Zum Inhalt

Magyarlukafa verbindet den nördlichen Rand des Landschaftsschutzgebiets Zselic mit einer konkret fassbaren Bau- und Handwerksgeschichte. Das Tájház, Ausstellungen, traditionelle Techniken und Veranstaltungen setzen unterschiedliche Akzente. Für die Suche nach einer Unterkunft können Sie zunächst entscheiden, ob für Ihren Aufenthalt eher die Landschaft, das historische Haus oder ein bestimmter Veranstaltungstermin ausschlaggebend ist.

Landschaft am nördlichen Ortsrand

Das Landschaftsschutzgebiet Zselic beginnt an der nördlichen Grenze von Magyarlukafa. Es liegt in einer besonders lichtarmen Region, die den Titel „Sternenhimmelreservat“ erhalten hat. So kommen der Beginn des Schutzgebiets am Ortsrand und die geringe Lichtbelastung der Region als unterschiedliche Naturmerkmale zusammen. Unterhalb von Magyarlukafa liegen außerdem drei Fisch- beziehungsweise Angelteiche, die von klaren Bächen gespeist werden. Wer die Teiche als Angelziel einbeziehen möchte, sollte vorab die konkreten Zugangsmöglichkeiten klären.

Das Tájház: Baugeschichte und Einrichtung

Das Tájház ist das letzte erhaltene traditionelle Blockhaus in Dél-Zselic. Es dürfte etwa in den 1820er-Jahren errichtet worden sein; eröffnet wurde es im März 1979. Noch im selben Jahr beherbergte das Haus ein ethnografisches Lager. Zwischen der ungefähren Bauzeit und der späteren Eröffnung liegen damit unterschiedliche historische Stationen.

Zur Einrichtung gehören eine Stube, eine Küche und eine Töpferwerkstatt. Gezeigt werden Gegenstände aus der Umgebung sowie Objekte, die in diesem Haus angefertigt wurden. Die Räume und die Gegenstände vermitteln so verschiedene Einblicke: in die Aufteilung des Hauses, in Dinge aus der Umgebung und in die Herstellung vor Ort. Das Tájház empfängt Besucher; klären Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

Ausstellungen und handwerkliche Traditionen

In der Lukafa Gallery sind das ganze Jahr über verschiedene Ausstellungen zu sehen. Neben dem historischen Haus bildet die Galerie damit einen anderen kulturellen Schwerpunkt. Auch das Reetdachdecken mit Roggenstroh gehört zu den örtlichen Handwerksthemen: In Magyarlukafa lebt noch ein besonders kundiger Kenner und Ausübender dieser seltenen Kunst.

Der Kulturverein „Kaptár“ aus Magyarlukafa wurde 1988 gegründet und vermittelt im Néprajzi Műhely handwerkliche Traditionen. Damit kommen unterschiedliche Formen des Handwerks zusammen: Gegenstände, die im Haus angefertigt wurden, die seltene Technik des Dachdeckens mit Roggenstroh und die Vermittlung von Traditionen im Néprajzi Műhely. Diese Themen ergänzen den Blick auf das Tájház, ohne dass sie dasselbe erzählen: Haus und Ausstellung zeigen Dinge und Räume, während die Vereinsarbeit handwerkliches Wissen vermittelt.

Theater und Vendel-Tagesmarkt

Mitglieder der norwegischen Stella Polaris Társulat haben die Scheune ihres Hauses in Magyarlukafa in ein Theater umgewandelt. Neben Aufführungen finden dort Workshops statt. Wenn Sie eine Vorstellung oder einen Workshop einplanen, prüfen Sie die Termine vor der Reise.

Der Vendel-Tagesmarkt gilt als Magyarlukafas größtes Fest und zieht Jahr für Jahr mehrere tausend Besucher an. Wenn Sie gerade wegen des Marktes anreisen möchten, prüfen Sie den aktuellen Veranstaltungstermin vor der Buchung. Markt und Theater bieten unterschiedliche Anlässe für einen Aufenthalt: Der Markt ist ein jährlich wiederkehrendes Fest, während Aufführungen und Workshops an konkrete Termine gebunden sind. So können Sie den Reisezeitraum nach dem Thema ausrichten, das Sie am meisten interessiert.

Weitere Reiseziele entdecken: Nagydobsza, Szulimán, Merenye, Almamellék, Hobol, Ibafa, Groß-Sigeth, Somogyhárságy

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Szigetvári.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.