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Eine leichte Wander-Runde mit 10 beziehungsweise 13 Kilometern und die Geschichte der Wallfahrtskirche St. Notburga geben Weißling zwei konkrete Schwerpunkte. Die Route über Glonnbercha, Waltenhofen und Weißling führt durch das Weißlinger Holz; St. Notburga setzt einen historischen Akzent. So lässt sich der Ort sowohl über eine konkrete Strecke als auch über eine besondere Kirchengeschichte einordnen.

Wandern durch das Weißlinger Holz

Die Runde führt durch das Weißlinger Holz zur Anhöhe vor Weißling, passiert eine Brotzeitbank am Berghanerl und verläuft anschließend weiter zum „Petershauser Wendelstein“. Der Verlauf verbindet damit den Wald mit weiteren benannten Punkten entlang der Wanderung.

Die Runde ist mit 10 beziehungsweise 13 Kilometern angegeben und als leicht eingestuft. Zwischen den beiden Längen liegen drei Kilometer – ein konkreter Unterschied, den Sie bei der Wahl des Streckenumfangs abwägen können. Die Einstufung ergänzt die Kilometerzahl um eine Charakterisierung der Tour. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Routenbedingungen.

St. Notburga: Baugeschichte und besondere Weihe

Das Kirchlein St. Notburga in Weißling wurde von 1750 bis 1752 anstelle einer bereits länger bestehenden hölzernen Kapelle errichtet. Die Baugeschichte umfasst damit sowohl einen älteren Vorgänger als auch den späteren Kirchenbau.

Eine Besonderheit liegt in der Widmung: St. Notburga ist die einzige Wallfahrtskirche in Bayern, die der heiligen Notburga geweiht ist. Bauzeit und besondere Weihe geben der Kirche unterschiedliche kulturgeschichtliche Anknüpfungspunkte. So lässt sich Weißling nicht nur über die Wanderung, sondern auch mit Blick auf die örtliche Kirchen- und Baugeschichte einordnen.

Das übergeordnete Reiseziel Petershausen

Das Weißlinger Holz gehört zu den vereinzelten Waldbeständen, die den von Hügeln und Senken geprägten Landschaftsraum im übergeordneten Reiseziel Petershausen bestimmen. Wald, Hügel und Senken bilden damit den regionalen Landschaftsrahmen für die konkrete Wanderung durch das Weißlinger Holz.

Für eine breitere Wanderplanung führen rund um Petershausen sieben abwechslungsreiche Wege mit Längen zwischen 8 und 13 Kilometern. Einen deutlich kürzeren Maßstab setzt der etwa 200 Meter lange Waldlehrpfad im Osten von Petershausen, oberhalb der Siedlung „Über der Glonn“. Angelegt wurde er von der Bund Naturschutz Ortsgruppe Petershausen. Anhand der Längen lässt sich zwischen längeren Wanderwegen und einem kurzen Lehrpfad unterscheiden.

Auch das Flurdenkmal in Kollbach gehört zum übergeordneten Reiseziel Petershausen. Es ist mit einer etwa 50 Meter langen Erdplastik in Form eines Landschaftsdrachens gestaltet; vom Kopf aus bietet sich ein Blick über das Glonntal. Hier stehen die Form der Skulptur und der Blick ins Tal im Vordergrund.

Eine andere Aktivität im übergeordneten Reiseziel Petershausen bietet der 42 Kilometer lange Radweg „Dachauer Oxenweg“. Er folgt den Spuren der Ochsen entlang des Zeitlbachs und des Glonntals, beginnt in Tödtenried, führt an Sehenswürdigkeiten in Altomünster, Markt Indersdorf und Petershausen vorbei und endet in Hohenkammer.

Weitere Reiseziele entdecken: Altomünster, Markt Indersdorf, Karlsfeld, Hilgertshausen-Tandern, Haimhausen, Dachau, Röhrmoos, Vierkirchen

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