einheimische ungarische Haustiere gezeigt, darunter Graurinder, Mangalitza-Schweine, Huzulenpferde sowie alte Schaf- und Geflügelrassen.
Ein weiteres Naturthema in Branau ist der Wildnis-Lehrpfad an der Alten Drau. Dort gibt es eine Vogelbeobachtungs- und Vogelberingungsstation, einen Aussichtspunkt, einen Fotounterstand, einen überdachten Aktivitätsbereich und mehrere Rastplätze.
Auch die Burg Siklós zählt zu den Kulturzielen im übergeordneten Reiseziel Branau. Sie ist eine der am besten erhaltenen militärischen Anlagen Ungarns und eines der bedeutendsten ungarischen Bauwerke der Renaissance. Durch die Modernisierung des Museumstrakts wurde der zuvor für Besucher unzugängliche gotische Bereich zugänglich gemacht. In der Kellerzeile von Villány kann man das ganze Jahr über von Keller zu Keller gehen und Weine sowie Speisen verkosten.
Weitere Reiseziele entdecken: Magyarlukafa, Almamellék, Groß-Sigeth, Somogyapáti, Szulimán, Hobol, Merenye, Somogyhárságy
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