Mit Wasserrädern, Transmission und einem großen Fallhammer eröffnet die Hammerschmiede Maximilian einen konkreten Zugang zur Kraiburger Handwerksgeschichte. Historische Orte und ein benannter Anstieg zum Schlossberg setzen andere Schwerpunkte. Wer eine Unterkunft in Kraiburg a.Inn auswählt, kann sich deshalb zuerst fragen, ob Ortsgeschichte, handwerkliches Erbe oder Golf den Aufenthalt prägen soll.
Handwerksgeschichte in der Hammerschmiede
Die Hammerschmiede Maximilian liegt im Kraiburger Ortsteil Maximilian. Sie wurde 1889 erbaut, war bis 1985 in Betrieb und wurde anschließend restauriert. Ihre Geschichte reicht damit vom Bau über Jahrzehnte des Betriebs bis zur späteren Restaurierung.
In der Schmiede treiben zwei oberschlächtige Wasserräder über eine Transmission Maschinen an. Dazu gehören eine doppelte Esse und ein großer Fallhammer. Im Obergeschoss befindet sich ein kleines Museum zur Familiengeschichte der früheren Besitzer und ihrer Arbeitswelt. So stehen technische Anlagen und Familiengeschichte an einem Ort nebeneinander. Besichtigungen der Hammerschmiede sind nur nach vorheriger Vereinbarung möglich; stimmen Sie Ihren Besuch also vorab ab.
Marktplatz, Burgstelle und Schlossberg
Auf Kraiburgs mittelalterlichem Marktplatz befinden sich ein Brunnen und historische Häuserfassaden. Auch die Kapelle St. Georg verweist auf die Ortsgeschichte: Sie steht an der Stelle einer Burg, die die Kraiburger Grafen im Mittelalter erbauten und später abtrugen. Der heutige Standort der Kapelle und die Geschichte der früheren Burg bilden dabei zwei unterschiedliche Zeitschichten.
Ein weiterer Anhaltspunkt für die Planung ist der Anstieg über den Floriansteig zum Schlossberg. Er beginnt unmittelbar hinter der Pfarrkirche. Wenn Sie diesen Anstieg einplanen, prüfen Sie die Wegbedingungen vorab.
Golfplatz Guttenburg
Der Golfplatz Guttenburg umfasst eine 18-Loch-Anlage, einen 6-Loch-Kurzplatz und ein Academy-Übungsgelände mit weitläufiger Driving-Range. Die unterschiedlichen Formate helfen Ihnen, den Schwerpunkt Ihrer Golfplanung einzuordnen. Für aktuelle Betriebsdetails sollten Sie sich direkt beim Golfclub informieren.
Weitere Perspektiven im übergeordneten Reiseziel Mühldorf Am Inn
Im übergeordneten Reiseziel Mühldorf Am Inn prägt der 500 Meter lange Stadtplatz von Mühldorf a. Inn ein eigenes städtisches Ortsbild: Farbenprächtige Fassaden im Inn-Salzach-Baustil säumen den Platz. Dort steht auch der Salzburger Hochbrunnen, ein Geschenk des Salzburger Fürsterzbischofs Johannes Ernst von Thun aus dem Jahr 1692. Die beiden Traidkästen Haberkasten und Kornkasten wurden im 15. Jahrhundert als Getreidespeicher errichtet; später wurde der Haberkasten zu einem Kulturzentrum umgebaut. In seinem Innenhof findet seit 1999 alljährlich in den ersten beiden Juliwochen das Sommerfestival statt.
Für einen kurzen Stadtrundgang gibt es den Altstadtspaziergang durch Mühldorf a. Inn, der Geschichte und bauliche Schönheiten der Kreisstadt vermittelt. Auch die Ausstellungen im Geschichtszentrum und Museum Mühldorf a. Inn setzen unterschiedliche Schwerpunkte: „Alltag, Rüstung, Vernichtung“ behandelt die Geschichte des Landkreises Mühldorf in der Zeit des Nationalsozialismus; „Lebensader Inn“ zeigt, wie Menschen mit dem Fluss gelebt haben und wie heute mit ihm umgegangen wird.
Wer sich für einen Weg mit Natur- und Lernstationen interessiert, findet in Mühldorf a. Inn den Naturerlebnisweg Innaue. Die elf interaktiven Stationen verbinden die Stadt mit dem Naherholungsgebiet südlich des Inns. Der Weg ist ein Rundweg, Lehrpfad und Spazierweg und gilt als kinderwagentauglich und familienfreundlich.
Weitere Reiseziele entdecken: Zangberg, Mühldorf Am Inn, Neumarkt-Sankt Veit, Aschau Am Inn, Oberbergkirchen, Reichertsheim, Haag In Oberbayern, Heldenstein.
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