Zum Inhalt

Pellheim hat seinen dörflichen Charakter bewahrt und ist von Wiesen, Feldern und Obstgärten umgeben. St. Ursula, historische Gebäude und ein knapp zwei Kilometer langer Geh- und Radweg nach Walpertshofen geben dem Ort klare Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: Baugeschichte, ländliche Umgebung und eine Verbindung zu Fuß oder mit dem Rad.

St. Ursula und ihre Baugeschichte

Die heutige Pfarrkirche St. Ursula in Pellheim wurde 1689 unter Beibehaltung mittelalterlichen Mauerwerks erbaut. Ihr 48 Meter hoher Turm bewahrt im unteren Teil altes gotisches und möglicherweise sogar romanisches Mauerwerk. Drei der vier Glocken stammen aus der Zeit um 1490 sowie aus den Jahren 1599 und 1629. Bauzeit, ältere Mauerreste und Glocken aus mehreren Jahrhunderten machen unterschiedliche historische Schichten der Kirche erkennbar.

St. Ursula steht im Dorf Pellheim inmitten eines ummauerten Friedhofs. Führungen können über das Pfarrbüro St. Jakob angefragt beziehungsweise vereinbart werden; klären Sie die Arrangements vor der Reise.

Historische Gebäude und Denkmäler

Der Burgstall des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen „Schloss Pellheim“ ist als Denkmal erfasst; der Listenstand datiert vom 18. August 2026. Der historische Gasthof in der Dorfstraße 4–6 ist ein stattlicher Walmdachbau von 1750. Auch das Pfarrhaus in der Dorfstraße 7 hat ein Walmdach; sein Kern stammt vermutlich aus dem 18. Jahrhundert.

Weitere historische Details finden sich an der Goppertshofer Straße: Vor dem Gebäude Nummer 10 steht ein Wegkreuz aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Ein Haus in der Goppertshofer Straße 10 trägt im Giebel eine Dachauer Haustafel mit der Jahreszahl 1843. Zusammen mit dem Gasthof und dem Pfarrhaus geben solche Merkmale dem Ortsbild verschiedene zeitliche Bezugspunkte.

Landschaft, Radweg und Einkehr

Der Geh- und Radweg verbindet Pellheim mit Walpertshofen und ist knapp zwei Kilometer lang. Dort schließt er an einen bestehenden Geh- und Radweg mit Weiterführung zum S-Bahnhof Hebertshausen an. So lässt sich der kurze Abschnitt nach Walpertshofen als eigene Wegverbindung betrachten, die zugleich an eine längere Fortsetzung Richtung Bahnhof anschließt. Die Landschaft aus Wiesen, Feldern und Obstgärten bildet dazu den ländlichen Rahmen.

Für eine Mahlzeit bietet das Gasthaus Liegsalz in Pellheim bayerische Küche. Es lädt außerdem zu Feiern im großen Saal ein. Damit gehören neben der Baugeschichte und dem Wegangebot auch ein örtlicher Anlaufpunkt zum Essen und Feiern zu den beschriebenen Seiten des Dorfes.

Im übergeordneten Reiseziel Dachau

Im übergeordneten Reiseziel Dachau setzt die Gemäldegalerie einen eigenen Kunstschwerpunkt. Ihre ständige Ausstellung dokumentiert mit rund 200 Bildern und einigen ausgewählten Skulpturen die Entstehung und Entwicklung der Landschaftsmalerei von den Anfängen bis weit ins 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht die Künstlerkolonie Dachau, deren Blütezeit um 1900 lag; die Sammlung umfasst Landschafts- und Genrebilder des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Das Bezirksmuseum Dachau widmet sich auf drei Stockwerken der Kulturgeschichte der Stadt und des Landkreises und zeigt neben der ständigen Ausstellung regelmäßig Sonderausstellungen.

Für die Orientierung in Dachau fährt die S-Bahn-Linie S2 vom Münchner Hauptbahnhof ohne Umsteigen direkt zum Bahnhof Dachau; die Fahrt dauert rund 20 Minuten. In Dachau bringt der Citybus 719 werktags und samstags bis 14 Uhr alle zehn Minuten Fahrgäste vom Bahnhof in die Altstadt. Sonntags und an Feiertagen verkehren die Buslinien 720 und 722. Prüfen Sie die aktuellen Fahrzeiten vor der Reise.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dachau.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.