Die „Merklinger Nudel“ hat ihren Ursprung im Backhaus von Merklingen. Das Backhaus in der Ortsmitte verbindet traditionelle Backkultur mit moderner Ausstattung und gemeinschaftlichem Beisammensein. Die Räume können von Privatpersonen, Vereinen, Firmen und Gruppen einzeln oder kombiniert gemietet werden.
Kirche und Handwerk erzählen Ortsgeschichte
Die Kirche zu den Heiligen Drei Königen in Merklingen wurde 1452 erbaut; ihr Hochaltar aus der Ulmer Schule stammt von 1510. So stehen zwei unterschiedliche historische Bezugspunkte nebeneinander: das Baujahr der Kirche und die Datierung des Hochaltars. Das Bleichhäusle erinnert an die frühere Leinenweberei des Ortes. Mit über 100 Webstühlen gehörte sie zu den bedeutenderen Erwerbszweigen. Kirche und Bleichhäusle verweisen damit auf verschiedene Seiten der Ortsgeschichte: religiöse Bau- und Kunstgeschichte sowie einen wichtigen lokalen Erwerbszweig.
Fahrradrundstrecken über Merklingen
Eine 2020 datierte Routenübersicht nennt zwei Fahrradrundstrecken, die über Merklingen führen. Tour 1 ist 45 Kilometer lang und verläuft von Laichingen über Aufhausen, Nellingen und Merklingen zurück nach Laichingen. Tour 4 umfasst 51 Kilometer und führt von Westerheim über die Filsquelle, Merklingen und Laichingen zurück nach Westerheim. Beide sind Rundtouren; sie unterscheiden sich in der ausgewiesenen Länge und in der Abfolge der genannten Orte. Die Differenz beträgt sechs Kilometer; Tour 1 ist damit die kürzere der beiden ausgewiesenen Rundstrecken, während Tour 4 sechs Kilometer länger ausfällt.
Kultur und Natur im übergeordneten Reiseziel Alb-Donau-Kreis
Im übergeordneten Reiseziel Alb-Donau-Kreis finden sich weitere Kulturthemen. Der Hohle Fels bei Schelklingen ist eine UNESCO-Welterbe-Höhle und Fundort der „Venus vom Hohle Fels“ sowie der „Geierknochenflöte“; beide Funde sind etwa 42.500 Jahre alt. Die Klosteranlage Obermarchtal erhebt sich direkt über der Donau und erhielt ihre heutige Form zwischen 1686 und 1795. Das Kloster Blaubeuren wurde 1085 als Benediktinerkloster gegründet und besteht heute hauptsächlich aus Gebäuden im gotischen Stil aus den Jahren 1466 bis 1510. In Blaustein liegt außerdem das Steinzeitdorf Ehrenstein, eine jungsteinzeitliche Siedlung im Tal der Blau, die zum transnationalen und seriellen UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ gehört.
Auch bei Wanderungen gibt es unterschiedliche Längen und Formate: Die 20 Eiszeitpfade sind 6 bis 14 Kilometer lang und eignen sich für Tageswanderungen. Die familienfreundlichen Eiszeitspuren umfassen 1 bis 6 Kilometer; der Besinnungsweg ist für Mehrtagestouren angelegt. Zu den thematischen Radangeboten im Alb-Donau-Kreis zählen die 75 Kilometer lange Tour „Eiszeittäler“, die 115 Kilometer lange „Berg Bier-Tour“ und der 186 Kilometer lange Radweg „Albtäler“, der mit vier Sternen ausgezeichnet ist. Der Alb-Donau-Kreis ist Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.
Weitere Reiseziele entdecken: Berghülen, Öllingen, Obermarchtal, Emerkingen, Erbach, Öpfingen, Lonsee, Amstetten.
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