Zum Inhalt

An der Küste des Parque Nacional de Jericoacoara stehen Strände, Dünen und Wassersport im Mittelpunkt; im Parque Nacional de Ubajara prägen Höhle, Wald und Wanderwege das Naturerlebnis. Dazu kommen historische Stadtbilder und kulturelle Traditionen an weiteren Orten in Ceará. Wenn Sie eine Reise planen, hilft es, zunächst den Schwerpunkt festzulegen: Möchten Sie Zeit an der Küste verbringen, eine Höhle und Waldwege erkunden oder Kultur und Architektur in den Städten entdecken?

Jericoacoara: Strände, Dünen und Wassersport

Der Parque Nacional de Jericoacoara liegt an der Küste von Ceará zwischen den Municípios Jijoca de Jericoacoara und Cruz. Der 2002 geschaffene Schutzpark umfasst etwa 8.800 Hektar geschützte Küstenökosysteme. Seine Strände reichen von stark besuchten bis zu abgelegenen Abschnitten; einige eignen sich für Wassersport. Im Park werden Windsurfen, Kitesurfen, Surfen und Stand-up-Paddling betrieben. Auch Wanderungen an den Stränden und in den mobilen Dünenfeldern gehören zu den möglichen Aktivitäten.

Von der Vila de Jericoacoara aus führen Ausflüge zum Serrote, zur Pedra Furada und zur Árvore da Preguiça. Die Pedra Furada ist eine Felsformation, die durch den Abrieb der Wellen geformt wurde. Eine andere Möglichkeit sind Kanufahrten durch die Mangroven des Rio Guriú, bei denen Besucher Seepferdchen (Hippocampus reidi) beobachten können. Von der Duna do Pôr do Sol aus beobachten Besucher den Sonnenuntergang direkt über dem Meer.

Für die Anreise sind zwei Angaben hilfreich: Der Aeroporto Regional de Jericoacoara (JJJ) liegt im Município Cruz, etwa 30 Kilometer von der Vila de Jericoacoara entfernt. Für den letzten Abschnitt zum Parque Nacional de Jericoacoara müssen die Sandstraßen mit einem 4x4-Fahrzeug befahren werden.

Die Rota das Falésias an der Ostküste

Die cearensische Seite der Rota das Falésias umfasst acht Städte und 215 Kilometer entlang der Ostküste, der Costa do Sol Nascente. Zu den beschriebenen Landschaften gehören farbige Klippen, weiße Dünen und weitläufige Strände mit warmem, grünlichem Wasser. Damit bietet die Route einen eigenen Küstenblick neben den Stränden und Dünen des Parque Nacional de Jericoacoara.

Auch das Kunsthandwerk prägt diesen Abschnitt der Route: Kunsthandwerker gestalten mit verschiedenfarbigem Sand aus den Klippen Landschaften in Glasfläschchen. Dieses Kunsthandwerk gilt als charakteristisches Merkmal der cearensischen Rota das Falésias.

Stadtgeschichte und Kultur

Aracati bewahrt bis heute ein städtebauliches Gefüge aus dem 18. Jahrhundert. Die Stadt besitzt mehr als 2.500 Gebäude, darunter Herrenhäuser und Kirchen, deren Gestaltung portugiesische Azulejos prägen. In Fortaleza umfasst das Centro Dragão do Mar de Arte e Cultura ein Planetarium und Museen.

In Barbalha sind die Festlichkeiten der Festa do Pau da Bandeira als immaterielles Kulturerbe des Bundesstaats Ceará anerkannt. Die Festa do Pau da Bandeira de Santo Antônio ist eine Tradition, die Erinnerung, Identität und die gesellschaftliche Entwicklung Brasiliens umfasst. Eine andere Art von Ausflug bietet der Beach Park in Aquiraz mit Attraktionen für alle Altersgruppen.

Ubajara: Höhle, Wald und Wege

Der Parque Nacional de Ubajara erstreckt sich über Gebiete der Municípios Ubajara, Tianguá und Frecheirinha. Auf 6.299 Hektar schützt er eine Übergangszone zwischen Caatinga und Atlantischem Regenwald. Die Gruta de Ubajara ist insgesamt 1.120 Meter lang; für Besichtigungen zugänglich sind etwa 450 Meter. Während des gesamten Höhlenbesuchs ist die Begleitung durch einen vom Parque Nacional de Ubajara akkreditierten Führer verpflichtend. Vom Centro de Visitantes aus ist die Gruta ausschließlich mit der Seilbahn erreichbar; Hin- und Rückfahrt erfolgen mit derselben Seilbahn.

Der Bondinho de Ubajara bietet eine Panoramafahrt über den Atlantischen Regenwald mit Blick auf Täler, Höhlen und Naturlandschaften von Ceará. Für den Bondinho ist eine Vorabreservierung verpflichtend, auch für Besucher der Trilha Ubajara–Araticum. Prüfen Sie die offizielle Reservierungsseite bei der Planung.

Die Wege im Park unterscheiden sich in ihren Themen und Merkmalen. Die Trilha da Samambaia führt durch feuchten Wald und verläuft auf einem gut ausgeschilderten Weg mit Stegen, Brücken, Unterständen und Aussichtspunkten. Der Circuito das Cachoeiras führt zur Cachoeira do Cafundó, einem etwa 72 Meter hohen Wasserfall mit einem zum Baden geeigneten natürlichen Becken. Die Trilha Ubajara–Araticum ist ein jahrhundertealter Weg mit mittlerem bis hohem Schwierigkeitsgrad. Auf der Trilha Cara Suja – Bike gibt es sowohl einen ausschließlich für Radfahrer vorgesehenen Abschnitt als auch einen gemeinsam von Wanderern und Radfahrern genutzten Abschnitt.

Für Ihre Hotelwahl ist der Reiseschwerpunkt ein sinnvoller Ausgangspunkt: Richten Sie die Suche danach aus, ob Sie vor allem die Küstenaktivitäten, Höhlen- und Waldwege oder Stadtgeschichte und Kultur erleben möchten. So können Sie zunächst das passende Reiseziel für Ihre Reise auswählen.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele

Weitere Reiseziele entdecken: Fortaleza, Jijoca De Jericoacoara, Caucaia, Beberibe, Aquiraz, Trairi, Aracati, Itapipoca, Taíba, Icó, Amontada, Camocim, Maranguape, Flamengo, Acaraú, Cascavel, Fortim, Pacatuba, Icapuí, Juazeiro Do Norte, Mundaú, Horizonte, Quixadá, Sobral, Barbalha, Maracanaú, José Rodrigues, Paraipaba, Crato, Itarema, Paracuru, Ubajara, Baturité, Guaramiranga, Costas, Baixio, Brejo Santo, Redonda, São Gonçalo Do Amarante, São Benedito, Pindoretama, Redenção, Uruburetama, Guaraciaba Do Norte, Guajiru, Aratuba, Preá, Baleia, Santa Tereza, Barreira, Viçosa Do Ceará, Eusébio, Boa Viagem, Espinho, Tianguá, Canindé, Ibicuitinga, Morada Nova, Icarai, Mulungu, Hidrolândia, Cruz, Retiro Grande, Acarape, Amontada, Barroquinha, Aurora, Aracoiaba, Porteiras, Pacajus, Jaguaribe, Jaguaruana, Mauriti, Nova Russas, Trairi, São Gonçalo do Amarante, Itarema, Pedra Branca, Solonópole, Barroquinha, Graça, Fortaleza, Caucaia.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Brasilien.