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Hirschau bietet für die Reiseplanung drei gut unterscheidbare Anknüpfungspunkte: Wanderwege, Themen rund um Geologie und Tagebau sowie historische Bauten und Spuren. An den nördlichen und südlichen Wanderweg-Ausgangspunkten stehen Übersichtstafeln. Sie zeigen wichtige Wege, die das Gemeindegebiet berühren, darunter Fernwanderwege und Routen benachbarter Gemeinden oder Vereine. Die Übersichtstafeln helfen, die Wege nach ihrer Lage und ihrem Thema zu ordnen. Für einen Aufenthalt hilft die Unterscheidung zwischen dem Verbindungsweg der beiden lokalen Ausgangspunkte, thematischen Wanderwegen und einer Radroute.

Wandern und Radfahren in Hirschau

Der Verbindungsweg Monte – Kalvarienberg ist etwa 3,4 Kilometer lang und verbindet die nördlichen und südlichen Wanderweg-Ausgangspunkte in Hirschau. Damit hat er eine klar umrissene Rolle als Verbindung zwischen den beiden lokalen Punkten. Am südlichen Wanderweg-Ausgangspunkt am Monte Kaolino beginnt außerdem der Geopark-Wanderweg. Seine Stationen vermitteln Themen wie Geologie, Tagebau und frühere Lebensweisen. Die beiden Wanderwege setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Der Verbindungsweg verbindet zwei Ausgangspunkte, während beim Geopark-Wanderweg die Themen seiner Stationen im Vordergrund stehen. Auch der Einstieg in den als Rundweg konzipierten Industriepfad „Kaolinrevier“ ist von Hirschau aus möglich. Für Fahrradausflüge führt der Paneuropa-Radweg von Paris nach Prag entlang der Goldenen Straße durch das Stadtgebiet von Hirschau. Prüfen Sie die Routendetails vor der Fahrt.

Baugeschichte und historische Spuren

Das Rathaus in Hirschau ist ein zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach, Treppengiebeln, Zwiebeldachreiter und eingelassenen Reliefs aus der Zeit um 1490. Die ehemalige Wallfahrtskirche der heiligen Vierzehn Nothelfer und Mariä Heimsuchung in Hirschau hat einen Kern aus dem 15. Jahrhundert. Auf Hirschaus Kalvarienberg stehen eine Kapelle aus dem Jahr 1725 und ein Kreuzweg mit 14 gemauerten Stationen aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Erhaltene Teilstücke der Hirschauer Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert liegen im Westen, Norden und Süden der Stadt und sind in jüngere Wohnbebauung integriert. Zusammen bieten die Bauwerke und Mauerreste unterschiedliche historische Blickwinkel: Rathausarchitektur, religiöse Zeugnisse und Spuren der Stadtmauer. Die zeitliche Spannweite reicht damit von den Stadtmauerteilen des 14. Jahrhunderts bis zur Kapelle von 1725.

Amberg-Sulzbach: regionale Perspektiven

Im Amberg-Sulzbacher Land kommen weitere Wander- und Bergbauthemen hinzu. Für Wanderungen bietet die Region mächtige Kalkfelsen, sanfte Jurakuppen, ausgedehnte Wälder und liebliche Flusstäler. Eine konkrete regionale Strecke ist der Felsenweg: Die 2,7 Kilometer lange Wanderung führt von Sackdilling durch das Felsenlabyrinth zu den Bauernlöchern; die Gehzeit beträgt etwa 45 Minuten. Zum regionalen Bergbauerbe gehört auch der Erzweg, der Stätten mit einer über 1.000-jährigen Bergbautradition verbindet und durch Kultur- und Naturlandschaften führt. Das Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern im Kultur-Schloss Theuern erforscht und dokumentiert den Bergbau und die Industrie des ostbayerischen Raums und hält deren Geschichte lebendig. So stehen auf regionaler Ebene eine Route und ein Museum als unterschiedliche Zugänge zur Bergbaugeschichte nebeneinander.

Weitere Reiseziele entdecken: Vilseck, Etzelwang, Ammerthal, Rieden, Schnaittenbach, Schmidmühlen, Hohenburg, Kümmersbruck

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amberg-Sulzbach.

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