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Adrianópolis bietet unterschiedliche Natur- und Landschaftsthemen: vom Parque Estadual das Lauráceas über das Rafting auf dem Rio Ribeira de Iguape bis zu kleineren Naturorten.

Der Parque Estadual das Lauráceas

Mit etwa 30.001 Hektar ist der Parque Estadual das Lauráceas derzeit der größte staatliche Park von Paraná. Sein bergiges Gelände umfasst tiefe Täler, ein weitläufiges Entwässerungsnetz, das durch den Atlantischen Regenwald geschützt ist, sowie Höhlen und Kalksteinformationen. Zum Landschaftsbild gehören außerdem Wasserfälle und Berge. Die Kombination aus Gelände, Wasser und geschütztem Wald ist mit einer bedeutenden biologischen Vielfalt verbunden.

Im Park kommen seltene, endemische oder bedrohte Tierarten vor. Dazu zählen der Purpurbrustpapagei, der Puma, der Weißbartpekari und der Tapir.

Der Parque Estadual das Lauráceas ist nicht für den öffentlichen Besuch geöffnet. Eine Ausnahme ist nur in Fällen möglich, die von der Diretoria do Patrimônio Natural genehmigt wurden. Wer einen Besuch des Schutzgebiets erwägt, muss diese Zugangsbeschränkung daher in die Planung einbeziehen.

Wasserfälle und markante Orte

Die Cachoeira Água do Bicho ist ein kleiner Wasserfall zwischen Epitácio und Perau. Mit ihr verbunden ist eine lokale Legende: Ein großes Wesen an der Quelle konnte der Erzählung zufolge das Wasser gelegentlich trüben, wenn es sich bewegte. Das ist eine Überlieferung über den Wasserfall, keine Aussage über heutige Wasserbedingungen.

Auch der Varadouro do Rio Ribeira de Iguape ist ein wichtiger touristischer Ort im Zusammenhang mit der Hydrologie Adrianópolis'. Der Morro da Torre wiederum ist Standort des Telekommunikationsturms der Gemeinde und 838 Meter hoch. So stehen bei den benannten Orten unterschiedliche Aspekte im Vordergrund: der Wasserfall und seine Legende, der Flussbezug des Varadouro sowie der Hügel mit dem Gemeindeturm.

Rafting auf dem Rio Ribeira de Iguape

Beim Rafting auf dem Rio Ribeira de Iguape in Adrianópolis werden in der Region Vale do Ribeira 17 Kilometer Stromschnellen befahren. Die Fahrt dauert ungefähr drei Stunden und 30 Minuten. Der tatsächliche Zeitbedarf hängt jedoch vom Wasserstand und von der Teilnehmerzahl ab; für die Durchführung sind mindestens 15 Personen erforderlich. Für eine Gruppe zählen deshalb sowohl die ungefähre Fahrtdauer als auch die Mindestgröße. Planen Sie die Zeit nicht als minutengenauen Endpunkt, weil sich die Dauer mit diesen Bedingungen verändert.

Ländlicher Tourismus im näheren Umfeld

In der Umgebung von Adrianópolis bietet die Quilombola-Gemeinschaft Córrego das Moças ländlichen Tourismus mit Kaffee und Mittagessen im ländlichen Stil an. Die verwendeten Erzeugnisse werden in der Gemeinschaft angebaut und geerntet. Außerdem wird in einem Bio-Garten Selbstpflücken angeboten. Wenn Sie diese Angebote einplanen, bestätigen Sie Reservierungsdetails und die aktuellen Teilnahmebedingungen vorab lokal.

Straße durch Adrianópolis

Die Rodovia Sebastião Camargo, die als „Rastro da Serpente“ bezeichnet wird, führt über die BR-476 weiter durch Adrianópolis. Der Straßenname und der Verlauf durch den Ort bieten eine konkrete Orientierung für Reisende, die sich mit den örtlichen Straßenbezügen befassen.

Weitere Reiseziele entdecken: Colombo, Telêmaco Borba, Itaquaquecetuba, Paranavaí, Curitiba, Covó, Umuarama, Ilha Do Mel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Paraná.

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